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Forscher entwickeln eine "zweite Haut"

Tränensäcke und Falten könnten in Zukunft ohne Chirurgie behandelt werden.

Forscher vom Massachusetts Institute of Technology (USA) entwickelten eine Art "zweite Haut". Es handelt sich um einen Film, welche die Haut glatter erscheinen lässt.

Nicht nur aus kosmetischen Gründen ist der lang haftende Film eine gute Entwicklung, beurteilt die Münchner Dermatologin Dr. Patricia Ogilvie: "Dadurch könnten auch Narben oder Muttermale kosmetisch abgedeckt werden, welche die Lebensqualität erheblich einschränken." Auch für die Medizin könnte sich die Erfindung lohnen. "Es wäre natürlich auch denkbar, gezielt Wirkstoffe auf eine Stelle abzugeben, zumal der Film offenbar nicht verrutscht", sagt Ogilvie. Und wenn man nebenbei ein paar Fältchen kaschiert, ist das ja auch nicht schlimm.

Quelle: Apotheken Umschau elixier / Ausgabe vom 1. Juni 2016

Studie: Spätes Einschlafen fördert Schlafmangel

Wissenschaftler der Universität Michigan erforschten das Schlafverhalten erstmals detailliert mit einer Smartphone-App. Es wurden 5.500 Teilnehmer aus 20 Ländern untersucht.

Wie lange Menschen schlafen, wird vor allem durch den Zeitpunkt des Zubettgehens bestimmt. Je später der Mensch einschläft, um so weniger Schlaf bekommt er.

"Es scheint so, dass die Gesellschaft die Einschlafzeit steuert und die eigene innere Uhr das Aufwachen", fasst Daniel Forger von der Uni Michigan die Ergebnisse zusammen. Ein späteres Einschlafen resultiere daher häufig in Schlafmangel.

Je nach Land und sozialen Faktoren, variiert der Einschlafzeitpunkt.

Die deutsche Bevölkerung schläft mit 7 Stunden und 45 Minuten und einem Einschlafzeitpunkt kurz vor Mitternacht relativ wenig. Sie liegt ungefähr im Mittelfeld der untersuchten Länder.

Niederländer schafen laut Studie mit 8 Stunden und 12 Minuten am längsten. Die Menschen in Japan und Singpur mit 7 Stunden und 24 Minuten am kürzesten.

Die Spanier schlafen am spätesten ein und und die Neuseeländer wiederum am ehesten (22.45 Uhr).

Die Folgen von Schlafmangel machen sich schnell bemerkbar. "Es dauert nicht viele Tage mit zu wenig Schlaf, bis man funktional betrunken ist", sagte die Schlafwissenschaftlerin Olivia Walch aus Michigan. Viele glaubten dann, dass sie Aufgaben viel besser bewältigen als sie es in Wahrheit tun. "Die Leistung lässt nach, aber die eigene Wahrnehmung der Leistung nicht.". Besonders Männer schlafen häufig zu wenig, warnen die Wissenschaftler.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Fachmagazines Science Advances, in der die vollständige Studie mit zahlreichen Infografiken veröffentlicht wurde.

Balearen beschließen Ökosteuer

Auf Mallorca und den anderen Baleareninseln müssen Urlauber ab diesem Sommer eine Abgabe pro Tag zahlen. Damit soll auch der nachhaltige Tourismus gefördert werden.

Urlauber müssen vom 1. Juli an auf Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera eine Übernachtungssteuer von 0,25 bis 2 Euro pro Nacht und pro Person zahlen. Die Abgabe wird an das Finanzamt abgeführt. Nachdem sie von den Hoteliers bei der Ankunft oder Abreise der Gäste in Rechnung gestellt wurde.

Die genaue Höhe richtet sich nach der Art der Unterkunft. In der Nebensaison wird der Betrag auf die Hälfte reduziert. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sind übrigens von der Abgabe befreit.
Die Regierung der Balearen erhofft sich davon Einnahmen von 50 bis 80 Millionen Euro pro Jahr. Die Gelder sollen dann zur Erhaltung der Umwelt und für die Förderung des nachhaltigen Tourismus verwendet werden. "Die Besucher werden dazu beitragen, das Paradies der Balearen zu erhalten", hatte Tourismusminister Biel Barceló erklärt.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie bei spiegel.de

Mediterrane Küche hält das Gehirn jung

Gesunde Mittel­meerküche zeichnet sich durch viel Obst und Gemüse, Olivenöl sowie Fisch aus.
Forscher der Columbia Universität von New York ermittelten nun in einer Studie, dass sich die mediterrane Küche positiv auf das Gehirn auswirkt und somit den Alterungsprozess verlang­samt.
Es wurden ca. 600 Menschen, die im Mittel 80 Jahre alt waren und nicht an Demenz litten, untersucht. Bei der Studie wurden Ernährungs­gewohn­heiten abgefragt und das Gehirnvolumen im Kern­spintomografen gemessen.

Das Ergebnis zeigte, dass Studien­teilnehmer, die über­wiegend Mittel­meer­kost aßen, ein größeres Gehirn hatten als jene mit anderen Essgewohn­heiten. Dieser Unterschied ist laut den Forschern vergleich­bar mit einer Hirnalterung von fünf Jahren. Vor allem bei Menschen, die viel Fisch und wenig Fleisch aßen, stellten die Forscher weniger Abbau an Hirn­substanz fest.

Weitere Informationen: www.test.de

Ab in die Sonne: Urlaubsziele 2016

Palma de Mallorca, Málaga, Miami, Berlin und Catania sind die fünf beliebtesten Ziele 2016.
Anhand der bevorzugten Urlaubsziele von 2016 wird schnell klar, dass die Anziehung von Sonne und Strand bei deutschen Touristen weiterhin ununterbrochen ist. Insbesondere Málaga scheint dieses Jahr noch populärer unter den deutschen Urlaubern zu werden. Aber auch entfernte Ziele wie Auckland in Neuseeland erfreuen sich dieses Jahr starker Beliebtheit.

Quelle: Happycar

Biosektor-Umsatz rasant gestiegen!

Sind Bioprodukte tatsächlich besser als herkömmliche Waren?

Fakt ist, dass sich die Umsätze des Biosektors in Deutschland seit 2000 vervierfacht haben! Erste große Erfolge erzielte der Biosektor in Deutschland im Jahr 2000 mit einem vergleichsweise eher geringen Umsatz von 2,1 Milliarden Euro. Im Jahr 2014 hat sich der Gesamtumsatz auf fast 8 Milliarden Euro gesteigert.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Glühwein auf dem Prüfstand: Die Hälfte fallen im Test durch

Die Weihnachtsmärkte haben geöffnet und man gönnt sich gern einen Glühwein – schon weil es so weihnachtlich duftet. Ökotest hat nun 20 der winterlichen Gewürzweine geprüft. Das Ergebnis ist sehr enttäuschend. Die Tester von Ökotest prüften Geschmack, Geruch und die Inhaltsstoffe .Punktabzug gab u.a. es für unnötige Konservierungsstoffe.

Aber auch einige Produkte konnten in der Qualität überzeugen. So steht einem entspannten Weihnachtsmarktbesuch also nichts im Weg.

Mehr Informationen zum Test finden Sie bei Ökotest.

Nagellack: Ein ungesunder Beautytrend?

Rosa, grau, rot – Nagellack gibt es in allen erdenklichen Farben und gibt meist einem Outfit den Feinschliff. Doch nun zeigen aktuelle Studien haben, dass aus Nagellacken ein bestimmter Weichmacher über unsere Nägel in unseren Körper eindringt. Zum großen Erschrecken können diese diese für hormonelle Veränderungen sowie zusätzliche Pfunde auf den Hüften sorgen.

Bei diesem Weichmacher handelt es sich um Triphenylphosphat (TPHP), welches für den geschmeidigen Glanz auf den Nägeln sorgt.

Weitere Informationen und Studien finden Sie hier.

Deutschland produziert zuviel Müll

Die Deutschen produzierten in 2015 so viel Verpackungsmüll wie nie zuvor. Umgerechnet fielen je Einwohner rund 212,5 Kilogramm Verpackungsabfälle an. Der Hauptgrund sind geänderte Ess- und Trinkgewohnheiten. Ein Beispiel dafür ist der allseitsbekannte „Coffee to go“, welcher für immer mehr Verpackungsmüll pro Kopf sorgt.
Auch der wachsenden Online-Handel sorgt für eine Rekordzunahme von Verpackungsabfall, da immer mehr Waren in Kartons verschickt werden.

Konkrete gesetzliche Vorgaben für eine Vermeidung von Verpackungsabfällen existiert bislang jedoch nicht.

Mehr Informationen dazu gibt es beim Umweltbundesamt.

Berlin - „Die neue vegetarische Hauptstadt“

Am 13. Oktober wurde Berlin von einem US-Gourmetmagazin zur neuen vegetarischen Hauptstadt gekürt und gewann damit den jährlich verliehenen „Saveur Good Taste Award“. Grund dafür sind mittlerweile rund 30 vegane und 300 vegetarische Restaurants und Imbissstände in der Hauptstadt.

Das zuvor eher fleischlastige Angebot, bestehend aus Currywurst und Döner, hat sich zu einer hochwertigen, grünen Küche weiterentwickelt. Das ist nicht nur für Vegetarier und Veganer attraktiv, sondern auch für absolute Fleisch-Esser. Zudem verwenden immer mehr Restaurantchefs biologisch und regional angebaute Zutaten, da hierfür eine immer stärkere Nachfrage besteht.

Eine Auswahl vieler interessanter vegetarischer und veganer Restaurant finden Sie hier.

Deutsche können im Urlaub nicht entspannen

34 Prozent der Deutschen mögen ihren Alltag im Job und freuen sich laut einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) nach dem Urlaub schon wieder auf die Arbeit. Für viele bedeutet das Wegbleiben vom Arbeitsplatz nicht unbedingt eine Entspannung. Die Mehrzahl der Arbeitnehmer ist mit den Gedanken meist doch in der Firma.

Ebenfalls hatten ein Drittel der Befragten Schwierigkeiten sich nach dem Urlaub wieder einzugewöhnen. Denn während man im Urlaub einen unregelmäßigen Tagesablauf hat, herrscht im Job die gewohnte Routine und das verschafft auch Sicherheit.

38 Prozent der Befragten haben nach dem Urlaub sogar so viel nachzuarbeiten, dass die Urlaubserholung schnell wieder weg ist. Rund 31 Prozent der Arbeitnehmer schlafen in der ersten Nacht vor der Rückkehr in den Job sehr unruhig.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Neue Studien: Immer mehr Menschen in Europa kurzsichtig

Viele Menschen checken morgens nach dem Aufwachen zuallererst auf dem Smartphone ihre Mails und unterwegs lesen sie Nachrichten, bevor sie auf der Arbeit acht Stunden vor dem Computer sitzen. Abends wird die Entspannung dem Fernseher gewidmet. Auf Dauer verändert dies die Form des Augapfels.

Wird der Augapfel während des Wachstumsprozesses zu lang, liegt der Brennpunkt des Auges vor der Netzhaut. Das Auge versucht sich an das ständige Nahsehen zu gewöhnen. Somit können entfernte Objekte allerdings unscharf erscheinen.

47% der 25- bis 29-Jährigen kurzsichtig

28% der 55- bis 59-Jährigen kurzsichtig

16% der 65- bis 69-Jährigen kurzsichtig


Es besteht ein sehr deutlichen Zusammenhang zwischen Ausbildungsstand und Kurzsichtigkeit .

25% der Menschen ohne Ausbildung/ höhere Schulbildung kurzsichtig

35% der Menschen mit Abitur/ Berufsabschluss kurzsichtig

53% der Menschen mit Hochschulschulabschluss kurzsichtig


Die Anpassung der Augen ist mit 18-20 Jahren noch nicht abgeschlossen, wie bisher gedacht. Der Studienabschluss spielt ebenfalls eine große Rolle, wie die Ergebnisse zeigen. Es zählt jedes einzelne Bildungsjahr!

Mehr zu diesem Thema finden Sie hier.

Jeder Dritte kennt keine geregelten Essenszeiten

Eine unausgewogene Ernährung steht bei den meisten Deutschen auf dem „Speiseplan“. Bedingt durch beruflichen oder privaten Termin – und Zeitstress rückt das Essen immer weiter in den Hintergrund. Bei einer Umfrage* kam heraus, dass 34% unregelmäßig Mahlzeiten zu sich nehmen. Jeder Vierte lässt Frühstück oder Mittag ganz ausfallen.
Der kleine Snack zwischendurch ist bei 25% der Befragten der alltägliche Mittagessenersatz.
Nur 29 Prozent der gaben an, sich größtenteils gesund und ausgewogen zu ernähren. Unter Männern ist dieser Anteil besonders niedrig: Nur rund 25% ernähren sich nach eigener Einschätzung ausgewogen. Dabei stehen Obst und Gemüse nur selten als gesunde Zwischenmahlzeit auf dem Speiseplan. Lediglich jeder Dritte ist der Meinung genug Obst und Gemüse zu sich zu nehmen – 14 Prozent geben zu, dass sie zu viel Fastfood und Fertigprodukte essen.

*Die Umfrage wurde von Vitamix, einem amerikanischen Marktführer im Bereich Hochleistungsmixer, unter 1.035 Befragten im Alter von 18 bis 64 Jahren durchgeführt.

Sommeranfang - Urlaubszeit: Reisestimmung positiv

Die Deutschen verreisen gern und viel.

MEINE VITALITÄT hat sich auf die Suche nach den Trends in Sachen Reiseverhalten der Deutschen begeben.

Die FUR (Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V) veröffentlicht in jedem Jahr einen Bericht bezüglich des Reiseverhaltens der Deutschen.

Wir haben die aktuellen Trends für Sie aufgespürt:

Mit insgesamt 70 Millionen Urlaubsreisen, sind 77% der Bundesbürger in 2014 mindestens einmal verreist.

Das eigene Land ist und bleibt das beliebteste Reiseziel: Am liebsten geht es an die Küste oder in die Berge. Im Ausland führt Spanien mit großem Abstand vor Italien, der Türkei und Österreich.

958 € wollen die Deutschen pro Person und pro Reise in 2015 ausgeben.

Am liebsten verreist wird mit dem Auto, dicht gefolgt von Flugreisen.

Die wichtigste Urlaubsart ist und bleibt der Urlaub am Meer, aber auch auch Action im Urlaub und kulturelle Ausflüge gewinnen immer mehr an Bedeutung.

Die ausführliche Reiseanalyse finden Sie hier.

Die Redaktion von MEINE VITALITÄT wünscht allen Lesern einen schönen Urlaub.

Schadstoffe in Kosmetik

Die Stiftung Warentest hat in einem aktuellen Test herausgefunden, dass Kosmetikprodukte, welche auf Mineralöl basieren, schädliche Stoffe enthalten. Zum einen sind die Kosmetika im Regal nett anzusehen, werden hübsch beworben, sind preiswert und lang haltbar. Doch der große Nachteil ist, dass in dem Substanzengemisch auch krebserregende Stoffe enthalten sind, die zu den sogenannten MOAH gehören (aromatische Kohlenwasserstoffe, MOAH kurz für "Mineral Oil Aromatic Hydrocarbons"). Stiftung Warentest hat 25 Produkte genau unter die Lupe genommen, welche alle MOAH enthielten. Problematisch sind MOAH vor allem bei Produkten zur Lippenpflege, weil diese zum größten Teil verschluckt werden.

Mehr Informationen zum Test: Stiftung Warentest

Deutsches Trinkwasser: Note „sehr gut“

Das Umweltbundesamt (UBA) veröffentlichte kürzlich seinen aktuellen Bericht zur Trinkwasserqualität in Deutschland. Demnach sind Grenzüberschreitungen absolute Einzelfälle. Selbst Nitrat, der im Grundwasser teilweise in hohen Konzentrationen auftritt – insbesondere in landwirtschaftlichen Regionen – überschreitet im Trinkwasser nicht mehr den Grenzwert. Laut UBA könne man bedenkenlos das Wasser aus dem Wasserhahn trinken, da es von exzellenter Qualität ist. Das Trinkwasser ist zudem auch billiger: Ein Zweipersonenhaushalt zahlt pro Person für die Verwendung von täglich 121 Litern Trinkwasser nur 27 Cent am Tag. Ein einziger Liter Mineralwasser aus dem Supermarkt kostet in der Regel deutlich mehr.

Die EG-Trinkwasserrichtlinie verpflichtet die Mitgliedstaaten alle drei Jahre den oben genannten Trinkwasserbericht vorzulegen.

Tipp: Über die Trinkwasserqualität vor Ort informieren die lokalen Wasserversorger.

Weitere Informationen: www.umweltbundesamt.de

Deutschland ist und bleibt ein Kaffeeland

Auch im Jahr 2014 ist der Kaffee das beliebteste Getränk der Deutschen. Jeder Bundesbürger trinkt durchschnittlich pro Jahr 162 Liter des koffeinhaltigen Getränks. Zum Vergleich: Der Konsum von Mineralwasser lag im letzten Jahr bei durchschnittlich 143,5 Litern.
Positiv zu bewerten ist auch der Trend, der wieder mehr in Richtung Filterkaffee (Marktanteil von 70 Prozent) geht und damit eine alte Wertschätzung wieder in den Vordergrund gelangt.
Der Deutsche Kaffeeverband schätzt den Anteil von nachhaltigen Kaffees, welche ein Zertifikat oder Siegel tragen (Bio-Kaffee inklusive), auf rund 8 Prozent.

Weitere Informationen: Deutscher Kaffeeverband e.V.

Wo radeln die Deutschen am liebsten?

Endlich ist er da – der Frühling! Die Temperaturen steigen und das Bedürfnis nach mehr frischer Luft steigt. Neben der Grillsaison beginnt auch die Radsaison.

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hat in seiner aktuellsten Umfrage herausgefunden, wo die Deutschen am liebsten radeln:

1. Elberadweg
2. Mainradweg
3. Donauradweg
4. Rheinradweg
5. Ruhrtalradweg
6. Weserradweg
7. Ostseeküstenradweg
8. Bodensee-Königssee-Radweg
9. Emsradweg
10. Moselradweg

Bereits zum 11. Mal ist der Elberadweg der beliebteste Radweg in Deutschland. Der beliebteste Radfernweg im Ausland ist der Donauradweg, gefolgt von der Via Claudia Augusta und dem Nordseeküstenradweg.

Reisende mit dem Rad sind vor allem Individualurlauber 87 Prozent organisieren laut der Analyse ihre Reise selbst. Nur etwa 12 Prozent greifen auf einen Reiseveranstalter zurück.

