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Langlebigkeit mit der richtigen Pflege & Reinigung

Langlebigkeit mit der richtigen Pflege & Reinigung    Pixabay

Die richtige Pflege von Funktionskleidung

Viele Outdoorsportler setzen heutzutage auf Funktionskleidung. Kein Wunder, denn schließlich zeichnet sich diese durch hochwertige Materialien aus, die einerseits atmungsaktiv sind und andererseits je nach Bedarf vor Hitze, Kälte oder weiteren äußeren Einflüssen wie Regen oder Schnee schützen. Diese Funktionen können allerdings nur beibehalten werden, wenn die Funktionskleidung regelmäßig und vor allem vorsichtig gereinigt wird. Viele der hochwertigen Stoffe können durch eine falsche Behandlung geschädigt werden. Aus diesem Grund sollten Sportler einige Aspekte beachten, um auch über einen längeren Zeitraum Freude an ihrer Kleidung zu haben.

Wie sollte Funktionskleidung gereinigt werden?

Viele Sportler haben darüber hinaus Angst davor, ihre Funktionskleidung im Trockner zu trocknen und dabei Membranen sowie Beschichtungen zu zerstören. Diese Angst ist jedoch in fast allen Fällen unbegründet. Auch hierbei lohnt sich ein Blick auf das Etikett. Die meisten Funktionskleidungen sind so konzipiert, dass sie den Belastungen im Trockner standhalten. Schließlich sollen sie bei Bedarf zeitnah wieder zur Verfügung stehen. Sofern ausreichend Zeit ist, empfiehlt es sich jedoch, Funktionskleidung trotzdem an der frischen Luft zu trocknen, um sie nicht unnötig zu strapazieren. Des Weiteren gibt es moderne Modelle, die mit Imprägniermitteln versehen sind, die erst beim warmen Schleudern wirksam werden. Somit wird der Schutz der Funktionskleidung durch langsames, aber warmes Schleudern sogar erneuert und die Haltbarkeit verlängert. In der Folge bleiben Eigenschaften wie Wetterschutz oder die Atmungsaktivität beibehalten.

Die Erhaltung der Eigenschaften ist besonders bei Funktionskleidung für den Winter von entscheidender Bedeutung. Bei Winterkleidung wie den Skijacken von Schöffel sollte stets darauf geachtet werden, dass die Eigenschaften erhalten bleiben. Deshalb gilt für das Waschen von Funktionskleidung für den Winter die Faustregel: So oft wie nötig, aber so wenig wie möglich. Somit wird sichergestellt, dass das Material weitestgehend geschont wird und die wärmenden sowie feuchtigkeitsabweisenden Eigenschaften auch nach mehrfachem Gebrauch ihre Wirkung nicht verlieren.

Bei moderner Funktionskleidung sollte auch darauf geachtet werden, dass sie nicht mit einem Weichspüler behandelt werden darf. Die darin enthaltenen Chemikalien können die Imprägnierung irreparabel zerstören, wodurch die Kleidung nahezu unbrauchbar wird. Stattdessen empfiehlt sich der Griff zu speziellen Pflegeprodukten aus dem Fachhandel. Darunter finden sich etwa Wasch-Imprägnierungen, die den Schutz der Kleidung während des Waschgangs erneuern. Diese sollte jedoch nur genutzt werden, wenn die Imprägnierung bereits so weit geschädigt ist, dass Feuchtigkeit in die Kleidung eindringt und nicht mehr abperlt. Für die regelmäßige Pflege kann derweil auf Imprägnier-Spray zurückgegriffen werden. Dieses lässt sich leicht auftragen und bei Bedarf auch mit auf Reisen oder längere Touren nehmen.

Waschen und Reinigen allein reicht nicht aus

Bei einigen Varianten von Funktionskleidung bedarf es neben der Reinigung weiterer Handgriffe, um den Funktionsumfang der Kleidung weiterhin zu gewährleisten. So sollten Daunenjacken während des Sommers gründlich aufgebauscht werden. Sofern auf dem Etikett nichts anderes vorgegeben ist, sollten Daunenjacken zunächst mit rückfettenden Waschmitteln gewaschen und anschließend sehr langsam im Trockner getrocknet werden. Dabei gilt es darauf zu achten, dass der Trockner stündlich gestoppt und die Jacke ausgiebig geschüttelt wird, sodass die Daunen nicht verklumpen. Wer sich daran hält und diese Prozedur mehrfach wiederholt, der wird auch im kommenden Winter vor Schnee und Kälte geschützt sein.

Ebenso sollte beim Reinigen und Trocknen von Schuhen besondere Acht gegeben werden, da sie spezielle Anforderungen stellen. Werden Sportschuhe, die Teil der Funktionskleidung sind, unachtsam gewaschen, so kann das Material deutliche Schäden nehmen. Besonders übermäßige Hitze stellt dabei eine Gefahr dar. Dementsprechend sollten Schuhe, sofern sie überhaupt in der Maschine gewaschen werden können, nur bei geringen Temperaturen gewaschen werden. Beim anschließenden Trocknen ist es wichtig, dass die Schuhe genügend Zeit zum Trocknen bekommen und nicht auf oder direkt neben Heizkörper gestellt werden. Dies würde zwar den Vorgang der Trocknung beschleunigen, allerdings besteht auch die Gefahr, dass die speziellen Kleber sowie verwendeten Materialen sich lösen oder verziehen. Vor allem Schuhe, die aus empfindlichem Leder bestehen, gehören keinesfalls in die Maschine. Stattdessen empfiehlt sich der Griff zur Bürste sowie zu speziellen Pflegemitteln für Lederschuhe. Wie auch bei der restlichen Funktionskleidung spielt die Imprägnierung eine große Rolle. Da Schuhe noch mehr als andere Kleidungsstücke den äußeren Einflüssen ausgesetzt sind, sollten sie alle zwei bis vier Wochen imprägniert werden.

Weitere Informationen:
Weitere interessante Informationen zu Funktionsjacken, unter anderem welche verschiedenen Materialien es gibt, erfahren Sie hier.

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