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Kind - Stretching

Kind - Stretching    iStock

Entspannung und Stretching mit Kindern

Dieser Artikeltitel wird viele Eltern staunen lassen, denn noch keiner hat bisher an Stretching bei Kindern gedacht. Doch auch bei ihnen ist dies empfehlenswert, insbesondere im Beisein anderer Kinder. Meine VITALITÄT erklärt Ihnen warum und überzeugt Sie von dieser Methode bei Kindern.

Stretching – Das Dehnen der Muskeln

Beim Stretching ist es theoretisch der sicherste Weg, die Muskeln langsam und statisch zu dehnen und die Position an einem Punkt, an dem die Spannung zu ertragen ist, für ungefähr 20 Sekunden zu halten.

Die Umsetzung bei Kindern

Es ist ratsam, dass die meisten Dehnungsübungen bei Kindern auf dem Rücken liegend ausgeführt werden. So ist der Rücken gestützt und es ist leichter, die Muskeln zu isolieren. Außerdem ist es für die Kinder leichter, in dieser Position zu entspannen.

Mit Kindern ist Entspannung und Stretching insgesamt schwierig durchzuführen, da es besonders für die jüngeren Kinder unnatürlich ist, so lange still zu halten, ohne die Konzentration zu verlieren oder sich zu langweilen.

Deswegen müssen Aktivitäten eingebaut werden, die die Kinder ablenken bzw. bei der Stange halten. Es bietet sich an, an dieser Stelle Wahrnehmungsübungen einzuflechten oder kleine Spiele à la „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ zu moderieren. „Ich packe meinen Koffer“ oder andere Gedächtnisspiele bieten sich ebenfalls an.

Besonders sinnvoll ist es, Kinder in Kursprogrammen in einer Gruppe zusammenzufassen. Auch für Kinder mit einem Alltag, in dem sie (wie z.B. in der Schule) sehr viel und lange still sitzen müssen, ist aktive Entspannung oft viel wichtiger als passive.

Der Nutzen von Kursen für Kinder

Kinderkurse bringen Spaß und haben neben dem Effekt der körperlichen Entspannung durch Bewegung und Spiel auch noch eine soziale Komponente: in einer Gruppe lassen sich außerhalb von Leistungsdruck und Konkurrenzkampf im Klassenraum Freunde finden, mit denen man Spaß haben kann und die einen Teil des Alltags mit den Kindern teilen.

In Zeiten, in denen gute Vorbilder rar sind, kann zusätzlich ein Kursleiter Einfluss auf die Kinder nehmen und ihnen zeigen, wie man seine Freizeit sinnvoll gestaltet und überschüssige Energien (sogar evtl. Aggressionen) abbaut, ohne dass man in der Gesellschaft an seine Grenzen stößt.

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