Für die Analyse wurden 3735 Personen befragt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Hilfe gegen Übergewicht: WHO halbiert den empfohlenen Anteil von verstecktem Zucker in Lebensmitteln

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine neue Leitlinie für den Zuckeranteil in der Ernährung eingeführt und empfiehlt ab sofort nur noch 6 Teelöffel Zucker pro Tag. Bisher lag die Empfehlung bei der doppelten Menge. In der erneuerten Empfehlung, die Anfang März in Genf vorgestellt wurde, geht es um versteckte Zuckerarten wie Saccharose, Fruktose und Glukose. Diese werden von Herstellern, Köchen oder von den Verbrauchern selbst ihren Speisen und Getränken beigemischt. Dies stellt ein klares Statement im Kampf gegen Übergewicht und Krankheiten wie z.B. Diabetes dar. Der reduzierte Anteil bedeutet, dass eine erwachsene Person täglich maximal 25 Gramm Zucker zu sich nehmen soll. Erschreckend ist, dass die empfohlenen 6 Teelöffel pro Tag schon in einer halben Dose Limonade enthalten sind. Die WHO hob außerdem hervor, dass der Zuckergehalt von industriell gefertigten Lebensmitteln oft schwer zu erkennen sei. So enthalte z.B. ein Esslöffel Ketchup auch einen Teelöffel Zucker. Nun wird von der Organisation ein Dialog mit der Lebensmittelindustrie angestrebt, um den Zuckeranteil in ihren Produkten zu verringern.

Quelle: Weltgesundheitsorganisation

Frauen streiten sich öfter als Männer

Einer aktuellen Studie zufolge, streiten sich die Damen mehr als doppelt so viel wie Männer. Zu diesem Ergebnis kam das Forschungsinstitut TNS Infratest bei einer Umfrage bei 1017 Personen ab 18 Jahren.

Ziel der Umfrage war heraus zu finden, wieviel Zeit die Deutschen mit Zoff verbringen. So streitet jede Frau sich im durchschnittlich ganze 1092 Minuten oder umgerechnet 18,2 Stunden pro Jahr. Das männliche Geschlecht bringt es dagegen auf gerade mal 419 Minuten oder knapp sieben Stunden Streitereien pro Jahr. Laut der Studie sind besonders jüngere Menschen extrem streitlustig und ausdauernd dabei. Der Berufsalltag mit viel Stress und vielen Reibungspunkten ist ein großer Nährboden für Konflikte. So gibt es bei jedem zweiten Berufstätigen einmal in der Woche Streit.

Tipp: Wenn Sie sich lieber öfter entspannen möchten, dann schauen Sie doch mal hier nach.

Zwei Millionen Menschen in Deutschland leiden an Schuppenflechte

Schuppenflechte (Psoriasis) entsteht, wenn bestimmte Immunzellen im Blut aktiviert werden und diese in die Haut einwandern. Zu Beginn sind es meist nur rote Hautstellen, die im weiteren Verlauf zu roten Flecken werden. Diese werden dicker und heben sich von der Hautoberfläche, anschließend beginnen sie sich silbrig-weiß zu schuppen.

Mehr als die Hälfte aller Betroffenen erkrankt erstmals vor dem 40. Lebensjahr an Psoriasis.

Es ist nicht nur eine Hautkrankheit, da sie sich auch über die Blutbahnen auf andere Organe legen kann. So leidet etwa jeder fünfte Patient außerdem an Gelenkbeschwerden wie Schwellungen an Fingern, Zehen, Knien oder der Wirbelsäule.

Schuppenflechte ist zwar nicht heilbar - jedoch kann man mit der richtigen Ernährung dagegen ankämpfen.

Hier erfahren Sie Tipps und Informationen über die richtige Ernährung bei einer Schuppenflechte.

Winter: Jeder Dritte fühlt sich antriebs – und energielos!

Der Winter macht einem großen Teil der deutschen Bevölkerung arg zu schaffen – sie fühlen sich krank und leiden unter der Dunkelheit sowie unter der Kälte.

Einer repräsentativen Umfrage der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.008 Frauen und Männern ab 14 Jahren zufolge kamen diese Werte zum Thema Winter heraus: Knapp 34% der Deutschen fühlen sich in der kalten Jahreszeit antriebs – und energielos. 31,8 % gaben an, öfters krank zu werden. Immerhin knapp 30 % der Befragten erklärten, dass sie unter der Dunkelheit und der Kälte leiden. Von ständiger Müdigkeit ist jeder Vierte betroffen. Und sogar 13% der in der Umfrage befragten Menschen leidet unter Depressionen während der Herbst – und Wintermonate.

Quelle: "Apotheken Umschau"

Forscher haben errechnet, dass sich das Leben um 17 Jahre verlängern kann, wenn man auf Fleisch, Alkohol und Nikotin verzichtet.

Die Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) fanden dank Daten aus 20 Jahren Forschung jetzt heraus, wie viele Jahre jedes einzelne Risikoverhalten von der durchschnittlichen Lebenserwartung eines heute Vierzigjährigen raubt.
So kostet vor allem der Griff zum Glimmstängel wertvolle Lebensjahre. Ein Mann, der mehr als 10 Zigaretten pro Tag konsumiert, verliert 9,4 Jahre an Lebenserwartung. Bei einer Frau verringert sich bei gleichem Zigarettenkonsum die Lebenserwartung um 7,3 Jahre. Auch der reduzierte Griff zur Zigarette (weniger als 10 Stück pro Tag) verringert die Lebenserwartung beider Geschlechter noch um 5 Jahre.
Weitere Faktoren, die die Lebenszeit extrem schmälern sind Über- oder Untergewicht und eine Ernährung, die viel rotes Fleisch enthält. Viel rotes Fleisch schadet Frauen mehr als Männern. Sie verlieren im Schnitt 2,4 Jahre Lebenszeit, während es bei Männern immerhin noch 1,4 Jahre sind.
Selbstverständlich kostet auch Alkohol wertvolle Lebenszeit. Männer, die mehr als 4 Drinks täglich konsumieren, sterben 3,1 Jahre früher.

Die Forscher ermittelten, dass die Kombination der schlechten Angewohnheiten besonders gefährlich ist. Demzufolge büßt ein starker Raucher, der viel Alkohol trinkt und zu viel rotes Fleisch verzehrt bis zu 17 Jahre an Lebenserwartung ein. Bei einer Frau wären es immerhin auch 13,9 Jahre.

Die größte Lebenserwartung haben Nichtraucher mit einem Body-Mass-Index zwischen 22,5 und 24,9, die wenig Alkohol konsumieren, wenig rotes Fleisch, dafür aber viel Obst und Gemüse essen und körperlich aktiv sind.


Mehr zu den Ergebnissen der Studie lesen Sie hier.

Mineralöl in Pralinen entdeckt

Gerade in der Weihnachtszeit werden kleine Pralinen gern verzehrt und verschenkt. Von der Stiftung Warentest wurden 23 Produkte nun mal genauer unter die Lupe genommen. Das Ergebnis ist erschreckend, denn viele Pralinen enthielten Spuren von Mineralöl. Eine Edelmarke fiel sogar durch den Test durch.

Getestet wurden sowohl abgepackte Fertigpralinen als auch lose Waren in den Geschmackssorten Nougat und Marzipan. Das Ergebnis dürfte den Schleckermäulern gar nicht schmecken.
Ein wichtiger Schritt ist, dass viele Hersteller heute Packungen aus Frischfaser anstelle von Recyclingkarton nutzen.
Trotz allem, habe aber einige Produkte gut abgeschnitten – so kann man doch wieder schlemmend die süße Weihnachtszeit genießen.

Mehr zu dem Test finden Sie bei Stiftung Warentest

Regionale Produkte: sehr beliebt

Die Nachfrage nach regionalen Lebensmitteln ist ungebrochen hoch und nimmt immer weiter zu. Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) mitteilt, geht dies aus einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney hervor.
Für die Studie wurden insgesamt 1.000 Verbraucher in den Ländern Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt. Der Anteil der Verbraucher, die wöchentlich regionale Lebensmittel kaufen, ist laut der Studie gegenüber dem Vorjahr um 35 % gestiegen. Darüber hinaus habe der Anteil der Verbraucher, bei denen regionale Lebensmittel mindestens 20 % am Warenkorb ausmachten, innerhalb eines Jahres um 10 % zugelegt.
Ausschlaggebende Kriterien für die Bevorzugung regionaler Produkte sind vor allem der Geschmack und die Frische. Regionale Lebensmittel werden von den Verbrauchern vor allem an der Verpackung und der Aufschrift erkannt. Auch die Direktvermarktung auf Wochenmärkten, in Hofläden und über Abokisten sowie anhand regionaler Handelsmarken nimmt erfreulich zu.

Quelle: Topagrar.com

Für fast jeden 2. Mann gehört das tägliche Feierabendbier einfach dazu

Aus einer repräsentativen Umfrage des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ geht hervor, dass sich knapp 50 % der deutschen Männer täglich nach Feierabend mindestens ein Glas Bier oder Wein gönnen. Besonders beliebt ist in der Gruppe der Männer zwischen 50 und 69 Jahren das Feierabendbier (63 %). Dieses Ritual ist bei den Frauen weniger beliebt, nur 22,6 % gönnen sich nach der Arbeit regelmäßig ein Glas Wein oder Bier.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins "Apotheken Umschau", durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.986 Personen ab 14 Jahren.

Neue Studie: Ist Milch wirklich gut für die Knochen?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt täglich Milchprodukte zu konsumieren. Milch gilt als gesund für die Knochen, da viel Kalzium enthalten ist. So sollen ältere Menschen mit Osteoporose-Risiko mehr als nur ein Glas Milch täglich trinken.
Durch die Ergebnisse einer aktuellen schwedischen Studie, kommen nun aber Zweifel an dieser Empfehlung auf. Demnach hatten Menschen, die früher viel Milch tranken, kein geringeres Risiko für Knochenbrüche. Das Risiko einer Hüftfraktur war bei Milchtrinkerinnen sogar erhöht. Erschreckend: das Forscherteam um Karl Michaelsson von der Universität Uppsala fand heraus, dass Teilnehmer, die viel Milch tranken, ein gesteigertes Risiko für einen frühen Tod hatten. In Deutschland liegt der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch für Milch bei rund 250 Millilitern am Tag, Die Wissenschaftler aus Schweden vermuten, dass die in der Milch enthaltene Galaktose wohl die negativen Effekte erklären kann. Der Milchzucker Laktose setzt sich aus den beiden Einfachzuckerarten Glukose und Galaktose zusammen. Milch ist dabei die mit Abstand größte Galaktosequelle in unserer Nahrung.
Diese Studie könnte nun die Empfehlung infrage stellen, dass zum Schutz vor Knochenbrüchen im hohen Alter ein hoher Milchkonsum sinnvoll sei. Es sei jedoch wichtig, so die Forscher, das Ergebnis in weiteren Studien genau zu überprüfen, bevor man es als Basis für Ernährungsempfehlungen nutzen kann.

Die schwedischen Wissenschaftler werteten Daten von insgesamt 61.433 Frauen und 45.339 Männern aus.

Mehr zu der Studie lesen Sie hier.

Winter-Reiseziele: Strand statt Piste

Von der ITB Berlin und der IPK International werden die Urlaubstrends der Europäer untersucht. Das Ergebnis zeigt, dass ein Anstieg der Urlaubsreisen im Winter zu verzeichnen ist, jedoch verlieren klassische Wintersportreisen an Marktanteil.
Der Trend geht immer mehr zur Sehnsucht nach Sonne und Strand im Winter. Auf der Flucht vor nass-kaltem Winterwetter, setzen Touristen aus Europa mehr und mehr auf Reiseziele mit einer höchstmöglichen Sonnengarantie. Laut einer Studie, die im Auftrag der ITB Berlin durchgeführt wurde, steigt die Zahl der europäischen Winterurlauber seit 2015 um rund 50 Prozent. Etwa 127 Millionen Urlaubsreisen ins Ausland unternahmen die Europäer in den Wintermonaten 2013. Mit Blick auf die Art des Urlaubs fielen 2013 rund 25 Prozent auf den Strandurlaub, gefolgt von Städtereisen (23 Prozent) und Rundreisen mit 17 Prozent. Im Vergleich dazu hat der Urlaub in Schneedestinationen nur einen Anteil von sieben Prozent. 2013 dauerte der Winterurlaub der Europäer im Durchschnitt acht Tage. Die Gesamtausgaben für den Urlaub betrugen rund 890 Euro. Mit Blick auf den Strandurlaub hat dieser mit zehn Tagen im Durchschnitt eine längere Aufenthaltsdauer als der Wintersporturlaub mit sieben Tagen. Die Reiseausgaben für den Strandurlaub liegen mit rund 1.000 Euro auch über dem Wintersporturlaub mit rund 700 Euro. Die Rangliste aller Winter-Reiseziele wird angeführt von Spanien, gefolgt von Deutschland, Frankreich, Österreich und Italien. Unterscheidet man zwischen Wintersport- und Strandurlaub in den Wintermonaten ist das favorisierte Urlaubsziel für einen Wintersporturlaub im Ausland Österreich.

Quelle: http://newsroom.itb-berlin.de/de/news

Mascarpone: Gut gegen Schärfe

Gern isst man auch einmal etwas schärfer – doch was tun, wenn die Zugabe von Chili in den Kochtopf etwas übermäßig ausfiel und sich ein Schärfe-schock ausbreitet? Forscher der Hochschule Fulda haben nun herausgefunden, dass Mascarpone auf Toastbrot am besten hilft.
Der italienische Frischkäse auf nicht geröstetem Toastbrot neutralisiert die Schärfe am effektivsten. Das Milchprodukte gegen Schärfe effektiv ankämpfen ist schon lang bekannt, gern wird dazu Joghurt oder Speisequark verwendet. Toastbrot reibt die Schärfe zusätzlich wie eine Art Zungenschaber von den auf der Zunge befindlichen Rezeptoren.

Fazit: Schärfe kann gut durch Fett, Stärke und Zucker gemildert werden. Hilfreich ist auch mit Zucker gesüßte Kondensmilch. Nur kein Wasser bei übermäßigem Verzehr von Chili trinken – denn das verteilt die Schärfe nur.

Mehr zu dem Forschungsprojekt der Ernährungswissenschaftlerin Désirée Schneider (Hochschule Fulda) erfahren Sie hier.

Krankschreibungen wegen Rückenbeschwerden nehmen zu

Altenpfleger, Dachdecker und Maurer sind die häufigsten Berufsfelder, die überdurchschnittlich lang wegen Rückenprobleme zu Hause bleiben. Im Durchschnitt sind das 3 bis 5 Tage im Jahr. Zum Vergleich, ein Wirtschaftsprüfer blieb 2013 durchschnittlich 0,15 Tage mit den selben Symptomen der Arbeit fern. Die Zahlen gehen aus dem Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK) 2014 hervor. Laut dem Bericht waren 6 Prozent der Versicherten mindestens einmal berufsunfähig. Zu den häufigsten Diagnosen zählten u.a. Bandscheibenschäden, Männer und Frauen leiden ähnlich oft daran.
Die durchschnittliche umfasste Krankschreibung wegen Rückenprobleme betrug 17,5 Tage. Somit waren 2013 gut die Hälfte der Versicherten mindestens einmal krankgeschrieben und waren dann im Schnitt 15 Tage berufsunfähig.

Die Zahlen gehen aus dem Gesundheitsreport 2014 der Techniker Krankenkasse hervor.

Fast jeder Vierte meidet bestimmte Lebensmittel

Brötchen ohne Gluten, Milch ohne Laktose oder gar komplett auf den Käse verzichten - viele Menschen leiden an einer Unverträglichkeit. Laut einer Umfrage von Spiegel-Online klagen 23 Prozent der Deutschen über eine Nahrungsunverträglichkeit.
2.450 Menschen zwischen 18 und 65 Jahren gaben interessante Auskünfte zu dem Thema. 16 Prozent der Betroffenen schränken ihren Konsum von Milch oder Milchprodukten wegen der enthaltenen Laktose ein. 11 Prozent passen auf, dass die Lebensmittel nicht reich an Histamin (z.B. Rotwein, Käse) sind und 10 Prozent grenzen ihren Konsum mit Blick auf Fruchtzucker ein. Neun Prozent der Befragten meiden zum Teil oder ganz das Klebeeiweiß Gluten.
Durch die eigene Vermutung bzw. Feststellung verzichten viele freiwillig auf gewisse Inhaltsstoffe. Ein Grund dafür ist die Lebensmittelherstellung, bei der viel zu viele Zusatz- und Ersatzstoffe eingesetzt werden.

Die Umfrage wurde vom Marktforschungsinstitut Ears and Eye durchgeführt. 

„Tag des Kaffees“ am 06. September 2014

Noch vor einigen Jahren hatte jeder deutsche Haushalt lediglich eine Filterkaffeemaschine. Doch der Trend geht zum Zweit- oder Drittgerät. 2013 besaßen bereits 33,7 Prozent zwei Kaffeemaschinensysteme. Zum Vergleich waren es 2009 nur 23 Prozent.
Je nach Geschmack und Anlass greifen die Verbraucher immer öfter zu verschiedenen Geräten. Bei der Herstellung von Filterkaffee wird die klassische Filterkaffemaschine verwendet, beim Latte Machiato der Vollautomat und beim Espresso die Siebträgermaschine. Die Karslbader Kanne war bereits vor über 100 Jahren im Einsatz und ist heute bei Kaffeeliebhabern wieder sehr beliebt.
Als Hommage an das Lieblingsgetränk der Deutschen wurde 2006 der „Tag des Kaffees“ ins Leben gerufen. Dieser findet jedes Jahr am ersten Samstag im September statt. Kaffeeliebhaber aus dem ganzen Land sind aufgerufen sich mit kleinen und großen Aktionen rund um den Kaffee zu beteiligen.

Auf der Homepage zum „Tag des Kaffees“ vom Deutschen Kaffeeverband erfahren Sie mehr.

Rückenschmerzen: Paracetamol wirkt wie Placebo

Bei akuten Rückenschmerzen greifen viele zu Schmerztabletten um die Schmerzen schnell zu lindern. Doch nach einer aktuellen australischen Studie mit 1.650 Patienten sollten man sich von Paracetamol verabschieden. Das Ergebnis wurde im Medizinjournal „The Lancet“ veröffentlicht.
Die Studie zeigt, dass es nicht relevant ist, ob Paracetamol oder Placebo eingenommen wird. Nach der dreimonatigen Untersuchung waren 84 Prozent wieder fit. Die akuten Rückenbeschwerden waren durchschnittlich 17 Tage nach Studienbeginn abgeklungen.
Die Forscher bekamen drei Gruppen á 550 Teilnehmer zugewiesen, die zwei Kästchen Tabletten für vier Wochen bekamen. Die erste Gruppe hatte im ersten Kästchen Paracetamol und im zweiten Placebo. Bei der Gruppe zwei war es umgekehrt und die dritte hatte als Inhalt nur Placebos. Die Forscher und die Teilnehmer wussten nicht, welche Tabletten zur Verfügung gestellt wurden. Dreiviertel der Probanden waren, unabhängig von der Einnahme, nach drei Monaten zufrieden mit der Therapie. Es wurden beim Abklingen des Schmerzes keine nennenswerte Unterschiede verzeichnet.

Die ausführlichen Ergebnisse finden Sie beim Medizinjournal „The Lancet“. 

