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Am Fuße von Fira laufen die Kreuzfahrtschiffe ein.

Am Fuße von Fira laufen die Kreuzfahrtschiffe ein.Jessica Götz

Vulkaninsel Santorin: Griechisches Lebensgefühl pur

Santorin gilt als die schönste der Kykladeninseln im ägäischen Meer. Die Architektur wirkt wie von Götterhand geformt. Felsformationen und Höhlen über und unter Wasser beeindrucken Taucher und Wanderer gleichermaßen. Die Sonnenuntergänge auf Santorin sind legendär und locken besonders junge Brautpaare als Reiseziel an. MEINE VITALITÄT hat die sehenswertesten Plätze und Ausflüge für Sie zusammengestellt.

Das Herz von Santorin

Hin und wieder liest man, dass auf Santorin die Vulkantätigkeit wieder steigt. Das Interesse daran ist groß, denn bereits vor 3500 Jahren riss ein heftiger Vulkanausbruch ein riesiges Loch in die Insel. Die so entstandenen kleinen und größeren Inseln gruppieren sich nun ringförmig um den mit Meerwasser gefüllten Krater. "Zum Glück", möchte man sagen, denn die Landschaft und die Kaldera sind einzigartig, die den Einheimischen ganzjährig Besucher beschert. Sie ist das Herz von Santorin. Um die Aufteilung der Insel zu verstehen, sind Himmelsrichtungen und geografische Begebenheiten vor Ort die beste Navigation. Die Hauptinsel ist sichelförmig Richtung Westen zur Kaldera ausgerichtet.

Wo Himmel und Meer aufeinander treffen

Die gesamte Westseite der Hauptinsel ist von einer bis zu 300 Meter hohen Steilküste geprägt. Die unterschiedlich farbigen Strände bilden einen intensiven Kontrast zum tiefblau schimmernden Meer. Die schneeweiß gekalkten Häuser hoch oben auf den Klippen leuchten schon von weitem den Besuchern entgegen.
Nahzu von jedem Aussichtspunkt verschmelzen Himmel und Meer. Das macht die Sonnenuntergänge auf Santorin legendär. In den Abendstunden zieht es Einheimische und Besucher auf Terrassen und Aussichtspunkte hinaus.

Sehenswerte Plätze und Orte

Santorin hat jedoch weitaus mehr als nur fotogene Sonnenuntergänge zu bieten. Je nachdem, ob man sich auf der Insel selbst oder auf dem Meer befindet, eröffnen sich immerzu neue beeindruckende Perspektiven. Auch das macht Santorin so besonders.

  • Santorins Hauptstadt

Fira ist die santorinische Hauptstadt. Sie liegt auf der Hauptinsel mittig direkt am Kraterrand. Im Hafen von Fira legen auch die vielen Kreuzfahrtschiffe an. Um in die Stadt zu gelangen, muss man zunächst die Klippen überwinden. Das kann man mühelos mit der Seilbahn tun oder indem man die über 600 Stufen zu Fuß bewältigt. Die letzte Möglichkeit ist, sich von einem Esel tragen zu lassen. So kam die Aufstiegsroute zu ihrem Namen – der Eselspfad. Hoch oben angekommen, muss man sich die Stadt jedoch mit vielen Besuchern teilen.

  • Ia und Hammoudi

Fragt man Einheimische nach dem wohl ursprünglichsten Platz von Santorin, werden Sie Ia, am nördlichsten Zipfel der Hauptinsel, nennen. In Ia findet man das beste Fotomotiv für die traditionelle Architektur. Am Fuße von Ia befindet sich die charmante Bucht Ammoudi, in der man in eine in den Fels gebaute Taverne mit Meeresblick einkehren kann.

  • Strände

Der Schwarze Strand erstreckt sich südöstlich von Perivolos nach Monolithos. Dazwischen liegen die gut besuchten Strände von Perissa und Kamari. Während Kamari sich eher für Wassersportler lohnt, hat Perissa besonders weichen Strand, klares Wasser und viel Schutz vor dem typischen Sommerwind Meltemia zu bieten. Perfekt für die Familie, für ausgiebige Spaziergänge oder einen ruhigen Tag zu zweit am Meer.

Der Rote Strand befindet sich südwestlich, unweit von Akrotiri entfernt. Die roten Klippen mit dem groben roten Sand ergeben zu dem blau schimmernden Meer einen beeindruckenden Kontrast.

Zum Weißen Strand gelangen Sie nur vom Roten Strand aus. Mit dem Boot wird man so dicht wie möglich an das Ufer heran gefahren. Nur das letzte Stück bis zum Strand müssen Sie im Wasser zurücklegen. Am Ufer angekommen, können Sie es sich auf einer schmalen Sandfläche vor strahlend weißer Steinkulisse bequem machen.

  • Nea Kameni und die Schwefelquellen

Einen Ausflug sollten Sie sich nicht entgehen lassen: eine halbtägige Bootstour in die Mitte der Kaldera. Dort befinden sich die kleinen Vulkaninseln Palea Kameni und Nea Kameni. Auf Nea Kameni, dem einzig aktiven Vulkan der Ägäis, kann man den Krater vom Anlegeplatz aus in circa 30 Minuten bequem zu Fuß erreichen. Dort genießen Sie in alle Richtungen einen umwerfenden Blick auf die Inseln. Vor der Insel Palea Kameni lohnt es sich, vom Boot aus direkt ins Wasser zu den heißen Schwefelquellen zu schwimmen. An diesen Stellen ist das Wasser wunderbar warm und ausnahmsweise grün.

Entdeckungen zu Fuß

Von Fira aus führt in nordwestliche Richtung eine der schönsten Wanderungen direkt auf dem Kraterrand entlang nach Ia. Vorbei an Kirchen und Kappellen durchwandert man Imerovigili, einen der drei höchsten Punkte der Insel. Spektakuläre Aussichtsplätze mit einem Panoramablick über das gesamte Inselarchipel laden dort länger zum Verweilen und Genießen ein.

Eine weitere lohnenswerte Wanderung ist zu den Ausgrabungsstätten der antiken Stadt Alt-Thera. Von Perissa Beach geht es serpentinenartig hoch auf den 369 Meter hohen Berg Messavouno. Die meisten dort begehbaren Ruinen stammen aus dem sechsten bis siebten Jahrhundert vor Christi. Der Rückweg kann auch runter zum Kamari Beach genommen werden. Wie fast überall auf der Insel, erwarten Sie dort tolle Ausblicke.

Tauchen

Auf der Hauptinsel gibt es mehrere Tauchschulen. Eine davon befindet sich direkt am Strand von Kamari. Von dort aus kann man ausgedehnte Tauchgänge in die Unterwasserwelt erleben, bei Tag und dank des klaren Wassers sogar bei Nacht. Um Santorin reiht sich ein Riff an das andere. Zu verdanken ist das der vulkanischen Vorgeschichte der Gegend. Das Adiavatous Reef unweit des Vulkans ist eines der beliebtesten Riffe in der Caldera. Die beeindruckenden Unterwasser-Canyons und Höhlen bieten auch erfahrenen Tauchern ein beeindruckendes Erlebnis.

Fazit: Auf Santorin hat man die Weite und das Meer immer fest im Blick. Die vulkanischen Felsformationen bilden farbenreiche Kontraste zum tiefblauen Meer. Und spätestens dann, wenn die Sonne abends zu dem blauen Meer hinabtaucht, werden auch die Inselbesucher von dem griechischen Lebensgefühl gepackt.

Weitere Informationen:

Doch lieber in die Ferne schweifen? Wie wäre es mit Thailand oder Sri Lanka?

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