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Saisonales Wintergemüse: Auch im Winter kann Ernährung Spaß machen

Saisonales Wintergemüse: Auch im Winter kann Ernährung Spaß machen    pixelio.de / nature.picture

Wintergemüse: Nährstoffreich und gut für das Immunsystem - Teil 2

Rotkohl: Mehr als eine Beilage

Er ist wie alle Kohlsorten reich an Vitamin C, enthält den für den Menschen wichtigen Vitamin-B-Komplex und viele wichtige Mineralstoffe. Rotkohl wirkt blutbildend, cholesterinsenkend, entwässernd und hat eine stressabbauende Wirkung. Allerdings ist er auch für seine blähenden Nebenwirkungen bekannt.

Rotkohl wird zu Gemüse, Rouladen, Salat, Rohkost sowie Saft verarbeitet.

Tipp: Fügen Sie dem Kochwasser etwas Essig bei. So bleibt seine Farbe schön satt und appetitlich. Sein Vitamin-C-Gehalt wird erst beim Kochen freigesetzt.

Porree: Vielseitig und aromatisch

Seine appetitanregende, harntreibende, magenstärkende sowie schleimlösende Wirkung macht Porree zum regionalen Gesundheitswunder. Porree wird von vielen auch als Lauch bezeichnet und enthält Vitamin C, Vitamin K und Folsäure sowie die Spurenelemente Kalzium, Magnesium, Kalium, Eisen und Mangan. Porree kann ein ausgezeichnetes Mittel gegen Pilze und Bakterien im Darm sein, er wirkt reinigend und antibiotisch und regt somit die Verdauung an und beugt Blaseninfektionen vor.

Porree wird vielfältig verwendet: gedünstet oder gedämpft in Eintöpfen und Suppen, als Gemüsebeilage, Salat, zu Quiches und Tartes oder gratiniert im Auflauf verarbeitet.

Tipp: Porree schmeckt aromatischer, wenn man eine kleingeschnittene Möhre mitgart.

Karotten: Schönheit für die Haut

Das Wurzelgemüse aus dem Mittelalter enthält große Mengen an Karotin und Vitamin A, B3, C und E. Roh bietet es außerdem viel Kalium, Kalzium, Eisen und Zink, welche sich beim Kochen entziehen. Möhren wirken wassertreibend, verdauungsfördernd, stärken das Immunsystem und Verschönern die Haut.

Möhren eignen sich zur Herstellung von Gemüse, Saft, Rohkost, Kuchen und Eintöpfen.

Tipp: Zur besseren Verwertung des wertvollen Karotins benötigt der Körper unbedingt eine Fettzugabe.

Schwarzwurzel: Der Schlankmacher

Der Gesamtnährwert der Schwarzwurzel ist hoch und wird nur noch von Bohnen oder Erbsen überboten. Die Schwarzwurzel stärkt das Immunsystem und hat eine entwässernde Wirkung. Der Geschmack der Schwarzwurzel ist ähnlich dem Spargel, jedoch mit einem leicht nussigen Aroma.

Schwarzwurzeln werden gekocht als Gemüse gegessen, aber auch roh im Salat.

Tipp: Tragen Sie Handschuhe beim Zubereiten. Der weiße Saft der Schwarzwurzel färbt rostrot ab. Schwarzwurzeln sollten nicht aufgewärmt werden. Fügen Sie dem Kochwasser etwas Zitronensaft und Milch zu, so bleibt die weiße Farbe erhalten.

Rote Bete: Ideal bei Erkältungen

Rote Bete ist ein exzellenter Kalium- und Eisenlieferant. Sie enthält außerdem reichlich Provitamin A. Ihre nach Spinat schmeckenden Blätter (nur die jungen Blättchen sind nutzbar) enthalten viel Vitamin A, Eisen und Kalzium. Rote Bete enthält außerdem Bioflavone, die die Durchblutung stärken und das Blut reinigen. Sie gilt als "Naturheiler" bei Erkältung und Grippe.

Als Saft, sauer eingelegt, im Ofen gebacken, als Gemüse gedünstet oder als Salatbeilage. Die Verwendung der Roten Bete ist vielfältig.

Tipp: Die Schale enthält Oxalsäure. Schälen Sie die Rote Bete beim Rohverzehr vorher großzügig.

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