Medium-Mineralwässer teilweise verunreinigt

Die Stiftung Warentest hat 30 Medium-Mineralwässer getestet. Dabei sind in zehn Produkten Süßstoffe oder Abbauprodukte von Pestiziden gefunden worden. Die Verbraucherschützer betonten zwar, dass von den Gehalten kein Gesundheitsrisiko ausgehe,dafür wurde die Reinheit infrage gestellt.
Mineralwässer müssen aus amtlich anerkannten Quellen stammen, die mindestens durch eine schwer durchlässige Erdschicht vom Grundwasser und damit von Verunreinigungen getrennt ist. Dieses Merkmal ist von der Mineral- und Trinkwasserverordnung definiert.
Sechs von den getesteten 30 Sorten sind uneingeschränkt zu empfehlen. Diese kommen erstaunlicherweise zum Teil von Discounter Eigenmarken (LIDL Saskia Wasser, REWE Ja! Wasser, K-Classic von Kaufland). Die Markenprodukte Frische Brise und VIO-Wasser zählen ebenfalls zur Spitzengruppe.
Ein Mineralwasser erhielt die Note „Mangelhaft“, da zuviel Nickel enthalten war. Insgesamt haben von den 30 getesteten Mineralwässern nur wenige nennenswerte Mengen z.B. an Kalzium, Magnesium oder Kalium.

Eine Untersuchung der Stiftung Warentest.

Ansprüche der deutschen Urlauber gestiegen

Die Kriterien für einen perfekten Urlaub sind in den letzten 10 Jahren gestiegen. Zum wichtigsten Attribut zählt das Preis-Leistungsverhältnis. Laut einer aktuellen Umfrage der BAT(British American Tobacco)-Stiftung für Zukunftsfragen sind Urlauber preisbewusster geworden. Für die 14 bis 29-jährigen sind die Bademöglichkeiten, das warme Wetter und viel Sonne relevant. Die über 65-jährigen Reisenden hingegen legen mehr Wert auf die Natur, ein gesundes Klima, viel Ruhe und Erholung.
Im Gesamten sind die Ansprüche gestiegen. Natürliche Voraussetzungen und immaterielle Qualitätsmerkmale stehen mehr im Vordergrund als materielle Anforderungen. Die Tourismusbranche muss umdenken, denn Freundlichkeit und Wohlfühlatmosphäre sind wichtiger als z.B. Wellness. Zu viele Angebote vor Ort stressen den Urlauber.
1993 waren nur drei Merkmale entscheidend, 20 Jahre später sind es bereits 17. Die Umfrage wurde in „Face-to-Face“ Interviews durchgeführt.

Ausführliche Informationen zur Auswertung gibt die Stiftung für Zukunftsfragen.

Bewegungsmangel bei den Deutschen

85 Prozent der Deutschen bewegen sich zu wenig. Durch das Präventionsgesetz, welches noch in dieser Legislaturperiode verabschiedet werden soll, können die Krankenkassen eine kostenfreie Vorsorgeuntersuchung für ihre Kunden ermöglichen.
Den Start zu mehr Bewegungsbewusstsein könnten allerdings schon die Schulen geben, indem Kinder zu mehr Bewegung motiviert werden. Auch für die Arbeitgeber wird es zum Vorteil, denn jeder gesunde Arbeitnehmer ist motivierter und leistungsfähiger am Arbeitsplatz. Fakt ist: Jeder sollte sich regelmäßig bewegen und ausgewogen ernähren. Ideal wäre es, sich 2,5 Stunden pro Woche zu bewegen. Der Arbeitsweg wird meist mit dem Auto zurückgelegt, die Bürotage sind lang und der Abend wird gerne vorm Fernseher verbracht. So wird die Bewegung, gerade nach Feierabend, vergessen und die Bequemlichkeit wird vorgezogen
1,2 Millionen Menschen in Europa sterben jährlich an Übergewicht, denn ein ständiger Mangel an Bewegung führt zu Herz-Kreislauf-Krankheiten.
Bewegung muss aber auch Spaß machen. Man sollte jede Möglichkeit nutzen, um sich zu bewegen – so kann die Treppe den Fahrstuhl zu 100 Prozent ersetzen.

Eine Initiative von der „Welt“ und der „Barmer GEK“

Immer mehr Fahrradfahrer in deutschen Großstädten

Die Zahl der Haushalte ohne Auto nimmt deutlich zu. In Deutschlands Großstädten (ab 500.000 Einwohner) verzichten immer mehr Menschen auf das Auto und steigen auf öffentliche Verkehrsmittel bzw. auf das Fahrrad um. 2013 besaß ungefähr jeder Dritte ausschließlich ein Fahrrad, aber keinen PKW und auch kein Motorrad. 2003 lag dieser Wert noch bei 22 Prozent der Bundesbürger. Das heißt, die Bewohner deutscher Großstädte setzen im Gegensatz zu dem bundesweiten Durchschnitt (15 Prozent) doppelt so häufig auf gesunde und umweltfreundliche Mobilität. In den kleineren Gemeinden sind es hingegen nur 4 Prozent ohne eigenen Wagen.

Weitere Informationen gibt es bei dem Statistischen Bundesamt

Trend Flexitarier

Seit 2007 stieg die Zahl der Vegetarier um das Doppelte. Eine logische Konsequenz, die sich durch zahlreiche Skandale wie Gammelfleisch oder Pferdefleisch in Lasagnen entwickelt hat.
Sieben Millionen Menschen sind, laut Vegetarierbund Deutschland (VEBU), fleischlos und 800.000 verzichten sogar komplett auf Tierprodukte. In den Metropolen ist der Anstieg der Vegetarier am besten zu beobachten, da sich die Supermärkte auf die Nachfrage der Kunden einstellen. Die Studie zum Fleischkonsum der Universität Hohenheim und Göttingen zeigt, dass Menschen mit höherem Bildungsgrad öfter Vegetarier sind, als Menschen mit niedrigerer Bildung.
25 Prozent der Bevölkerung achtet darauf, unter welchen Umständen die Lebensmittel produziert werden. Somit ist das Essverhalten bewusster geworden, indem an einigen Tagen in der Woche komplett auf Fleisch verzichtet wird. Diese neue Bewegung nennt sich Flexitarier.

Nähere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Vegetarierbundes Deutschland.

Deutsche sind dicker als sie glauben

Zum Beginn der Freibadsaison beweist eine neue Studie, dass das Verhältnis von Selbsteinschätzung und Realität bezüglich des eigenen Gewichts bei den Deutschen nicht stimmt. Knapp 1/3 der Männer fühlen sich laut einer Umfrage der „Apotheken Umschau“ zu korpulent, bei den etwas kritischeren Frauen sind es knapp 40 %. Das Robert Koch Institut in Berlin erklärt hingegen , dass 67 Prozent der Männer und 53 Prozent der Frauen ab 18 Jahren zu viele Pfunde auf die Waage bringen. Nur 3,4 Prozent der Teilnehmer empfinden ihr Körpergewicht als stark übergewichtig – laut den Gesundheitsexperten sind es allerdings 23 Prozent der Männer und 24 Prozent der Frauen.

Mehr Informationen gibt es auf der Homepage des Robert Koch Institut.

Urlaubstrends 2014

Langsam werden die Sommerurlaubspläne geschmiedet..Deutschland, Spanien, Italien - die Liste der beliebtesten Reiseziele der Deutschen ist seit Jahren gleich. "Die Klassiker 2013 bleiben auch die Klassiker 2014", sagt Torsten Schäfer vom Deutschen Reiseverband (DRV).
Die Deutschen warten in diesem Jahr besonders lange, bevor sie sich zu einem Sommerurlaub entschließen. 67 Prozent der Deutschen lassen sich nicht von Anschlägen und den kriegerischen Folgen in ihren Urlaubsentscheidungen beeinflussen, ergab eine aktuelle Umfrage der Zeitschrift „Stern“. Im Oktober 2001 waren es 51 Prozent gewesen.Natürlich wirkt die Angst vor weiteren möglichen Anschlägen noch fort, aber vor allem dürfte die wirtschaftliche Großwetterlage für die Zurückhaltung verantwortlich sein. Gift für die Touristikbranche ist außerdem die Fußball-WM, die Urlauber regelmäßig vor den heimischen Fernseher statt an den Strand zieht. Dazu kommt dann noch der Trend, kurzfristig zu buchen, um Sonderangebote ausnutzen zu können. Laut der „Stern“-Umfrage buchen mittlerweile 20 Prozent der Urlauber erst zwei Wochen vor Reiseantritt.Zwar buhlen die Reisekonzerne derzeit mit Sonderangeboten für Familien um Sommerkundschaft. Doch insgesamt ist der Urlaub in den vergangenen Jahren teurer geworden. Der Durchschnittspreis für eine Reise stieg laut Fachverband DRV um 4,1 Prozent auf 575 Euro.

Mehr Informationen finden Sie unter www.drv.de

Kann ein dickes Kind gesund sein?

Übergewichtige Kinder haben es in doppelter Sicht nicht leicht- zum einem haben sie schwer an ihren Pfunden zu tragen zum anderen ist ihr Gesundheitszustand meist schlechter als angenommen – wie eine neue Studie verrät.
Anders als bisher gedacht, machen sich typische Folgeerscheinungen wie z.B. Bluthochdruck und Diabetes, nicht erst im Erwachsenenalter bemerkbar.
Ernährungswissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena & der Universität Hohenheim
haben herausgefunden, dass schon dreiviertel der Übergewichtigen Kinder im Grundschulalter Symptome von gewichtsbedingten Stoffwechselstörungen aufweisen .
Von den 100 getesteten übergewichten Kindern zeigten 73 Prozent mindestens in einem Stoffwechselparameter (z.B. Blutzuckerwerte ) Auffälligkeiten, manche sogar in bis zu fünf. Mädchen sind außerdem mehr gefährdet als Jungs.
Ernährungswissenschaftlerin Bergheim bemängelt, dass in Deutschland zu wenig für die Vorsorge der Stoffwechselerkrankungen bei Kindern getan wird.

Ihre Ergebnisse haben die Forscher um Prof. Dr. Ina Bergheim von der Friedrich-Schiller-Universität Jena in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Acta Paediatrica veröffentlicht (DOI: 10.1111/apa.12546).

Helfen Diätpulver – und Pillen wirklich beim Abnehmen? Die Stiftung Warentest sagt nein!

Die Temperaturen werden wärmer und der Frühling steht langsam vor der Tür. Die perfekte Zeit, dass die lästigen Winterspeckröllchen schleunigst verschwinden. Doch wie nimmt man schnell ab? Wenn man der Werbung Glauben schenkt, dann helfen Diätpulver – und Pillen.
Stiftung Warentest nahm in seiner Onlineausgabe „Test“ 20 rezeptfreie Pillen und Pulver mal genau unter die Lupe und kam zu dem Urteil: "Alle Sättigungskapseln, Fatburner, Fett- und Kohlehydratblocker im Test sind wenig geeignet."Unabhängige Studien für Langzeiteffekte fehlen ganz. Für 15 Mittel sei nicht einmal nachgewiesen, dass sie "spürbar beim Abnehmen helfen".
Verschlankend wirken die Abnehmmittel mit einem Preis von zu vier Euro pro Tagesdosis lediglich auf die Geldbörsen der Käufer. Zumindest eine kurzfristige Wirkung und geringfügige Gewichtsabnahme wiesen Studien von fünf Mitteln nach, so hilft der Fettblocker Formoline sowie Sättigungskapseln mit Glucomannanen Übergewichtigen geringfügig und kurzfristig abzunehmen.

Fazit: Wer wirklich effektiv abnehmen will, der sollte nicht auf Pillen und Pulver vertrauen – beim Abnehmen führt kein Weg an gesunder Ernährung und an Bewegung vorbei.

Den kompletten Test finden Sie unter: www.warentest.de

Neue Studie: Schokoladenkonsum gesundheitsfördernd

Was für eine Nachricht für alle Naschkatzen: Schokolade macht nicht zwangsläufig dick!
Ein Forscherteam der spanischen Universität Granada fand in einer Untersuchung bei Jugendlichen heraus, dass Schokolade in mäßigen Mengen vorteilhaft sein kann. Schokolade enthält zwar viel Fett und Zucker, besitzt aber auch einen hohen Anteil an Flavonoiden. Diese Inhaltsstoffe fördern zum einen die Gesundheit von Herz und Kreislauf, können aber auch einer Zunahme des Körpergewichts entgegenwirken. Zweifellos ist aber ein übermäßiger Konsum an Schokolade schädlich.

Zusammenfassend kann man dennoch sagen, dass ab und zu ein Schokoriegel oder auch ein süßes Betthupferl ohne schlechtes Gewissen genascht werden dürfen.

Mehr dazu in der Veröffentlichung des Fachblattes Nutrition.

Sowie unter: www.scinexx.de

„Schlaf ist die beste Medizin“

Dies ist nicht nur ein altbekanntes Sprichwort, sondern wird auch von den Wissenschaftlern der Universität Rochester in New York anhand einer Studie belegt. Laut dieser Studie befreit sich das Gehirn beim Schlaf von giftigen Stoffen, die unter anderem für Alzheimer verantwortlich sind. Forscher konnten in einem Versuch mit Mäusen feststellen, dass sich während des Schlafes die Freiräume zwischen den Gehirnzellen vergrößern. Des Weiteren fanden sie heraus, dass die Gehirnzellen im Schlaf schrumpfen. Somit können Giftstoffe effizient ausgespült werden.

Fazit:
Die Studie wirft ein neues Licht auf die gesunde Wirkung von Schlaf und bestätigt, wie wichtig es ist, unserem Körper die verdiente Ruhepause zu gönnen.


Weitere Informationen finden Sie auf www.welt.de.

Der Dauerbrenner im Flugzeug – Tomatensaft

Jährlich werden in Deutschlands führender Fluglinie Lufthansa 1,7 Millionen Liter Tomatensaft ausgeschenkt. Der rote Saft ist ein wahres Kultgetränk an Board. Aber warum ist das so?
Das Fraunhofer Institut Holzkirchen fand heraus, dass die physikalischen Umstände in der Luft dafür sorgen, dass Menschen in Flugzeugen mehr Tomatensaft konsumieren als im normalen Alltag.
Der geringe Luftdruck in der Kabine sorgt für eine veränderte Geschmacks- und Geruchswahrnehmung. Daraus folgt, dass Gewürze höher dosiert werden müssen. Außerdem werden vor allem fruchtige Geschmacksnoten intensiver wahrgenommen. Diese beiden Umstände werden im Tomatensaft mit einander verbunden. Nicht nur ist der Saft sehr fruchtig, er kann auch perfekt mit Pfeffer und Salz nach gewürzt werden.

Weitere Informationen finden Sie auf www.handelsblatt.com

Optimisten leben länger

Laut einer Studie der University of Pittsburg können positive Gefühle nicht nur den Geist, sondern auch den Körper beeinflussen. Die Biologin Hilary Tindle testete 97.253 gesunde Frauen anhand von Persönlichkeitstests in optimistische und pessimistische Lebenseinstellung eingeteilt und beobachtete sie über acht Jahre. Von 10.000 getesteten Frauen mit pessimistischer Lebenshaltung wiesen 60 Frauen koronare Herzerkrankungen auf. Unter den 10.000 Optimistinnen litten nur 43 an diesen Erkrankungen. Man könnte vermuten, dies sei ein Zufall. Jedoch gibt es andere Studien, die dieselben Ergebnisse aufzeigen. Der Psychologe Ralf Schwarzer fand heraus, dass sich Optimisten nach einer schweren Operation in der Regel besser erholen als Pessimisten.

Ergebnis: Positives Denken hilft uns nicht nur den Alltag gelassener anzugehen, sondern fördert auch unsere Gesundheit und hilft unserem Körper, sich schneller zu regenerieren.

Quelle: Spiegel Online Gesundheit

Körper gegen Kopf: Laufen ist nicht reine Körpersache

Neue Erkenntnisse der Sportwissenschaft zeigen, dass nicht der Körper anzeigt, wann wir mit unserer Belastung am Ende sind, sondern dass unser Kopf dies bereits im Voraus entscheidet. So fanden Forscher heraus, dass die eintretende Ermüdung der Gliedmaßen ab einem bestimmten Punkt bei sportlicher Betätigung nicht rein physische Hintergründe hat. Vielmehr bestimmt unser Kopf, ab wann es Zeit ist kürzerzutreten. Die Ermüdung ist ein Schutzmechanismus des Gehirns, um ein Zusammenbrechen unserer Systeme zu verhindern. Unser Kopf sendet hierfür Signale an das Gehirn, welche anzeigen, dass wir unsere Belastungsgrenze erreicht haben. Daraus folgt, dass das Gehirn die Aktivität der Muskulatur reduziert und zugleich ein Gefühl von Überanstrengung und Motivationsverlust erzeugt.

Ergebnis:
Es ist an der Zeit, unsere Trainingsansätze zu überdenken, und unsere Psyche stärker zu integrieren. Demnach kann kontinuierliches Training zwar unsere Leistung steigern, dennoch ist das Gefühl der Ermüdung und Erschlaffung reine Kopfsache.

Quelle: Runnersworld

Schneller gesund durch Sport statt Tabletten

„Wer krank ist, sollte sich schonen“. Dieser gut gemeinte Rat gehört laut neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Vergangenheit an, denn sportliche Betätigung erziele oft die gleichen oder bessere Wirkungen als Tabletten. So können Medikamente gegen Bluthochdruck vermieden und Depressionen durch Sport besser behandelt werden. Selbst bei Patienten mit starker Migräne nehmen die Beschwerden ab. Forscher der London School of Economics und der Harvard Medical School hatten mehrere Untersuchungen zusammengefasst und somit Daten von 339.000 Menschen mit den Diagnosen Schlaganfall, Herzkrankheiten oder Vorstufen von Diabetes Typ 2 ausgewertet. Dabei stellte sich heraus, dass vor allem die Ergebnisse von Patienten, die einen Schlaganfall erlitten hatten und sich nun in der Rehabilitationsphase befanden, besonders überzeugend ausfielen. In zahlreichen Fällen wurden deutlich bessere Entwicklungen durch Bewegung als durch Medikamente erzielt.

Sport bei Diabetes

Falls bei Ihnen vor kurzer Zeit Diabetes Typ 2 diagnostiziert wurde, kann der Einnahme von Tabletten durch Ernährungsumstellung, regelmäßigen Sport und die damit einhergehende Gewichtsreduktion vorgebeugt werden. Sportlich aktive Diabetiker können ihre Insulindosis verringern, da Sport die Normalisierung des Stoffwechsels vorantreibt. Spätfolgen von Diabetes werden in Grenzen gehalten, wodurch die Lebenserwartung steigt.
Allerdings ist nicht jede Sportart für Diabetiker gleichermaßen geeignet. Statt kurzzeitigen Belastungsphasen sollte die Belastung gleichmäßig gehalten werden, um die Gefahr einer Unterzuckerung abzuwenden.

Quelle: London School of Economics/Harvard Medical School/Handelsblatt


Weitere Informationen: www.handelsblatt.com

Immer mehr Deutsche leiden unter Bewegungsmangel

Laut einer neuen Studie der Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse kommen zwei Drittel der Deutschen auf nicht mehr als eine Stunde Bewegung am Tag. Nur vier von zehn Personen seien im Alltag noch zu Fuß unterwegs. Im starken Gegensatz dazu steht die Zeit, die der Deutsche in der Bewegungslosigkeit verharrt. Im Durchschnitt verbringen die Deutschen rund sieben Stunden sitzend. Bei den Berufstätigen lag diese Zahl sogar noch deutlich höher. Jeder Dritte von Ihnen verbringt mindestens neun Stunden pro Tag im Sitzen. Dazu kommen zusätzlich noch drei Stunden für inaktive Freizeitaktivitäten wie Fernsehen oder Internet.

Das Ergebnis:
Der Bewegungsmangel der Deutschen hat weiter zugenommen. Jeder Dritte gibt an, keinen Sport in seiner Freizeit zu treiben und im Alltag keine Zeit für Bewegung zu finden. Einzig positiv: 90 Prozent der Berufstätigen wünschen sich Bewegungsangebote im Betrieb und hätten gern einen bewegteren Alltag, allerdings findet nur jeder Dritte dieses Zusatzleistung an seinem Arbeitsplatz vor.

Quelle: Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Techniker Krankenkasse

www.tk.de

Studie: Oft zu gut versorgt durch Nahrungsergänzungsmittel

Nahrungsergänzungsmittel finden reißenden Absatz, da wir angeblich mit Vitaminen und Mineralstoffen unterversorgt sind.
Doch die Nationale Verzehrstudie II zeigt, dass gerade die Personen, die eine gute Zufuhr an Nährstoffen aufweisen, besonders häufig zu Tabletten greifen. Dadurch steigt die jeweilige Nährstoffzufuhr erheblich, bis hin zu einer Überschreitung der von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) angegebenen tolerierbaren Tageshöchstmenge.

Fast ein Viertel der Deutschen, dabei mehr Frauen als Männer, nehmen Supplemente ein. Besonders beliebt sind die Vitamine C und E sowie die Mineralstoffe Magnesium und Calcium.

Quelle: MRI – Max Rubner-Institut
Weitere Informationen: www.mri.bund.de

Fit halten auf zwei Rädern – 67 Prozent der deutschen Erwachsenen fahren Fahrrad


Etwa zwei Drittel der Erwachsenen in Deutschland fahren Fahrrad, der Großteil von ihnen mehrmals die Woche. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Online-Umfrage des Marktforschungsinstituts INSAConsulere im Auftrag des AOK-Bundesverbandes unter rund 2.000 Bundesbürgern. Erfreulich dabei: 73 Prozent der bekennenden Fahrradfahrer treten in die Pedalen, um fit und gesund zu bleiben. 45 Prozent wollen dadurch Kosten sparen und 40 Prozent radeln der Umwelt zu liebe.
Die Umfrage ergab zudem, dass jeder sechste Erwerbstätige auf dem Fahrrad zur Arbeit kommt. Dadurch absolvieren viele Arbeitnehmer auf dem Weg zur Firma bereits ihr tägliches Fitnessprogramm – und schonen die Umwelt.
Aber es gibt auch noch ausreichend Potenzial, denn - so zeigen die Ergebnisse auch - fast 17 Prozent der Erwerbstätigen besitzen gar kein Fahrrad.

Quelle: AOK Bundesverband

Umfrage: Männer brauchen Bewegung – Jeder Zweite treibt regelmäßig Sport

Männer haben offenbar einen etwas höheren Bewegungsdrang als Frauen. Bei einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ kam heraus, dass immerhin jeder Zweite (49,1 Prozent) in den vergangenen sieben Tagen wenigstens einmal für zumindest 30 Minuten Sport getrieben hat.

Frauen treiben weniger Sport

Bei den Frauen waren das mit 42,5 Prozent deutliche 6,6 Prozentpunkte weniger. Viele Männer gestalten ihre sportlichen Aktivitäten immer so, dass sie dabei ordentlich ins Schwitzen kommen (39,2 Prozent; Frauen: 30,1 Prozent). Für fast zwei Drittel der männlichen Berufstätigen (63,4 Prozent) gehört Bewegung auch zum Beruf: Sie geben an, in ihrem Job körperlich aktiv zu sein (weibliche Berufstätige: 48,4 Prozent).

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins "Apotheken Umschau" durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.941 Personen ab 14 Jahren, darunter 994 Frauen und 947 Männer.

Studie Online-Apotheken 2013: Große Preisunterschiede, mäßiger Service

Das unübersichtliche Angebot der zahlreichen Online-Versandapotheken hat das Deutsche Institut für Service-Qualität im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv analysiert.
Hierzu wurden 21 Online-Apotheken in Hinblick auf Service, Preise und Qualität untersucht. Testsieger und damit „Beste Online-Apotheke 2013“ wurde die EU-Versandapotheke, gefolgt von Besamex. Den dritten Rang erreichte Shop-Apotheke.com.
Die Messung der Servicequalität basierte u. a. auf einer detaillierten Analyse der Inhalte und der Sicherheit der Webseiten, Telefon- und E-Mail-Tests sowie Versandtests. Zusätzlich wurde ein Preistest anhand eines Warenkorbs mit häufig nachgefragten Produkten durchgeführt.
Die Preisanalyse zeigte, dass es sich für Verbraucher in jedem Fall lohnt, die Anbieter zu vergleichen - wobei aber unbedingt die unterschiedlich hohen Versandkosten beachtet werden sollten. Für den in der Studie zugrunde gelegten Warenkorb ergab sich zwischen dem teuersten und dem günstigsten Anbieter insgesamt eine Preisersparnis von 22 Prozent.

Quelle: Deutsches Institut für Service-Qualität im Auftrag von n-tv
Weitere Informationen: www.disq.de

Ständig erreichbar - wie uns die moderne Technik krank macht

Wer ständig erreichbar ist, gefährdet damit seine Gesundheit. Eine Auswertung der Initiative Gesundheit und Arbeit hat im Rahmen einer Analyse wissenschaftlicher Studien, Experteninterviews und Unternehmensbefragungen Empfehlungen für einen vernünftigen Umgang mit neuen Techniken ermittelt. Demnach werden besonders Führungskräfte, Außendienstmitarbeiter und IT-Spezialisten durch die ständige Erreichbarkeit im Job belastet.

Der Umgang mit neuen Techniken sollte deshalb durch das Unternehmen klar und transparent geregelt werden. Auf diese Weise sollen Mitarbeiter entlastet werden und die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit klar geregelt bleiben. Denn permanente Erreichbarkeit macht die Freizeit für Betroffene nicht nur schwerer planbar, sondern beeinträchtigt auch die wichtigen Erholungsphasen. Dies schadet auf Dauer der Gesundheit und beeinträchtigt den Ausgleich der Work-Life-Balance.

Doch auch private Anrufe und Nachrichten am Arbeitsplatz können Stress erzeugen und sollten von Arbeitgebern thematisiert werden, um Mitarbeiter vor Überbelastung zu schützen und den Arbeitsalltag zu entschleunigen.  

Quelle: www.iga-info.de 

Schneller allergiefrei mit weniger Spritzen

Allergie-Forscher in Zürich haben eine vielversprechende Methode entwickelt, die Allergikern schnelle Besserung verspricht. Mit nur drei Spritzen in die Lymphknoten statt einer jahrelangen subkutanen Therapie, sollen Allergiker in Zukunft schnell und mit deutlich geringeren Dosen beschwerdefrei gemacht werden.

Im Moment ist die sogenannte spezifische Immuntherapie eine der erfolgversprechendsten Behandlungsmethoden, die sich jedoch über Jahre ziehen kann. Allergenspritzen werden hierbei unter die Haut verabreicht, um so das Immunsystem zu trainieren, mit den Auslösern der Überempfindlichkeit normal umzugehen.

Bei der neuen Therapieform werden Allergene dagegen in deutlich sanfteren Dosen direkt an den Lymphknoten, also an den Hauptquartieren der Körperabwehr, injiziert. Zwar fehlen im Moment noch Ergebnisse aus breiteren Studien, doch die ersten Resultate klinischer Untersuchungen waren bereits vielversprechend. So zeigten Allergiker schon nach zwei Monaten eine klare Besserung. In bestenfalls fünf Jahren, so Dr.med. Gabriela Senti von der Schweizer Studiengruppe, könnte die Lymphknotenmethode jedoch bereits zugelassen sein.

Quelle: Apothekenmagazin „Baby und Familie“ 

So lieben die Deutschen ihren Kaffee

Die Deutschen lieben Kaffee – sogar noch mehr als die Italiener. 149 Liter hat jeder Deutsche im Jahr 2012 getrunken. Das sind jährlich mehr als sechs Kilo Bohnen pro Kopf. Damit ist Kaffee sogar deutlich beliebter als Wasser oder Bier und verschafft den deutschen Kaffeetrinkern Platz drei im internationalen Vergleich gleich hinter Brasilien und den USA.

Während löslicher Kaffee nur einen geringen Zuwachs verzeichnen kann, werden ganze Bohnen sowie Kaffeekapseln und –pads immer beliebter. Das liegt vor allem daran, dass vielen neben der Qualität des Kaffees auch die unkomplizierte Zubereitung immer wichtiger wird. Vor allem Single-Haushalte, Gelegenheitskaffeetrinker und Lifestyle-Konsumenten greifen vermehrt zu portionierbaren Kaffeezubereitungsvarianten.

Auch professionelle Vollautomaten trifft man im Privathaushalt immer häufiger an. Auf Knopfdruck gelingen hiermit auch zuhause Kaffeespezialitäten wie Espresso, Cappuccino oder Latte Macchiato. Im Vergleich zum Vorjahr nahm hier das Volumen an verkauften Bohnen über 7000 Tonnen zu. Dagegen sind die Zahlen des Filterkaffees eher rückläufig. Trotzdem bleibt er der Klassiker in deutschen Küchen und Büros. 

Unterdessen wächst das Angebot an nachhaltig zertifizierten Kaffeesorten. Immer mehr Menschen achten auf die Gütesiegel und legen auch unterwegs Wert auf fair und nachhaltig produzierten Kaffee. Entsprechend ist auch das Angebot in den Cafés, Supermärkten und sogar Tankstellen präsenter denn je und erreicht immer größere Bevölkerungsteile.

Quelle: Handelsblatt  

Weniger essen sollte belohnt werden

Der Frühlingsbeginn markiert nicht nur das Ende des Winters, sondern ist für viele Menschen auch der Startschuss im Run um die Bikinifigur. Gewicht dauerhaft zu reduzieren, gelingt jedoch nicht in kurzer Zeit, sondern kann sechs oder auch sechzehn Jahre dauern. „Mit einer Blitzdiät kaufen sich Abnehmwillige nur eine Illusion“, bestätigt Professor Christoph Klotter, Ernährungspsychologe und Vizepräsident der Hochschule Fulda.

Der Schlüssel zur dauerhaften Gewichtsreduktion ist ein ausgewogener Lebensstil mit regelmäßiger Bewegung und einer langfristigen Ernährungsumstellung. „Pommes frites lassen sich durch Ofenkartoffeln ersetzen. Statt Schokolade isst man vielleicht ein paar Walnüsse und ein bisschen Obst“, rät Klotter. Ein Konzept, das wohl jedem bekannt ist. Doch häufig muss man sich selbst erst mit den eigenen ungesunden Gewohnheiten konfrontieren, um sie zu verändern.

Gleichzeitig sollte man jedoch nicht zu hart mit sich selbst ins Gericht gehen. Denn das Lustzentrum unseres Gehirn fordert trotz aller Disziplin Genuss ein. „Wer weniger isst, sollte sich dafür belohnen.“, sagt Professor Klotter und mahnt davor, sein Belohnungszentrum komplett zurückzustellen. Oft sind ein heißes Bad, ein Saunabesuch oder eine wohltuende Massage goldrichtig, um das eigene Durchhaltevermögen zu belohnen und seinem Körper etwas gutes zu tun.

Quelle: Apotheken Umschau

Reiseanalyse 2013: Mehr Sonne, mehr Familie, mehr Kultur

Die diesjährige Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. hat wieder gezeigt: die wichtigste Urlaubsart für die Deutschen ist und bleibt der Strand- und Badeurlaub. An zweiter Stelle stehen die Familienferien, die einen klaren Zuwachs in den Umfragewerten erzielt haben. Rundreisen und Sightseeingurlaub befinden sich laut der Umfrage ebenfalls im Aufwind. Die Nachfrage nach Ausruhurlaub dagegen nimmt immer mehr ab. Trotzdem kommt diese Urlaubsart immer noch auf den dritten Platz.

Der zweite, etwas kürzere Urlaub im Jahr sollte dagegen möglichst abwechslungsreich sein. Hier stehen vor allem Aktiv- und Naturreisen hoch im Kurs. Im Vergleich dazu stagnieren Kultur- und Studienreisen im Zuwachs. Zwar wollen die meisten Urlauber gerne etwas mehr Kultur, aber nicht Kultur pur.

Einen Kurzurlaub verbringen die Deutschen gerne im Inland. Besonders beliebt sind Regionen an der Küste oder im Süden. Vor allem die Bundesländer Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen sind beliebte Reiseziele. Trotz der wirtschaftlichen Verunsicherungen bleiben bei den Auslandsreisen Spanien, Italien und die Türkei die Spitzenreiter.

Mit durchschnittlich 914 Euro pro Person geben die Deutschen insgesamt sogar mehr für eine Urlaubsreise aus, als in den Jahren zuvor. Während im Inland Ferienwohnungen und -häuser sehr beliebt sind, dominiert das Hotel ganz klar bei der Wahl der Unterbringung. Doch auch hier spielt Nachhaltigkeit zunehmend eine Rolle. Knapp die Hälfte der Befragten wünscht sich demnach einen umweltbewussten und sozialverträglichen Urlaub.

Quelle: FUR Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V.

Hotelportale: Nicht immer die günstigste Wahl

Hotelportale im Internet ersparen viel Arbeit bei der Suche nach einem passenden und gleichzeitig auch noch preiswerten Urlaubsdomizil. Die Unterschiede in ihren Leistungen sind jedoch immens. Das Deutsche Institut für Service-Qualität hat im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv neun namhafte Portale untersucht.

Auffallend waren vor allem die erheblichen Preisunterschiede zwischen den Portalen sowie die Unterschiede in der Verfügbarkeit von Hotels. Zum Teil zahlten Verbraucher für das gleiche Hotel beim teuersten Angebot fast doppelt so viel wie bei dem günstigsten Anbieter.

Navigation sowie Filter- und Sortierfunktionen wurden zwar im Allgemeinen auf allen Seiten als gut bewertet, doch der Buchungsvorgang sowie die Kundenbetreuung ließen häufig zu wünschen übrig. So wurden über fünfzig Prozent der versendeten E-mails nicht oder nur lückenhaft beantwortet, Stornobedingungen erst nach Abschluss des Kaufvertrags einsehbar und zusätzlich entstehende Kosten nicht klar aufgeführt.

Als Testsieger ging ehotel aus der Studie hervor. Auf dem zweiten und dritten Platz der besten Hotelportale stehen hotel.de und booking.com.

Quelle: Deutsches Institut für Service-Qualität im Auftrag von n-tv

Die neuen Brillentrends machen Schluss mit Retro


Nach dem erfolgreichen Revival der Retro-Klassiker geben nun wieder moderne Designs den Ton an. Auf der deutschen Augenoptik-Fachmesse opti 2013 in München wurden die Brillentrends für 2013 vorgestellt.

Im Vergleich zu den dunklen, kompakten Brillenklassikern sind die neuen Fassungen vor allem zierlicher und heller. Trotz vieler textiler, technischer, floraler und ornamentaler Details wirken sie leicht und filigran. Ihr Look ist anspruchsvoll und ganz ohne aufwendige Muster und Strukturen. Auch harte Farbkontraste sind passé: Sanfte und ruhige Pastelltöne lassen wieder dem Auge den Vortritt und strahlen eine zeitgemäße Eleganz aus.

Zudem wirken die großen Gläser, die bei den aktuellen Modellen dominieren, wie ein optischer Jungbrunnen und bieten einen besonders hohen Sehkomfort mit genug Platz für Gleitsichtgläser.

Die schönsten Reiseziele 2013

Als Inspiration für die diesjährige Reiseplanung hat der Reisebuchverlag Lonely Planet die spannendsten Reiseziele 2013 gekürt. Mit den Top-Ten der schönsten Länder, der angesagtesten Städte und der vielversprechendsten Regionen der Welt stellt Lonely Planet Orte vor, die abweichen von den gewöhnlichen Pauschalreisen und den Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

Ganz hoch im Kurs der besten Länder stehen die Slowakei und Ecuador, während Südkorea den dritten Platz belegt. Mit anspruchsvollen und genauso eindrucksvollen Wanderwegen begeistert das Land vor allem Outdoor-Fans. Auf Platz zwei steht das südeuropäische Montenegro, das mit neu angelegten Wegen durch Berglandschaften und vorbei an den belebten Stränden der Adria ein Traum zum Wandern und Biken ist. Als schönstes Reiseland 2013 gilt die Insel Sri Lanka im indischen Ozean, deren traumhaften Strände, Nationalparks sowie acht UNESCO-Welterbestätten wieder vollständig bereisbar sind.

Zu den aufregendsten Städten gehören Londonderry, Peking und die kleine indische Stadt Hyderabad, ein stilles, architektonisches Juwel fernab der Touristenströme. Auf Platz zwei wurde die niederländische Hafenstadt Amsterdam mit ihren malerischen Kanälen, historischen Häusern und weltberühmter Kunstsammlungen gewählt. Zur eindrucksvollsten Stadt wurde San Francisco gekürt, das ehemalige Zentrum der Hippiebewegung. Bis heute ist die sonnige Stadt an der Westküste der USA bekannt für ihre kreative Gegenkultur sowie ihre entspannte Atmosphäre.

Neben dem kanadischen Yukon, hat es auch die Region Mustang unter die fünf aufstrebendsten Regionen der Erde geschafft. Nachdem das ehemalige Königreich für Besucher verschlossen blieb, steht Mustang heute als Region von Nepal wieder allen Besuchern offen. Auf dem zweiten Platz der Liste steht die Wüstenregion Negev, die sich über Israel und Palästina erstreckt. Dort entstehen im Moment Eco-Dörfer, Spa Resorts, Weingüter, mehrere neue Hotels und sogar ein internationaler Flughafen ist bereits in Planung. Als die vielversprechendste Region gilt unterdessen das französische Korsika, das das italienische, französische und korsische Lebensgefühl ins sich vereint. Neben den kleinen Dörfern entlang der hohen Bergketten und wunderschönen Tälern, laden auch die malerischen Küstendörfer und die Strände des Mittelmeers zu einem unvergesslichen Urlaub ein.

Frühstücksflocken für Kinder sind ungesunde Zuckerbomben

Eine Marktanalyse der Organisation foodwatch hat den Zuckergehalt von Frühstücksflocken für Erwachsene und Kinder untersucht. Das Ergebnis hat gezeigt, dass viele Frühstücksflocken der konventionellen Hersteller kein gesunder Start in den Tag sind. Im Gegenteil, besonders die als hochwertig und vitaminreich angekündigten Frühstücksflocken für Kinder enthalten immer noch eine zusätzliche Portion Zucker - im Schnitt bis zu 50 Prozent mehr als Frühstücksflocken für Erwachsene. Während diese pro hundert Gramm im Mittel 20 Gramm Zucker enthalten, sind es bei Kinder-Frühstücksflocken 30 Gramm.

Was für die Unternehmen ein einträgliches Geschäft ist, ist besorgniserregend für die Gesundheit der Kinder. Das vermeintlich ausgewogene Frühstück in den bunten, auf Kinder zugeschnittenen Verpackung ist in den meisten Fällen nur eine Zuckerbombe im Müsli-Look. So werden die Kinder schon zum Frühstück auf süß getrimmt. Die direkten Folgen davon machen sich bereits bemerkbar: 15 Prozent der Kinder gelten als zu dick und sechs Prozent sogar als adipös.

Ein übermäßiger Konsum von einfachem Zucker ist unterdessen nicht nur für Kinder schädlich. Zu viel macht den Körper müde, antriebslos und schlichtweg krank. Zu den bekanntesten Folgen gehören Fettleibigkeit und Diabetes. Aber auch Depressionen, Nervosität und Konzentrationsschwäche werden durch einen zu hohen Zuckerkonsum gefördert. Deshalb sollte vor allem bei Kindern die empfohlene Tagesdosis nicht überschritten werden. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, höchstens zehn Prozent der täglichen Energiezufuhr mit Zucker zu decken. Für ein achtjähriges Kind wären das höchstens 45 Gramm.

Sieben Anbieter hat foodwatch unter die Lupe genommen, darunter Nestlé, Kellog´s, Kölln, Wurzer sowie das Bio-Unternehmen Dennree und die beiden Discounter Lidl und Aldi (Nord). Unter bit.ly/ULGJOA finden Sie die genauen Ergebnisse der Marktanalyse mit allen 180 Produkten.

Alternative Therapien werden weiterhin gern genutzt

In Deutschland haben fast 2/3 der Erwachsenen mindestens einmal eine Alternative oder Ergänzung zur Schulmedizin gesucht und genutzt. 63 Prozent verwendeten mindestens einmal eine CAM-Methode. 31 Prozent sind sogenannte Viel-Nutzer: Gesundheitsbewusste 40 bis 59-jährige Frauen mit höherem Einkommen und Bildung. Männer sind 2012 unterrepräsentiert.

Zu den bekanntesten Methoden zählen Naturheilmittel und pflanzliche Arzneimittel, Naturheilverfahren, homöopathische Medizin, Entspannungstechniken, Akupunktur und chinesische Medizin sowie Chiropraktik und Osteopathie.Am beliebtesten sind mit 46 Prozent die Naturheilmittel und pflanzlichen Arzneimittel, gefolgt von den Naturheilverfahren mit 34 Prozent und den homöopathischen Heilmethoden mit 31 Prozent. Entspannungstechniken 24 Prozent, Akupunktur 22 Prozent und Chirotherapie und Osteopathie 15 Prozent.

Alle Verfahren wurden von den Anwendern als subjektiv wirksam eingeschätzt. an. Bei weniger als einem Prozent verschlechterte sich der gesundheitliche Zustand. Bei 40 Prozent der befragten Personen halfen alle Verfahren gut. Lediglich bei der Akupunktur gaben 20 Prozent keine Besserung der Beschwerden an. Chirotherapie und Osteopathie halfen bei 60 Prozent besonders gut, bei 50 Prozent die Homöopahtie.

Der Gesundheitsmonitor wird seit 2001 von der Bertelsmann Stiftung in Deutschland erhoben. In der jährlichen Umfrage werden in mehr als 120 Fragen zur Gesundheitsvorsorge wie Einstellung zu Gesundheit und Krankheit sowie Therapieverfahren und Ärzten erhoben. Die Ergebnisse sind präziser als in anderen Studien zu diesem Thema, da nach einzelnen Verfahren gefragt wird.

Quelle: Carstens-Stiftung

Rauchen im Auto ist vor allem für Kinder schädlicher als erwartet


Wenn Eltern im Auto rauchen, setzen sie damit ihren Nachwuchs stärkeren gesundheitlichen Belastungen aus als bisher vermutet. Eine schottische Studie des National Health Service in Glasgow und der Universität in Aberdeen hat durch eine Reihe von Messungen gezeigt, dass Kinder während einer Autofahrt mit Zigarettenqualm Schadstoffbelastungen ausgesetzt sind, die so hoch sind wie in einem gut besuchten Raucherlokal. Dass das geöffnete Fenster oder die eingeschaltete Lüftung Abhilfe schaffen könnten, haben die Untersuchungen widerlegt. Die Belastungswerte werden zwar gemindert, doch reicht das in keinem Fall aus, um die Schadstoffbelastung in der Luft auf ein Maß zu reduzieren, das sich nicht schädlich auf die Gesundheit auswirkt.

Rund 4.000 Chemikalien werden von Rauchern an ihre Umwelt abgegeben. Viele davon sind nachweislich krebserregend. Kinder, deren Atemwege und Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt sind, leiden noch stärker unter den Folgen der Schadstoffbelastung. Zudem haben Kinder eine schnellere Atmung und nehmen dadurch mehr Gifte und Partikel auf. Der eingeatmete Rauch fördert das Risiko von plötzlichem Kindstod und führt nicht nur zu Langzeitfolgeschäden, sondern auch zu akuten lebensbedrohlichen Erkrankungen. Außerdem ist bekannt, dass das Risiko für Asthma, Bronchitis, Lungenentzündungen und andere schwere Erkrankungen der Atemwege drastisch ansteigt.

Die Studie zeigt sehr deutlich, dass Kinder keinem Zigarettenrauch ausgesetzt sein sollten, egal ob im Auto oder Zuhause. Geraucht werden sollte ausnahmslos nur im Freien. In vielen Ländern wird Rauchen im Fahrzeug unter Beisein von Kindern bereits mit hohen Bußgeldern bestraft. Dabei kann es oft schon helfen, den Aschenbecher oder den Zigarettenanzünder aus dem Auto zu nehmen, um mit den eigenen Gewohnheiten zu brechen und die Reise für alle Mitfahrer gesünder zu gestalten.

Die Deutschen mögen ihr Zuhause rauchfrei, umweltverträglich und gesund

Eine Umfrage im Auftrag der Apotheken Umschau hat rund zweitausend Frauen und Männer gefragt, was sie tun, um sich Zuhause gesund zu halten. 


Zu den absoluten Tabus gehört das Rauchen in den Wohnräumen. Rund 39 Prozent der Befragten haben den blauen Dunst mittlerweile nach draußen verbannt. So wird auch vermieden, dass sich im gesamten Haushalt ein Nikotinfilm über Kleidung und Möbel legt, der nicht nur unschön, sondern auch gesundheitsschädigend ist. Wenn die Nikotinpartikel mit der Luft reagieren, bilden sich so krebserregende Stoffe, die über den Mund, die Haut und die Atmung aufgenommen werden. Vor allem die Gesundheit von Kleinkindern wird dadurch schwer belastet.

Um dicke Luft zu vermeiden, lüften genauso viele auch regelmäßig und intensiv die Wohnräume. Dadurch gelangen Feuchtigkeit und Schadstoffe nach draußen, und die Bildung von Schimmelpilzen sowie die Vermehrung von Hausmilben wird vermindert. Besonders wichtig ist regelmäßiges Lüften deshalb vor allem für Allergiker.

Auch von Möbeln und Baustoffen können Schadstoffe an die Umwelt abgegeben werden. Von behandeltem Holz und Klebstoffen beispielsweise können über Jahre schädliche Stoffe an die Luft abgegeben werden. Bereits rund 23 Prozent achten beim Kauf von Möbeln deshalb auf die Verwendung von umweltverträglichen Farben und Holzschutzmitteln. Viele haben angegeben, wegen gesundheitlicher Bedenken Innenausbau und -einrichtung bereits ausgetauscht zu haben. Die meisten orientieren sich beim Kauf einer neuen Inneneinrichtung an Umweltgütesiegeln wie der Blaue Engel, dem rund 18 Prozent der Befragten vertrauen.

Quelle: Apotheken Umschau

Gesunde Haut ist wichtig für unser Wohlempfinden


Wer ständig unter unreiner, faltiger oder trockener Haut leidet, fühlt sich oft nicht wohl. Dies bestätigte eine aktuelle Umfrage der Apotheken Umschau: jeder Zweite findet Hautprobleme oder -erkrankungen zum aus der Haut fahren. Bei den über 60-Jährigen ist es sogar jeder Zweite. Besonders die altersbedingten Falten und Trockenheit bereiten Schwierigkeiten.
Während Neurodermitis und Schuppenflechten rückläufig sind, wächst die Zahl von Betroffenen mit unreiner Haut, Akne und anderen Hautkrankheiten.

Die Ursachen für die aus dem Gleichgewicht geratene Haut sind häufig Stress, Chemikalien, chronische Erkrankungen sowie der Wechsel zwischen warmer Heizungsluft und kalten Außentemperaturen. Die Haut reagiert mit Entzündungen, Rötungen, Reizungen, Trockenheit oder sogar Hautausschlägen.

Cremes und Reinigungsmittel verbessern die Hautprobleme vor allem dann, wenn Sie dem Hauttyp angepasst werden. Duft- und Konservierungsstoffe sind tabu, da sie häufig den Zustand gereizter Haut verschlechtern. Bei Hautreizungen, egal welcher Art sollte man zuerst die Symptome lindern. Bei sehr trockenen Hautausschlägen hilft beispielsweise eine Kombination aus Olivenöl und Urea. Durch den Harnstoff kann die Feuchtigkeit länger auf der Haut bleiben als bei herkömmlichen Cremes. Eine gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und Flüssigkeit, antworteten die Befragten, verbessere das Hautbild. Trockener Heizungsluft geht man am besten durch Luftbefeuchter und moderaten Raumtemperaturen aus dem Weg.

Quelle: Apotheken Umschau

Gute Fette können sehr gesund sein

Wer seiner Gesundheit nicht schaden will, verzichtet oft auf fettige Lebensmittel. Nach Meinung von Prof. Dr. Matthias Schulze vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung verzichtet man aber zu oft: „Wichtiger als die Menge an Fett, die wir konsumieren, ist seine Qualität. Wenn wir ständig nur versuchen, möglichst wenig davon zu essen, bleiben die guten Fette häufig auf der Strecke.”

Entscheidend ist, die Zufuhr gesättigter Fette und auch Transfette in der Ernährung einzuschränken, da diese Ursachen für zahlreiche Krankheiten sein können. Sie haben die Tendenz zur Ablagerung an den Gefäßwänden (Arteriosklerose), zur Senkung der Gehirnaktivität und zur Verschlechterung des Blutzuckers.

Grund genug, den wertvollen Fetten den Vorzug zu geben.

Gesund sind einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie sie in Fisch und Pflanzenölen stecken. Die Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren senken den Blutfettspiegel, schützen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sind nützlich für die Insulinempfindlichkeit. Wer tagtäglich genug von den wertvollen Fetten berücksichtigt, kann positiv Einfluss auf seine Gesundheit nehmen. 10 bis 20 Prozent sollte der Anteil der guten Fette an dem Tagesbedarf ausmachen.

Gut zu wissen ist auch, dass laut einer spanischen Studie schon einfach ungesättigte Fettsäuren in Nüssen und Olivenöl für weniger Speck am Bauch sorgen können und beim Abnehmen helfen können.

Quellen: Womens Health und Apotheke Adhoc

Stress sportlich nehmen

Von Spitzensportlern lässt sich in Sachen Stressmanagement einiges lernen. Denn sowohl im Sport als auch in Alltag und Beruf ist es wichtig, unter Anspannung einen klaren Kopf zu bewahren. „Eine Vorgehensweise ist, so, wie ein Sportler den Wettkampf als Herausforderung sieht, auch die täglichen Stresssituationen als Ansporn anzusehen“, erläutert Korinna Ruthemann von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in Saarbrücken.

Dazu gelte es, eigene Einstellungen zu erkennen und zu verändern, die den Stress verschärfen.
Aber auch die Selbstgespräche, die zum Beispiel bei Leichtathleten am Start zu beobachten sind, lassen sich im Alltag anwenden. Ruthemann empfiehlt zum Beispiel, sich am Arbeitsplatz selbst zu beruhigen mit einem Satz wie: „Jetzt verschaffe ich mir erst einmal einen Überblick.“ Außerdem sei es sinnvoll, einen großen Berg Arbeit in kleinen Schritten anzugehen: „Ich fange jetzt mit der ersten Aufgabe an und gehe dann erst zur nächsten.“ Auch sollte man sich gelegentlich selbst loben: „Das hab ich jetzt richtig gut gemacht!“

All das helfe, Stress abzubauen. „Ob man sich nach Feierabend dann lieber mit Sport auspowert oder gezielte Entspannungstechniken anwendet, hängt von den individuellen Vorlieben ab“, sagt Ruthemann. „Hier gilt nur zu beachten: Auch bei der Freizeitgestaltung sollte man sich nicht zu viel zumuten, um zusätzlichen Stress zu vermeiden.“

Quellen: Apotheke Adhoc und dpa

Fliegen in der Schwangerschaft

Mit der Bestätigung ihres Arztes und einigen Vorbereitungen fliegen werdende Mütter problemlos zu jedem Reiseziel ihrer Wahl.

Nach Möglichkeit sollten Sie im zweiten Schwangerschaftsdrittel zwischen der 18. und 27. Schwangerschaftswoche fliegen. Die Gefahr für das Ungeborene ist bis zur 12. Woche am größten. Ab der 28. Schwangerschaftswoche verlangen einige Fluglinien ein ärztliches Attest, das Ihre Flugtauglichkeit bestätigt. Andere wollen ggf. den Mutterpass sehen. Allgemein gilt, dass werdende Mütter ab der 36. Woche nicht mehr befördert werden – achten Sie darauf, dass auch der Rückflug mindestens vier Wochen vor dem voraussichtlichen Geburtstermin liegt. 

Wenn möglich, geben Sie bereits bei der Flugbuchung an, dass Sie schwanger sind. Informieren Sie die Kabinenbesatzung außerdem beim Einsteigen, um einen besonders aufmerksamen Service zu erhalten. Verlassen Sie sich nicht auf die Bordverpflegung. Packen Sie Nüsse und Trockenobst ins Handgepäck und decken Sie sich nach der Sicherheitskontrolle mit reichlich Wasser ein.

Zudem besteht in der Schwangerschaft ein erhöhtes Thromboserisiko, deshalb sollten Sie Kompressionsstrümpfe tragen und alle zwei Stunden den Gang entlang laufen. Ausreichend Beinfreiheit ist wichtig, werdende Mütter dürfen jedoch nicht in den Sitzreihen am Notausgang sitzen. Geräumige Sitzplätze finden Sie hinter Trennwänden, z. B. zwischen Business Class und Economy oder hinter den Bordküchen. Jederzeit aufstehen können Sie von Sitzplätzen am Gang – ideal also vor allem auf Langstreckenflügen. Gegebenenfalls sind der Abschluß einer Auslandskrankenversicherung, die Leistungen für Schwangere übernimmt, und eine Reiserücktrittsversicherung ratsam.

Quelle: http://news.tourismus.com

Bewegung ist Fitness für unser Gedächtnis

Dass sportliche Betätigungen, die die Herzfrequenz erhöhen und den Kreislauf in Schwung bringen, gut sind für unsere körperliche Fitness, ist uns natürlich bewusst. Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass körperliche Anstrengungen im aeroben Ausdauerbereich außerdem die geistige Fitness unterstützen. Bei der aeroben Ausdauer erfolgt im Körper die Energiebereitstellung mit Sauerstoff. Egal, ob Fahrradfahren, Kraftsport, Tanzen oder auch Hausarbeiten wie Gärtnern und Schneeschippen unterstützt Bewegung nicht nur unsere Denkfähigkeit, sondern sie kann sogar das Demenzrisiko verringern und auch nach dem Eintritt der Krankheit den Prozess verlangsamen. Ebenso bei leicht beeinträchtigter kognitiver Leistungsfähigkeit hat Bewegung eine positive Wirkung. Die Studie basiert auf der Auswertung von ca. 1.600 Analysen und Aufsätzen. Aus den Ergebnissen schlussfolgerten die Forscher, dass sportliche Aktivitäten unsere Gehirnleistung verbessert. Eine Langzeitstudie ergab unter anderem, dass der Bereich des Gehirns, welcher für die Stützung und den Ausbau des Gedächtnisses verantwortlich ist, von sportlich aktiven Senioren deutlich größer war als der von weniger sportlichen Senioren. Sport lohnt sich jetzt also noch mehr, denn er ist nicht nur gut für unser körperliches Wohlbefinden, sondern auch für unsere geistige Fitness.

Tomaten für die Haut - Schützen, Straffen, Pflegen

Die Tomate schmeckt nicht nur gut: Das meist gekaufte Gemüse der Deutschen ist ein echtes Beauty Food! Die Tomate enthält nicht nur jede Menge Vitamine und Mineralien, sondern auch viele weitere, für die Gesundheit wichtige Nährstoffe. Allen voran der sekundäre Pflanzenstoff Lykopin. Er wirkt wahre Wunder - besonders für die Haut. Mit einem Glas Tomatensaft kann man seiner Haut bereits beim Frühstück etwas Gutes tun und ihr dabei helfen, den körpereigenen Schutz gegen die schädigenden UV-Strahlen der Sonne zu erhöhen.
In mehreren Studien wurde belegt, dass die Aufnahme von Lykopin durch den Verzehr von Tomaten einen Basisschutz vor Sonnenbrand bewirken kann. Wissenschaftler der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf wiesen nach, dass Probanden, die zwölf Wochen lang täglich 40 Gramm Tomatenmark mit etwas Öl zu sich nahmen, einen körperlichen Lichtschutzfaktor zwischen zwei und drei aufbauen konnten. Damit ersetzt die Tomate zwar keine Sonnenmilch, aber der Schutz durch Lykopin wirkt systemisch und hilft dem Körper, die Belastung der Haut durch Sonnenstrahlen besser abzupuffern.

Quelle: Informationsbüro Tomate c/o Seidl PR & Marketing GmbH

Weitere Informationen über die Tomate finden Sie bei MEINE VITALITÄT und tomateninfo.de.

Schwimmen hilft, Stress abzubauen

Eine neue, internationale Umfrage, die von der weltweit führenden Marke für Schwimmbekleidung, Speedo, in Auftrag gegeben wurde, zeigte, dass Schwimmer darin übereinstimmen, dass Schwimmen dabei hilft, Stress und Anspannungen abzubauen, Selbstsicherheit in Bezug auf das Aussehen und ein Gefühl der mentalen Frische verleiht. Die Feldforschung wurde vom führenden Forschungsspezialisten Ipsos MORI durchgeführt und untersuchte den psychologischen Nutzen von regelmäßigem Schwimmen. Die Ergebnisse zeigten Folgendes:
Ein Sprung in den Pool eignet sich perfekt zum Abschalten nach einem langen Tag: 74 Prozent der Befragten stimmten darin überein, dass Schwimmen hilft, Stress und Anspannungen abzubauen. Schwimmen ist ein idealer "Wohlfühl-Sport": 68 Prozent gaben an, dass ihnen der Aufenthalt im Wasser dabei hilft, sich gut zu fühlen. Mehr als zwei Drittel der Befragten waren der Ansicht, dass Schwimmen positive mentale Auswirkungen habe: 70 Prozent stimmten zu, dass es ihnen dazu verhilft, sich mental erfrischt zu fühlen.
Die internationale Studie erfasste die Ansichten von circa 4.000 Schwimmern aus der ganzen Welt (USA, Groß Britannien, Frankreich und China) im Alter von 16-45 Jahren. Die Untersuchung umfasste ein breites Spektrum an Schwimmern, von denjenigen, die nur gelegentlich schwimmen, bis zu denjenigen, die diesen Sport regelmäßig im Rahmen eines intensiven Trainings ausüben. 

Quelle: Speedo

Im Urlaub ohne Make-up: Mehr Lichtschutz für den Teint

Gerade auf dem Boulevard im Urlaub oder am Strand möchte Frau gut aussehen. Wenn die Sonne vom Himmel brennt, ist Hautschutz besonders wichtig. "Im Urlaub sollte man besser eine Sonnencreme für das Gesicht verwenden und ganz auf Make-up verzichten", rät deshalb Hiltrud Lünsmann, Apothekerin und Mitglied der Gesellschaft für Dermopharmazie, in der "Apotheken Umschau". Viele Make-ups hätten zwar einen Lichtschutzfaktor (LSF) von 15. Das reiche für einen normalen Arbeitstag im Büro aus. Für den Tag in der Sonne empfiehlt Lünsmann getönte Tagescremes mit LSF 50, die Make-up und Gesichtspflege vereinen.

Quelle: Apotheken Umschau

Kinderspielzeug: Hauptsache die Qualität stimmt

Beim Kauf von Spielwaren achten viele Deutsche nicht auf den Preis - vor allem die Qualität muss stimmen und es soll den Kindern gefallen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsportals "www.apotheken-umschau.de", durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.139 Personen ab 14 Jahren.
Fast jeder zweite Bundesbürger (47,5 Prozent) sagt, dass er "möglichst nur das Beste" für das Kind wolle und daher der Preis zweitrangig sei. Jeder Sechste (16,7 Prozent) kauft sogar immer nur das Neueste und Aktuellste, damit die Kleinen unter den Spielkameraden als Erste damit punkten können.

Quelle: http://www.apotheken-umschau.de

Unterwegs "unten ohne": Vor allem die Jüngeren gehen gerne barfuß

Barfußlaufen trainiert die Fußmuskulatur und gilt deshalb als gesund. Das Fitnessprogramm für die Füße praktizieren laut einer repräsentativen Umfrage des Gesundheitsmagazins "Apotheken Umschau", durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2.150 Personen ab 14 Jahren, vor allem Jüngere. In der Umfrage erklärt fast die Hälfte (46,0 Prozent) der Befragten im Alter zwischen 20 und 29 Jahren, so oft wie möglich ohne Schuhe unterwegs zu sein. Die meisten Anhängerinnen hat der Schuhverzicht bei weiblichen Teenagern: Hier lassen 56,7 Prozent die Treter möglichst häufig im Schrank stehen. Aber auch sonst ist das Gehen auf bloßen Sohlen beliebt: Mehr als jeder dritte (36,4 Prozent) Deutsche praktiziert dies eigenen Angaben zufolge so häufig es geht. Nur Ältere sind eher selten barfuß unterwegs: Von den befragten ab 70-Jährigen erklären lediglich 18,2 Prozent, sich möglichst häufig ohne den Schutz von festem Schuhwerk fortzubewegen. Neben altersbedingten Fußproblemen könnte ein möglicher Grund für diese eher ablehnende Haltung auch sein, dass in dieser Altersgruppe laut Studie jeder Fünfte (18,8 Prozent) seine Füße für hässlich hält und nicht gerne in der Öffentlichkeit zeigt.

Quelle: Apotheken Umschau

Reisen mit Kindern: Kreativität statt Langweile, Tobepausen statt Sitzmarathon

Wenn es mit Kindern in den Urlaub geht, können Autofahrten schnell unerträglich werden. Hitze, langes Sitzen, keine Bewegung und Langeweile lassen die Reise für den Nachwuchs zum Alptraum werden. Auch die Erwachsenen reagieren dann schnell genervt. Um Stress zu vermeiden, hat der ADAC folgende Tipps zusammengestellt:

- Einzelkinder nicht sich selbst überlassen. Wenn möglich, sich zeitweise nach hinten setzen und mit dem Kind beschäftigen. Das verringert auch die Gefahr, dass der Fahrer durch das Kind abgelenkt wird.

- Ausreichend Pausen machen, in denen sich die Kleinen richtig austoben können. Viele Autobahnraststätten besitzen gut ausgestattete Kinderspielplätze oder Spielecken.

- Nicht mehr als 500 Kilometer an einem Tag einplanen und mit gleichbleibendem Tempo fahren.

- Geschichten erzählen, Ratespiele wie zum Beispiel "Ich packe meinen Koffer", Kennzeichen erraten oder mit den Buchstaben der Nummernschilder Sätze bilden, sind je nach Alter des Kindes ein beliebter Zeitvertreib.

- Wenn dem Kind im Auto nicht übel wird, Malbücher, Stifte und Malvorlagen in ausreichender Menge zur Verfügung stellen.

- Spielkonsolen oder MP3-Player sind ein guter Zeitvertreib für Schulkinder. Für Kleinkinder eignen sich CDs oder Hörbücher mit Geschichten.

- Auf einen gut gepolsterten Kindersitz achten. Bei kleinen Kindern muss dieser eine sinnvolle Schlafposition zulassen. Ansonsten ermöglicht ein Zubehör-Schlafkissen eine bequeme Ruheposition.

- Einen im Fachhandel erhältlichen Sonnenschutz an die Seitenscheibe anbringen. So ist das Kind vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt.

- Säuglinge nicht aus dem Rhythmus bringen und stattdessen die Fahrt ihren Ess- und Schlafgewohnheiten anpassen.

- Manchen Kindern wird im Auto übel. Deshalb nicht nüchtern oder mit vollem Magen aufbrechen. Spucktüten in Reichweite haben. Lesen vermeiden und das Kind zum Blick durch die Frontscheibe motivieren. Falls der Kindersitz sich lagestabil auf den Mittelsitz befestigen lässt, kann man das Kind auch dort sichern.

- Wasser ist der beste Durstlöscher. Frisches Obst der beste Imbiss.

- Süßigkeiten sollten nur in Maßen konsumiert werden. Dabei sind Kekse und Gummibärchen Schokolade vorzuziehen, da diese schnell schmilzt und für verschmierte Hände sorgt.

Auch auf der Urlaubsfahrt gilt: Kein Kind darf ungesichert im Auto mitfahren. Nicht einmal zum Schlafen darf der Nachwuchs - egal welchen Alters - den Kindersitz verlassen.

Quelle: ADAC

Aus der Balance: Die Hälfte der Deutschen ernährt sich ungesund

Trotz besseren Wissens: 58 Prozent der deutschen Männer und 42 Prozent der deutschen Frauen ernähren sich ungesund, obwohl sie wissen, was gesunde Ernährung ausmacht. Das ist das zentrale Ergebnis der aktuellen GfK-Umfrage „Deutschland in Balance“. Im Auftrag von NUTRILITE [TM], der meistverkauften Marke im Bereich Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel, wurde untersucht, was die Deutschen für ihr Allgemeinbefinden tun.

Wer gesund ist, fühlt sich in Balance. Die Studie zeigt: 93 Prozent der Deutschen verbinden mit „Wohlbefinden“ Gesundheit. Kein Wunder, denn: „Ein gesunder Lebenswandel mit ausgewogener Ernährung und ausreichend Bewegung führt zur Ausschüttung des Glückshormons Serotonin und beeinflusst die Lebenszufriedenheit positiv“, so der Sport- und Ernährungsmediziner Dr. Thomas Kurscheid. Häufig bleibt jedoch im Alltag wenig Zeit, sich um seine Gesundheit zu kümmern. Über die Hälfte der Deutschen ernährt sich laut einer aktuellen NUTRILITE Studie ungesund. „Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass falsche Ernährung und wenig Sport uns nicht nur auf die Stimmung schlagen, sondern auch auf das Immunsystem. Die Folge: Wir geraten aus dem Gleichgewicht, sind infektanfälliger und weniger leistungsfähig“, so Dr. Kurscheid.

Richtig Essen: Innere Balance fängt bei der Ernährung an

„Unsere innere Balance fängt bei der Ernährung an“, sagt Dr. Kurscheid. „Obwohl die Medien voll von Ernährungstipps sind, scheint es noch nicht im Bewusstsein der Deutschen angekommen, welch großen Einfluss die Ernährung auf das Wohlbefinden hat. Eine gesunde Ernährung wird nach wie vor in erster Linie mit dem Ziel der Gewichtsreduktion verbunden.“ Die Umfrage bestätigt das: Bei der Frage, was ihr Wohlbefinden positiv beeinflusst, nennen weniger als die Hälfte der Befragten (43 Prozent) Ernährung. Die goldene Regel „5 am Tag“, das heißt fünf Portionen Obst und Gemüse über den Tag verteilt zu sich nehmen, ist zwar zwei Dritteln der Deutschen bekannt, doch nur 7 Prozent von ihnen schaffen es tatsächlich, diese Regel im Alltag einzuhalten. Eine Umstellung der Ernährung kommt jedoch nur für weniger als die Hälfte (41 Prozent der Frauen, 26 Prozent der Männer) in Betracht.

Nahrungsergänzungsmittel können Versorgungslücken schließen

„Um sich ausgewogen zu ernähren, muss nicht die gesamte Ernährung umgestellt werden“, weiß Experte Dr. Kurscheid. „Wer täglich frische und natürliche Nahrungsmittel zu sich nimmt und ausreichend Wasser trinkt, führt seinem Körper all die Nährstoffe zu, die dieser benötigt. Wenn doch Versorgungslücken zum Beispiel aufgrund von Stress und hoher beruflicher Mobilität auftreten, können Nahrungsergänzungsmittel ein sinnvoller Baustein in einer modernen Ernährung sein. Damit können wir unser beanspruchtes Immunsystem wissenschaftlich nachgewiesen wirkungsvoll unterstützen“, so der Ernährungsexperte.

Ausreichend bewegen: Sport steigert das Wohlbefinden

Was schon die alten Griechen in der Antike wussten, das wissen auch heute die meisten Deutschen: Sport steigert das Allgemeinbefinden. 49 Prozent der Befragten nennen als wesentlichstes Motiv für sportliche Aktivitäten den Wunsch, sich gut zu fühlen und körperlich leistungsfähig zu bleiben (44 Prozent). Auffällig ist, dass der Begriff von den Geschlechtern unterschiedlich verstanden wird: 48 Prozent der Männer treiben Sport, um körperlich leistungsfähig zu bleiben, während Frauen hingegen um der guten Figur willen Sport treiben (37 Prozent). Was auch immer der Anreiz ist, neuere wissenschaftliche Untersuchungen in den USA belegen: Regelmäßige körperliche Aktivität erhöht die Bildung des Glücksbotenstoffs Serotonin - und der hat einen entscheidenden Einfluss auf das Wohlbefinden. „Vor allem Ausdauersportarten wie Joggen oder Schwimmen machen glücklich“, weiß Dr. Kurscheid.

Jetzt aktiv sein: Jeder kann sein eigener Gesundheitsmanager werden

Es ist also kein Geheimnis: Gesunde Ernährung und Bewegung fördern das Wohlergehen. Dr. Thomas Kurscheid plädiert deshalb für ein aktives Gesundheitsmanagement: „Ernährung und Bewegung sind die wichtigsten Pfeiler für das Wohlbefinden.“ In der stressigen Arbeits- und Freizeitwelt bleibt häufig jedoch kaum Zeit, sich um die Balance zu kümmern. Laut Dr. Kurscheid ein Trugschluss: „Sich ausgewogen zu ernähren und sportlich zu betätigen ist keine Frage der Zeit, sondern eine Frage von Bewusstsein. Jeder kann sich um seine Balance kümmern - ohne Stress und mit wenig Aufwand“. Der erste Schritt zum eigenen Gesundheitsmanager liegt laut Dr. Kurscheid darin, selbst aktiv zu werden: „Beobachten Sie kritisch Ihre eigene Lebenssituation und Ihre Ernährung und prüfen Sie, was Sie verändern können. Übernehmen Sie selbst die Verantwortung für Ihre Ernährung und Ihr Wohlbefinden.“

Quelle: Amway GmbH

Palm-, Soja- und Rapsöl sind weilweit die wichtigsten Pflanzenöle

Rapssaaten, Sojabohnen und Palmfrüchte sind die weltweit bedeutendsten Ölsaaten bzw. Ölfrüchte: Rund 80 Prozent des Pflanzenöls wird aus diesen drei Pflanzen gewonnen. Insgesamt ist der globale Pflanzenölverbrauch auch im letzten Jahr weiter gestiegen, wie die aktuell veröffentlichten Grafiken von OVID Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland zeigen: Wurden 1991 noch 57 Millionen Tonnen Pflanzenöl weltweit verbraucht, stieg der Verbrauch 2001 auf 89 Millionen Tonnen und erreichte 2011 145 Millionen Tonnen; dass heißt allein in den letzten 10 Jahren ist der Pflanzenölverbrauch um 63 Prozent gestiegen.
Dabei ist die Ölpalme mittlerweile der wichtigste Pflanzenöllieferant, 2011 wurden circa 56 Millionen Tonnen Palmöl und Palmkernöl aus der Palmölfrucht gewonnen. Die Palmölproduktion verzeichnet auch das größte Wachstum: 2011 ist rund 10 Prozent mehr Palm- und Palmkernöl produziert worden als im Vorjahr. Asien - allen voran Indien, gefolgt von Indonesien und China - ist der größte Markt für Palmöl. Der Anteil der EU am weltweiten Palmöl-/Palmkernölverbrauch ist mit 10 Prozent relativ gering. „Palmöl ist nicht nur das wichtigste Pflanzenöl für die Versorgung der Weltbevölkerung mit Ölen und Fetten, mit den höchsten Erträgen von bis zu 7 Tonnen Palmöl pro Hektar und zusätzlich maximal 0,8 Tonnen Palmkernöl pro Hektar braucht die Ölpalme auch weniger Fläche als andere Ölsaaten. Erfreulicherweise wird immer mehr nachhaltig produziertes und zertifiziertes Palmöl im Markt nachgefragt; damit werden ökologisch wertvolle Gebiete geschützt“, so Petra Sprick, Geschäftsführerin von OVID.
In Deutschland ist der Pflanzenölverbrauch 2011 leicht gesunken, auf 5,6 Millionen Tonnen. Im Gegensatz zum Weltmarkt ist hierzulande Rapsöl das mit Abstand wichtigste Pflanzenöl und macht rund 60 Prozent des gesamten Verbrauchs in Deutschland aus. Rapsöl wird als Speiseöl und in der Ernährungsindustrie eingesetzt und ist zudem Rohstoff für die Oleochemie, für technische Anwendungen sowie für Biodiesel.

Quelle: OVID – Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland e.V.

Mehrheit hält keimhaltiges Fleisch für größtes Gesundheitsrisiko in der Küche

Seit Beginn der Grillsaison türmen sich in den Supermärkten und Metzgereien wieder marinierte Steaks, Koteletts und Bratwürste. Doch so ganz wohl ist vielen Deutschen manchmal nicht beim Einkauf, die Furcht vor gammeligem Fleisch ist immer noch zu spüren. Wie eine Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau“ ergab, halten fast zwei Drittel der Deutschen keimhaltiges Fleisch für das größte Gesundheitsrisiko in der Küche (61,7 Prozent). Viele verlassen sich daher auch lieber auf den Fachhandel als auf günstig Abgepacktes vom Discounter: Fast jeder Zweite (45,4 Prozent) ist der Ansicht, bei frischen Fleisch- und Wurstwaren aus der Metzgerei sei man sicherer vor verdorbenen Lebensmitteln als bei abgepackter Ware. Allerdings zeigen die Zahlen auch, dass das Misstrauen der Deutschen gegenüber der abgepackten Fleischauswahl im Supermarkt in den vergangenen sechs Jahren abgenommen hat: Im Jahr 2006 - in dem mehrere so genannte Gammelfleischskandale die Bevölkerung aufgeschreckt hatten - waren mit 55,8 Prozent der Befragten noch deutlich mehr Verbraucher der Ansicht, dass abgepackte Ware ein größeres Risiko berge als Frischware (heute: minus 10,4 Prozentpunkte). Wesentlich mehr Verbraucher verlassen sich mittlerweile auch wieder auf das Mindesthaltbarkeitsdatum bei abgepackten Lebensmitteln (heute: 54,6 Prozent, 2006: 37,8).

Quelle: „Apotheken Umschau“

Risiko Reisekrankheiten: Wer vorbeugt, hat mehr vom Urlaub

Die Sommerurlaubszeit naht mit großen Schritten. Manch einer plant vielleicht eine Reise in tropische Gebiete, ein anderer freut sich auf milden Ostseewind, auf Surfen im Atlantik oder Schnorcheln im Mittelmeer. Dass die Deutschen die ungekrönten Reiseweltmeister sind, ist ja kein Geheimnis, aber sind sie auch in Sachen Reisegesundheitsvorsorge vorbildlich? Glaubt man der Umfrage einer großen Krankenkasse aus dem letzten Jahr, dann sind viele deutsche Urlauber mit schlecht ausgerüsteter oder gar keiner Reiseapotheke unterwegs. Dr. Tomas Jelinek vom Berliner Centrum für Tropen- und Reisemedizin kennt diese Art von Sorglosigkeit, verstehen kann er sie aber nicht: „Man kann ganz klar feststellen, dass wir hier in Europa massiv privilegiert sind, was die Möglichkeiten zur Vorsorge angeht, weil wir ein ganzes Arsenal an Dingen haben, die wir in die Reiseapotheke nehmen können oder auch sehr gute Impfungen, die wir einsetzen können. Aber das wirklich bedauerliche in der Reisemedizin ist, dass wir maximal 50 Prozent der Reisenden erreichen. Die anderen kommen einfach nicht, weil sie dieses Vorsorgeangebot nicht kennen, nicht wahrnehmen wollen oder warum auch immer. Und das ist schade, denn man könnte viel Ärger vermeiden, wenn man sich vorher beraten lässt.“

Reisekrankheiten sind nicht zu unterschätzen. Zwar drohen nicht überall gleich gefährliche Tropenkrankheiten wie Malaria oder Leishmaniose aber ein unangenehmer und lang anhaltender Durchfall kann schon ärgerlich genug sein. Gesundheitsvorsorge ist also mindestens genauso wichtig wie das Kofferpacken. Bei Fernreisen in die Tropen ist der frühzeitige Arztbesuch sogar ein absolutes Muss, weil mitunter Impfungen notwendig sind. Wer trotzdem eine Krankheit aus dem Tropenurlaub mit nach Hause bringt, kann laut Dr. Jelinek aber in Deutschland mit kompetenter Hilfe rechnen: „Wir haben in der Tropenmedizin das Privileg, dass wir fast alle Krankheiten die wir finden, tatsächlich auch sehr gut behandeln können. Das geht bei der Malaria mit entsprechend effektiven Malariamitteln, das geht bei Wurmkrankheiten mit den entsprechenden Medikamenten und bei bakteriellen Infektionen auch. Das heißt, die Herausforderung hier ist vor allen Dingen die Krankheit zu finden, die Diagnose zu stellen, die Therapie ergibt sich dann meistens von selbst.“

Quelle: BPI – Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie

Für die geistige Fitness tun Frauen mehr als Männer

Vorsicht, Jungs: Falls es stimmt, dass sich das Gehirn trainieren lässt, werden die Männer möglicherweise, was die kognitiven Fähigkeiten betrifft, bald vom weiblichen Geschlecht überholt. Denn laut einer repräsentativen Umfrage der "Apotheken Umschau" sind deutlich mehr Frauen als Männer in punkto Training der grauen Zellen aktiv und üben gezielt bestimmte Aktivitäten zumindest "hin und wieder" aus, um die Merk- und Konzentrationsfähigkeit zu fördern. Das betrifft zum Beispiel das Miträtseln bei Quiz- und Ratesendungen im Fernsehen (Frauen 82,7 Prozent, Männer 69,6 Prozent), das Lösen von (Kreuzwort-)Rätseln und Denksportaufgaben (Frauen 74,7 Prozent, Männer 59,2 Prozent) oder das gezielte Lesen literarischer Werke (Frauen 37,5 Prozent, Männer 27,6 Prozent). Um sich geistig fit zu halten, bilden sich Frauen auch eher weiter oder betätigen sich künstlerisch und musisch, so weitere Ergebnisse der Studie. Bei den Männern nimmt zum Beispiel nur etwas weniger als jeder Neunte (11,6 Prozent) Angebote von Volkshochschulen wahr, was von den befragten Umfrageteilnehmerinnen fast jede Fünfte (18,8 Prozent) tut. Auch sonst haben die Mädels die Nase vorn: 29,2 Prozent musizieren und singen aus Gründen der geistigen Fitness (Männer 16,5 Prozent), 14,4 Prozent lernen Gedichte auswendig (Männer 7,9 Prozent) und 16,1 Prozent werden sogar selbst literarisch aktiv und schreiben Tagebuch oder verfassen persönliche Verse (Männer 7,0 Prozent).

Quelle: "Apotheken Umschau"

Mehr Menschen fühlen sich für ihre eigene Gesundheit verantwortlich

Für ihre Gesundheit können Menschen einiges selbst tun. Gesundheitspolitiker, Mediziner und Krankenkassenvertreter werden nicht müde, dies immer wieder zu betonen. Entscheidend sind beispielsweise ein gesunder Lebensstil und die regelmäßige Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen. Der stete Appell an die Eigenverantwortlichkeit scheint nicht vergeblich. Laut einer repräsentativen Umfrage der "Apotheken Umschau" hat von 2006 bis 2011 der Anteil der Deutschen, die sich für ihre Gesundheit selbst verantwortlich fühlen, von 73 auf 79 Prozent zugenommen. Den Trend zu mehr Eigenverantwortung spiegeln weitere Ergebnisse der Untersuchung wider. Demnach ist beim Arzneimittelkauf ein Rückgang der Schnäppchenjägermentalität zu verzeichnen. Erklärten beispielsweise 2008 noch 36 Prozent, beim Kauf von Medikamenten ganz besonders auf den Preis zu achten, waren dies 2011 nur noch 24 Prozent. Dafür war 2011 jeder Dritte (32,0 Prozent) eigenen Angaben zufolge gerne bereit, für Gesundheitsprodukte auch etwas mehr Geld auszugeben.

Quelle: "Apotheken Umschau"

ADAC Reisemonitor 2012: Urlaub immer wertvoller

Die Deutschen sparen nicht am Urlaub. Das zeigt der ADAC Reisemonitor 2012, bei dem 4.300 ADAC Mitglieder zu ihrem Reiseverhalten befragt wurden. Vor allem bei Fernreisen wurde 2011 deutlich mehr investiert: pro Reise im Durchschnitt 3.802 Euro. Im Jahr zuvor lagen die Ausgaben für Fernreisen noch bei 3.015 Euro. Auch der Trend hin zu weiter entfernten Reisezielen ist ungebrochen. Für diese Urlaubssaison planen 14,6 Prozent der Befragten eine Fernreise. Das ist ein Anstieg von 27 Prozent im Vergleich zu 2011, als 11,5 Prozent eine größere Reise unternommen haben.

Auch wenn es ins europäische Ausland ging, wurde im letzten Jahr nicht gespart. Für einen Urlaub etwa in Italien, Spanien oder der Türkei gaben die Befragten im Schnitt 1.920 Euro aus. Im Jahr 2010 waren es noch 1.801 Euro. Lediglich beim Urlaub im eigenen Land waren die Deutschen im letzten Jahr sparsamer als in den Jahren zuvor. Durchschnittlich 1.172 Euro war der Deutschlandurlaub den Reisenden wert. 2010 lagen die Ausgaben noch bei 1.229 Euro.

Der ADAC Reisemonitor wird einmal jährlich erhoben und informiert über Trends und Analysen zum Reiseverhalten der deutschen Urlauber. Für den Reisemonitor wurden rund 4.300 ADAC Mitglieder befragt. Die repräsentative Trendstudie beschäftigt sich unter anderem mit den Erwartungen, Entscheidungen und Reisezielen rund um den Urlaub 2012.

Quelle: ADAC

Ausreichend Flüssigkeit ist wichtig für Konzentration und Leistungsfähigkeit

Eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung spielt eine wichtige Rolle für Konzentration, geistige Leistungsfähigkeit und für die Stimmung. Zu diesen Ergebnissen kommen zwei neue Studien der Universität von Connecticut (USA): Bereits ein Flüssigkeitsmangel von 1,5 Prozent wirkte sich negativ auf Konzentration, Lernfähigkeit und Erinnerungsvermögen der Probanden aus und ließ zudem die Stimmung sinken. Auch negative Gefühle wie Angst, Anspannung und Müdigkeit wurden durch die unzureichende Flüssigkeitsversorgung gefördert. Beide Studien untersuchten geschlechtsspezifisch die Auswirkungen eines geringen Flüssigkeitsmangels auf die geistige Leistungsfähigkeit.

Ein gesunder Erwachsener sollte daher über den Tag verteilt 1,5 bis 2 Liter trinken. Bei Hitze, körperlicher Anstrengung und Schwitzen steigt der Bedarf leicht auf 3 bis 4 Liter. Als Flüssigkeitslieferant eignet sich am besten Mineralwasser. Das Naturprodukt liefert dem Körper nicht nur Flüssigkeit, sondern versorgt den Körper darüber hinaus mit wichtigen Mineralstoffen – vollkommen kalorienfrei. Die Mineralstoffe liegen im Mineralwasser bereits in gelöster Form vor, der Körper kann sie deshalb besonders schnell und gut verwerten.

Quelle: IDM – Informationszentrale Deutsches Mineralwasser

Volkskrankheit Schlafmangel

Aktuelle Studien belegen: Schlafmangel oder Ruhe zur falschen Zeit steigern das Risiko für Diabetes und Herzerkrankungen.

Krankenschwestern, Ärzte und unzählige Servicekräfte arbeiten, wenn andere schlafen. Reisende nutzen Nachtflüge, feiernde und chattende Teenager machen die Nacht zum Tag. Gesund ist das nicht. Es mehren sich die Hinweise, dass Menschen, die regelmäßig zu wenig und zu den falschen Zeiten schlafen, langfristige Folgen zu fürchten haben, etwa ein höheres Risiko für Diabetes und Herzerkrankungen.

„Wir haben eine gesellschaftliche Verschwörung zum Schlafentzug“, beklagt Russell Sanna von der Harvard Medical School. So haben Untersuchungen gezeigt, dass Menschen mit weniger als fünf Stunden Schlaf pro Nacht stärker Gefahr laufen, Diabetes Typ zwei zu entwickeln. Auch rotierende Schichten mit drei oder mehr Nachtdiensten im Monat erhöhen das Risiko, wie jetzt eine Studie nach Analysen medizinischer Daten in den USA ergab.
Dabei gelten gesunde Ernährung und Bewegung als entscheidende Faktoren im Kampf gegen Diabetes. Und natürlich ist es schwieriger, um drei Uhr morgens der Versuchung von Schokolade zu widerstehen oder nach einer anstrengenden Nacht Sport zu treiben.

Quelle: Nachrichtenagentur DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH

Ist Zucker so gefährlich wie Alkohol oder Tabak?

Im renommierten Wissenschaftsmagazin NATURE sprachen sich im Januar 2012 drei Forscher der University of California in San Francisco dafür aus, dass Zucker die Gesundheit genauso gefährde wie Alkohol oder Nikotin und sein Genuss daher auf die selbe Art reguliert werden sollte. Hauptgrund: In den letzten 50 Jahren stieg der weltweite Zuckerkonsum um das Dreifache und gilt daher als Hauptfaktor für den ebenfalls hohen Anstieg von Adipositas.

Folgende weitere Gründe gaben die Wissenschaftler Robert Lustig, Laura Schmidt und Claire Brindis, für ihre Behauptung, Zucker sei „giftig“, an: „Es gibt gute und schlechte Kalorien, so wie es auch gute und schlechte Fette gibt. Aber auch abgesehen von den vielen Kalorien trägt Zucker zu einer weltweiten Adipositas-Pandemie bei und ist damit auch die Ursache für Krebs, Herzerkrankungen und Diabetes. So werden in den USA 75% aller Gesundheitsausgaben verwendet, um diese Krankheiten zu behandeln.“ (Robert H. Lustig, Pädiatrie-Professor und Direktor von WATCH - Weight Assessment for Teen and Child Health)

Nicht nur Fettleibigkeit kommt von zu hohem Zuckerkonsum, auch Stoffwechselkrankheiten, zu hoher Blutdruck, Hormonsignalstörungen und Leberschäden können folgen dessen sein. „So lange die Leute denken, Zucker seien bloß „leere Kalorien“, können wir das Problem nicht lösen“, sagt Lustig. Claire Brindis, Leiterin des UCSF's Philip R. Lee Institute for Health Policy Studies (IHPS), fügt hinzu, dass es sehr kompliziert sei, die bisherigen Verhaltensmuster zu ändern. Für eine erfolgreiche Umstellung muss es einen Druck von außen geben, so wie auch bei Alkohol und Zigaretten.

Wie kann man den Zuckerkonsum einschränken?

Laura Schmidt, stellvertretende Vorsitzende des Clinical and Translational Science Institute's (CTSI) Community Engagement and Health Policy Programs und Professorin für Gesundheitspolitik, hält eine breitere Streuung der akademischen Ergebnisse zum Thema Zucker für erforderlich: „Wir müssen die Forschung der Universitäten, die Gesundheitspolitik und die Gesellschaft zusammenbringen. Es gibt einen Riesenunterschied zwischen den Ergebnissen der Forschung und unserem realen Verhalten.“ Die drei Autoren halten die weltweit eingeführten Restriktionen für Alkohol und Tabak für ein gutes Vorbild zur Reduzierung des Zuckerkonsums. Beispiele dafür sind höhere Steuern, Zugangsbeschränkungen und weniger Automaten oder SnackBars mit zuckerhaltigen Snacks in Schulen, an Arbeitsplätzen oder in der Öffentlichkeit. Dazu Schmidt: „Wir reden hier nicht von Prohibition. Wir sprechen über sanfte Wege, den Zuckerkonsum weniger üblich zu machen und die Verbraucher davon abzubringen, so hoch konzentrierte Mengen davon einzunehmen.“

Quelle: medicalpress.de

"Schlaf-Gen" nachgewiesen

Baierbrunn (ots) - Die Gene spielen dabei eine Rolle dabei, dass manche Menschen weniger, andere mehr Schlaf brauchen, berichtet die "Apotheken Umschau". Ein internationales Wissenschaftlerteam konnte ein Schlaf-Gen nachweisen, als es das Erbgut von mehr als 4000 Menschen daraufhin untersuchte. Die Träger einer Variation des Gens ABCC9 benötigen etwa 30 Minuten mehr Schlaf. Einer von fünf Europäern trägt diese Erbinformation in sich.

Quelle: Apotheken Umschau

Büroarbeit zu Hause: Gesundes Arbeitsklima schaffen

Experten prognostizieren, dass dieses Jahr weltweit gut 210 Millionen Notebooks einen neuen Besitzer finden - Spitzenplatz unter allen PC-Systemen. Die Kehrseite des Booms: "Viele Menschen tendieren inzwischen dazu, im heimischen Büro ausschließlich ein Notebook zu benutzen. Dabei sind die Geräte ergonomisch nicht für die Arbeit über einen längeren Zeitraum geeignet", sagt Werner Lüth, Fachmann für Arbeitssicherheit bei TÜV Rheinland. Das Problem: Wegen der tiefen Position des Bildschirms neigen viele Menschen den Kopf nach vorne. Ein überstreckter Nacken und Muskelverspannungen sind die Folge. Arbeitstieren, die nicht auf ihr Notebook verzichten wollen, rät Werner Lüth, das Büro in den eigenen vier Wänden um externe Geräte wie Monitor, Tastatur und Maus zu erweitern. Doch selbst wer diesen Rat beherzigt, sitzt am heimischen Bildschirm nicht zwangsläufig gesund. Auch ein zu hoch angebrachter Monitor kann unangenehme Folgen haben. "Wer lange nach oben blickt, schadet seinen Augen, da so die Befeuchtung per Lidschlag erschwert wird", erklärt Gesundheitsexpertin Dr. Ulrike Roth von TÜV Rheinland. Die Oberkante des Monitors sollte sich deshalb auf einer Höhe mit den Augen befinden. Grundsätzlich sind die Ergonomie-Anforderungen an den Arbeitsplatz zu Hause identisch zu denen in der Firma. Wichtig für ergonomisches Sitzen sind demnach neben der richtigen Position der Geräte auch der passende Bürostuhl und Schreibtisch. Am Stuhl sollte sich neben Sitzhöhe und Armlehne auch die Rückenlehne individuell verstellen lassen. Das Zauberwort heißt dynamisches Sitzen - häufige Positionswechsel beugen Verspannungen des ganzen Rückens vor. Die Schreibtischplatte misst bestenfalls 160 x 80 cm, damit dort neben Maus und Tastatur auch Schreibunterlagen Platz findet. Schreibtisch und Monitor sollten parallel zum Fenster aufgestellt werden, um Reflektionen auf dem Bildschirm und einem direkten Blick ins Licht vorzubeugen. Beides schadet dem Arbeitsklima. Gegen einfallende Sonnenstrahlen schützen zusätzlich Jalousien und Verblendungen. Optimal ist die Raumbeleuchtung bei einer Stärke von 500 Lux. Und: "Bei der Wahl der Leuchtmittel als auch bei Geräten und Möbeln auf das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit achten, das TÜV Rheinland vergibt. Denn wer das berücksichtigt, arbeitet zu Hause nicht nur gesund, sondern zudem sicher", erklärt Werner Lüth.

Quelle: TÜV Rheinland

Hungrig unter Zeitdruck

Lange am Herd stehen, womöglich vorher noch Gemüse schnipseln, Kartoffeln schälen oder Fleisch marinieren- für viele Männer steht solch ein Aufwand in keinem Verhältnis zum Ergebnis. Ein Drittel der männlichen Befragten (32,7 %) gab jetzt bei einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Apothekenmagazins "Diabetes Ratgeber" zu, eine langwierige Essenszubereitung sei nichts für sie. Für sie müsse es hingegen "schnell gehen" und "satt machen", alles andere sei ihnen egal. Die meisten Frauen können darüber nur den Kopf schütteln. Allerdings räumt immerhin auch jede Sechste (15,9 %) ein, schnell satt werden zu wollen - ausgewogene Ernährung hin oder her. Jeder dritte Deutsche (28,9 %) entschuldigt seine Essgewohnheiten damit, ihm fehle einfach die Zeit für gesunde Ernährung - dabei sind es auch wieder die Männer, die es beim Essen eiliger haben als die Frauen (Männer: 34,6 %; Frauen: 23,6 %). Es wundert daher kaum, dass deutlich mehr Männer als Frauen zugeben, sie achteten bei sich "weniger" (Männer: 35,2 %; Frauen: 15,2 %) oder sogar "gar nicht" (Männer: 8,9 %; Frauen: 2,3 %) auf gesunde Ernährung.

Quelle: "Diabetes Ratgeber“

Gesundheit ist das größte Glück

Eine Umfrage der Apotheken Umschau mit circa 2.000 Teilnehmern hat ergeben, dass eine körperliche und geistige Fitness bis ins hohe Alter für die Deutschen der Inbegriff von Glück ist. Es ist nicht der Lottogewinn oder das große Geld und auch nicht das Luxusleben in Saus und Braus - wenn die Deutschen über Glück nachdenken, dann fällt ihnen am häufigsten eines ein: ihre Gesundheit. In einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Gesundheitsmagazins "Apotheken Umschau" nach ihrem Verständnis von "Glück" befragt, antworten mehr als drei Viertel der Befragten (79,8 %), Glück habe man, wenn man gesund bleibe. Alles andere sei Nebensache. Sieben von zehn (70,6 %) betonen, unter einem "glücklichen" Leben stellten sie sich vor, dass sie selbst bis ins hohe Alter geistig und körperlich fit blieben. Zwei Drittel (66,2 %) ist es wichtig, dass die Familie gesund bleibt. Finanzielle Unabhängigkeit versteht dagegen nur etwas mehr als jeder Zweite unter Glück (56,7 %). Den großen Lotto- oder Glücksspielgewinn hält sogar nur jeder Elfte (8,8 %) für das wahre Glück. Wichtiger sind den Bundesbürgern eine harmonische, liebevolle Beziehung zum Partner (40,5 %) sowie gute und verlässliche Freunde (37,0 %). Die Umfrage macht darüber hinaus deutlich, dass die Vorstellung von Glück stark von der jeweiligen Lebensphase der Befragten abhängt. So zählen für Teenager überdurchschnittlich häufig gute Freunde (14- bis 19-Jährige: 68,2 %; Durchschnitt: 37,0 %) und einen sie ausfüllendes Berufsleben (14- bis 19-Jährige: 41,3 %; Durchschnitt: 19,2 %) zu ihrem Verständnis von Glück. Für Männer und Frauen in den Dreißigern gehört zu einem erfüllten Leben, Kinder zu haben (30- bis 39-Jährige: 45,1 %; Durchschnitt: 31,6 %). Ab dem 50. Lebensjahr führen die Befragten überproportional häufig an, Glück bedeute für sie, bis ins hohe Alter gesund und fit zu bleiben (80,3 %; Durchschnitt: 70,6 %). Und die Ab-70-Jährigen bezeichnen es schließlich deutlich häufiger als die Jüngeren als großes Glück, auch im Alter kein Pflegefall zu werden (Ab-70-Jährige: 74,4 %; Durchschnitt: 46,0%).

Quelle: Apotheken Umschau

Die Deutschen lieben das Fahrrad

In Deutschland werden von Jahr zu Jahr mehr Fahrräder verkauft. 4,05 Millionen Fahrräder und E-Bikes gingen 2011 laut Zweirad-Industrie-Verband über die Ladentheke. Das entspricht einer Steigerung von 1,1 Prozent gegenüber 2010. Immer beliebter werden auch die E-Bikes. 310.000 elektrisch betriebene Fahrräder wurden im Handel vertrieben, das entspricht einem Anteil von 8 Prozent am Gesamtmarkt. Im Jahr 2010 waren es nur 200.000 Stück. Besonders die sich ständig weiterentwickelnde Antriebs- und Batterietechnologie, frisches Design und ein sich veränderndes Mobilitätsverhalten der Bundesbürger sorgen dafür, dass nach Schätzungen des Zweirad-Industrie-Verbands aktuell rund 900.000 E-Bikes zwischen Flensburg und Garmisch unterwegs sind.

Der Deutschen liebste Fahrräder sind nach wie vor das City- und das Trekkingrad. Fast jedes zweite verkaufte Fahrrad in Deutschland gehört in diese Kategorie. Besonders in der Alltagsmobilität, also dem Weg zum Einkaufen, zur Arbeit und in der Freizeit bekommt das Fahrrad einen stetig steigenden Stellenwert. Da ist es nicht verwunderlich, dass der Fahrradbestand in Deutschland im Jahr 2011 um 1 Million Stück auf aktuell 70 Millionen Stück gestiegen ist.

Qualität, Service und Beratung sind weiterhin hoch im Kurs. Egal ob Fahrrad oder Zubehör, der Fachhandel hat eine herausragende Rolle. Fast 70 Prozent aller Verkäufe im Jahr 2011 wurden über den stationären Fachhandel abgewickelt und sind ein klares Zeichen für das hohe Qualitätsbewusstsein der Verbraucher.

Die Zukunftsprognosen für die deutsche Fahrrad-, Fahrradteile-, Komponenten- und Zubehörindustrie könnten positiver nicht sein. "Wir schauen der Zukunft positiv gestimmt entgegen. Das Mobilitätsverhalten der Bevölkerung verändert sich ebenso wie das Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein. Kaum ein anderes Verkehrsmittel bietet so viele positive Anknüpfunsgpunkte wie das Fahrrad",sagt Siegfried Neuberger, Geschäftsführer des Zweirad-Industrie-Verband (ZIV).

Quelle: Zweirad-Industrie-Verband

Süßholz: Arzneipflanze des Jahres 2012

(aid) – Das Süßholz ist die Arzneipflanze des Jahres 2012. Die Entscheidung traf die Universität Würzburg gemeinsam mit der Naturschutzorganisation WWF und seiner Partnerorganisation Traffic, die sich international für den Schutz von Wildarten einsetzt. „Das Süßholz ist besonders, weil es eine umfassende Heilwirkung bei vielen Beschwerden hat.“, begründet die Universität Würzburg ihre Wahl. Schon die alten Ägypter und die griechischen Ärzte schätzten die Pflanze als Mittel gegen Husten, Heiserkeit und Asthma. Der Inhaltsstoff Glycyrrhizin, der fast die 50-fache Süßkraft von Rohrzucker besitzt, hat eine entzündungshemmende Wirkung und schützt die Schleimhäute. Das Süßholz (Glycyrrhiza glabra) ist im Mittelmeerraum bis Ostasien, in Amerika und Australien heimisch. Es wird ausschließlich die getrocknete Wurzel genutzt. Deutschland importiert jährlich über 500 Tonnen Süßholzwurzel, die vor allem für Arzneitees, aber auch zum Süßen von Lebensmitteltees verwendet werden. Zudem ist die Süßholzwurzel ein Hauptbestandteil von Lakritz und in vielen Kräuterlikören enthalten.

Quelle: Forschergruppe Klostermedizin der Universität Würzburg und WWF Deutschland

Neue Studie: Weggeworfene Nahrungsmittel und ein ungesunder Fleischkonsum verschwenden vier Millionen Hektar Land.

WWF-Expertin: „Als würden wir die Ernte eines Ackers von der Größe Mecklenburg-Vorpommerns einfach wegwerfen.“

Berlin - Pro Person und Jahr landen in Deutschland rund 80 Kilogramm Nahrungsmittel auf dem Müll. Eine aktuelle WWF-Studie kommt zu dem Ergebnis, dass bei Vermeidung dieser unnötigen Verluste weltweit eine Fläche von über 2,4 Mio. Hektar „gewonnen“ werden könnte. „Derzeit ist es so, als würden wir Mecklenburg-Vorpommern in einen einzigen, riesigen Acker umwandeln und die eingefahrene Ernte einfach wegwerfen“, verdeutlicht Tanja Dräger de Teran, Referentin Ernährung beim WWF Deutschland die Ergebnisse der Studie. Weitere 1,8 Millionen Hektar würden nach WWF-Berechnungen frei, wenn jeder Bundesbürger, wie von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlen, maximal 300 bis 600 Gramm Fleisch pro Woche essen würde. Das entspräche einer Fläche von der Größe Sachsens. Im Durchschnitt verzehrt jeder Deutsche jedoch fast doppelt so viel Fleisch wie von Gesundheitsexperten angeraten.

Insgesamt beansprucht Deutschland nach WWF-Angaben für Ernährung weltweit eine Fläche von 18,8 Mio. Hektar jährlich. Demzufolge machen der zu hohe Fleischkonsum und die Lebensmittel-Verschwendung mit zusammengerechnet über vier Millionen Hektar rund 20 Prozent des deutschen Flächenbedarfs für Nahrungsmittel aus. Vor allem in Argentinien, Brasilien und anderen Ländern Südamerikas gerieten durch das deutsche Konsumverhalten wertvolle Ökosysteme unter massiven Druck, so der WWF. „Die Generation unserer Großeltern hat auch weniger Fleisch gegessen und Nahrungsmittel nicht einfach auf den Müll geworfen. Zu diesem Bewusstsein sollten wir zurückkehren – im Sinne unserer Gesundheit und des Umweltschutzes“, fordert Dräger de Teran.

Obwohl Fleisch nicht einmal zu einem Fünftel zur Welternährung beitrage, sei die Viehwirtschaft bereits heute der mit Abstand größte, globale Landnutzer. Derzeit wird rund ein Drittel der gesamten Landoberfläche unseres Planeten als Weideland oder Ackerfläche zur Futtermittelproduktion, vor allem Soja, genutzt. „Würden sich die Deutschen gesünder ernähren und sorgsamer mit Lebensmittel umgehen, wären wesentlich weniger Sojaimporte nötig – umgerechnet eine Fläche von ungefähr 700.000 Hektar“, sagt Dräger de Teran. Dies entspräche in etwa dem jährlichen Zuwachs an Sojaanbauflächen in Brasilien.

Sich „gesund ernähren“ bedeute jedoch auch, von einem Lebensmittel weniger, von anderen Lebensmitteln durchaus mehr zu konsumieren. Dieses veränderte Essverhalten wurde nach WWF-Angaben in den Szenarien mit berücksichtigt. So wird beispielsweise eine um 800.000 Hektar größere Anbaufläche für die verstärkte Nachfrage nach Getreide benötigt. Zum Vergleich: Derzeit beansprucht Deutschland dem WWF zufolge 8,42 Millionen Hektar, nur um den Fleischkonsum seiner Bewohner zu sichern. Das entspricht einer Fläche von der Größe Österreichs.

Quelle: WWF Deutschland

Nährwertinformationen auf Lebensmittelverpackungen

Eine weltweite Studie der Firma Nielsen zum Thema „Körpergewicht, Gesunde Ernährung sowie Nährwertkennzeichnung“ gibt an, dass mehr als die Hälfte der befragten Verbraucher Nährwertinformationen auf Lebensmittelverpackungen nicht oder zumindest nicht vollständig zu verstehen. Für die Studie wurden 25.000 Teilnehmer aus 56 Ländern, davon 500 aus Deutschland befragt. „Gesunde Ernährung ist bei den Verbrauchern in der ganzen Welt ein Thema, und damit bieten sich hervorragende Chancen für Hersteller von Consumer Packaged Goods“, kommentierte Petra Kacnik, Director Consumer Research für Nielsen DACH. „Leicht verständliche Nährwertinformationen können ein Teil des Marketings sein und damit aktuellen Verbraucherbedürfnissen entgegenkommen“.

Nicht nur das Verständnis der Nährwertangaben sondern auch die Glaubwürdigkeit wurde in der Studie befragt. Mehr als 90 Prozent der der Befragten in Deutschland halten Informationen zum Kaloriengehalt immer bzw. manchmal für glaubwürdig – nur zehn Prozent vertrauen diesen Angaben nie. Auch die Befragung nach der Angabe des Fettgehalts oder zur Herkunft des Lebensmittels ergab einen ähnlichen Wert. Anders sieht es bei Aussagen wie „naturbelassen“ aus. Nur ungefähr zwei Drittel der Befragten in Deutschland vertrauen dieser Angabe. Circa 54 Prozent glauben der Nährwertangabe „Förderung der Herzgesundheit“. “Je enger die Nährwertinformationen mit der konkreten Rezeptur des Lebensmittels verknüpft sind, desto glaubwürdiger scheinen sie in den Augen des Verbrauchers“, kommentiert Kacnik. „Vertrauen in weitergehende Claims muss unter anderem durch gute Kommunikation langfristig aufgebaut werden“. Verbraucher greifen häufig zu Lebensmitteln, wie zum Beispiel mit Jod angereichertes Kochsalz und ballaststoffreichen Vollkornprodukten, wenn laut Lebensmittelbeschriftung eine gesundheitliche Wirkung deklariert wird.

Zufriedenheit im Alter

Wissenschaftler der Northern University in Boston haben die Zufriedenheit von älteren Menschen untersucht. Was unterscheidet ältere von jüngeren Menschen in dieser Hinsicht? Ältere Menschen lassen negative Erinnerungen einfach hinter sich und konzentrieren sich anstelle dessen auf positive Erlebnisse, die das Wohlbefinden fördern. Ältere Menschen können sich schneller von Personen oder Situationen trennen, die ihre Stimmung negativ beeinflussen. Psychologen vermuten geistige Prozesse, die helfen Emotionen zu regulieren, als Grund für die Zufriedenheit älterer Menschen. Psychologe Derek M. Isaacowitz von der Northeastern University in Boston glaubt an viele aussagekräftige Theorien über den Altersunterschied bei der Zufriedenheit. „Jedoch liefern die meisten Untersuchungen keine direkten Beweise.“ für eine Korrelation von Zufriedenheit und Alter.

Urlaub im Winter

Eine Umfrage des Online-Reiseportals Opodo zum Reiseverhalten der Deutschen ergibt, dass 67,5 Prozent der 550 befragten Personen dem kalten Wetter entkommen und in den Urlaub fahren oder fliegen. Die Mehrheit zieht es in wärmere Gegenden, aber auch Snowboard- und Skiurlaub sind beliebt. Die Deutschen bleiben sich treu und verbringen Ihren Urlaub in Spanien, dem Lieblingsreiseziel der Deutschen. Gleich gefolgt vom südostasiatischen Raum lassen sich Urlauber von warmen 30 Grad anlocken. „Sonnetanken“ und „Entspannung“ zählen zu den Hauptmotiven der deutschen Urlauber. „Wenn schon Winter, dann auch richtig!“, denken 15 Prozent der Befragten, die einmal jährlich in den Skiurlaub fahren. Besonders die Norddeutschen tauschen gerne das Flach- gegen das Bergland. Ganz weit oben auf der Liste der Reiseziele steht Österreich, gefolgt von der Schweiz. Beim Skiurlaub geht es 47,2 Prozent um das gemütliche Zusammensein, weit vor der sportlichen Aktivität auf der Piste (37,6 Prozent).

Länger leben: Mit Bewegung

Eine Auswertung von 80 Studien, in denen insgesamt 1,3 Millionen Menschen beteiligt waren, hat ergeben, dass aktive Menschen im Durchschnitt länger leben als Menschen, die keinen Sport treiben. Je intensiver und länger sich die Teilnehmer regelmäßig bewegten, desto niedriger lag ihr Risiko, innerhalb der nächsten zehn Jahre zu sterben. Bei Menschen, die sich nur 2,5 Stunden pro Woche moderat bewegten, sank das Risiko bereits um zehn Prozent. Bei fünf Stunden Sport pro Woche verringerte sich das Risiko sogar um 39 Prozent. Dies berichtet die „Apotheken Umschau“.

Lachen: wirksame Medizin ohne Nebenwirkungen

Es ist bekannt, dass Lachen eine gesund ist. Verkrampfte Muskeln in den Schultern und im Nackenbereich können durch Lachen gelöst werden. Sogar die Durchblutung wird dadurch gefördert und es schützt vor Herz-Kreislaufbeschwerden. Forscher der Universität Oxford fanden nun heraus, dass Lachen sogar vor Schmerzen schützt und diese auch lindern kann. Die Teilnehmer der Studie schauten sich in einem Experiment entweder ein amüsantes Video oder eine faktenreiche Dokumentation an. Daraufhin wurde ihre physische Schmerzschwelle gemessen. Den Teilnehmern wurde dafür eine Manschette zur Blutdruckmessung am Oberarm angebracht und immer stärker aufgepumpt. Den Zuschauern des lustigen Videos wurde eine höhere Reizschwelle gegenüber physischem Schmerz nachgewiesen als den Zuschauern der ernsten Vorführung. „Wir vermuten, dass die körperliche Aktion beim Lachen die Aktivierung des Endorphin-Systems in Gang setzt“, schreiben die Wissenschaftler. Die Endorphine, die auch Glückshormone genannt werden, spielen demnach eine wichtige Rolle bei der Schmerzverarbeitung und der Bewältigung von physischem und psychischem Stress. Die Reizschwelle gegenüber Schmerz lag bei den Versuchspersonen, welche sich die lustigen Vorführungen in einer Gruppe ansahen und gemeinsam lachten, noch höher. Lachen, und das vor allem gemeinsam, macht somit nicht nur Spaß und trainiert die Bauchmuskeln, sondern ist auch eine äußerst heilsame Medizin ohne Nebenwirkungen.

Mineralwasser: steigert geistiges und körperliches Wohlbefinden

Im Rahmen der von Gerolsteiner organisierten Aktion „Monat mit Stern“, erklärten sich 6.000 Menschen bereit, einen Monat lang ausschließlich Mineralwasser zu trinken. Ziel der wissenschaftlichen Studie war es, herauszufinden, ob eine Umstellung der Trinkgewohnheit auf Mineralwasser, Auswirkungen auf Körper und Geist hervorrufe. Das Ergebnis der Studie zeigt, dass der Konsum von hochmineralisiertem Mineralwasser sich positiv sowohl auf die körperlichen, als auch auf die mentalen Fähigkeiten des Menschen auswirkt. 73 % der Befragten berichteten von einem insgesamt verbesserten Wohlbefinden und Leistungssteigerungen. Zudem verloren 40 % der Teilnehmer an Körpergewicht und ebenso viele erfreuten sich an einem schöneren Hautbild. Weitere 44 % hatten weniger Verdauungsstörungen und 31 % weniger Kopfschmerzen. Wer ausreichend Mineralwasser am Tag trinkt, lebt demnach gesünder und bleibt fit!

Gesunder Lebensstil: mit ausgewogener Ernährung und ohne Botox

Eine Umfrage der GfK Marktforschung und der Apotheken Umschau klärt auf. 70,1 % der deutschen Frauen würden ihre Falten keinesfalls mit Botox-Spritzen entfernen lassen. Lediglich 2,1 % haben ihre Haut schönheitschirurgisch behandeln lassen. Nur 1,1 % ließen sich mindestens einmal Botox zur Faltenbehandlung spritzen. Die meisten Befragten setzen auf einen vitalen Lebensstil. Gesunde Ernährung, Verzicht oder gemäßigter Konsum von Alkohol und intensiver Sonnenschutz helfen gegen Fältchen und Runzeln. Viele Frauen verwenden außerdem Kosmetika, wie Peelings, Masken, Gesichtscremes und Anti-Aging-Produkte, um Falten vorzubeugen und zu bekämpfen. Die Absage an Botox scheint sich auszuzahlen, denn 88 % der Frauen sind mit ihrer Haut zufrieden bis sehr zufrieden.

Ballaststoffe: Dank ballaststoffreicher Ernährung länger leben

Laut einer Studie in den Archives of Internal Medicine sorgt vollkornreiche Kost für ein gesundes, langes Leben, da es die Wahrscheinlichkeit für Herzerkrankungen deutlich minimiert. Auch Atemwegserkrankungen soll ballaststoffreiche Ernährung vorbeugen sowie für eine niedrigere Krebssterblichkeit bei Männern sorgen. Als Gründe nennen die Forscher unter anderem die Senkung des Cholesterinwerts sowie die positive Wirkung auf Zucker-, Insulin- und Fettstoffwechsel durch die ballaststoffreiche Kost. Die Ergebnisse siind umstritten, da die Testpersonen mit dem höchsten Vollkornanteil in der Ernährung zudem häufig körperlich aktiv waren, nicht rauchten und sich generell gesünder ernährten. Daher ist wahrscheinlich nicht der Vollkornanteil in der Ernährung, sondern generell ein vitaler Lebensstil ausschlaggebend für ein langes und gesundes Leben.

Sonnenschutz: In der Kindheit besonders wichtig

Studien belegen, dass bei Menschen, die als Kind schon Sonnenschäden erlitten haben, im Erwachsenenalter ein erhöhtes Hautkrebsrisiko besteht, meldet das Deutsche Grüne Kreuz (DGK). Zwar achten Eltern heute wesentlich stärker auf den Sonnenschutz bei ihren Kindern, als noch vor ein paar Jahren, und auch die Politik hat aus den Erkenntnissen gelernt: Im März 2011 verabschiedete der Bundesrat eine Verordnung, die Jugendlichen unter 18 Jahren das Benutzen öffentlicher Solarien verbietet. Trotzdem belegen Studien immer wieder, dass Kinder zu viele Sonnenbrände erleiden. Daher gilt: Achten Sie immer auf ausreichenden Schutz vor Sonnenstrahlung bei Ihren Kindern und beobachten Sie aufmerksam jede Veränderung der Haut, wie zum Beispiel die Zunahme von Leberflecken.

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