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Informationen zum Thema Brust-OP

Informationen zum Thema Brust-OP    ww.pixabay.de

Erstellt am 4. Dezember 2015

MEINE VITALITÄT Redaktion

von MEINE VITALITÄT Redaktion


Brust-Operationen: So können Sie die Heilung unterstützen

Der erste Gedanke beim Thema Brustoperation gilt oft der Brustvergrößerung. Tatsächlich nimmt diese Operation unter den Schönheitsoperationen einen sehr hohen Stellenwert ein. Doch auch Verkleinerungen der Brust, die Straffung oder der Wiederaufbau nach einer Krebserkrankung gehören zum großen Komplex der ästhetisch-plastischen Brustoperationen. Die Nachsorge dieser Eingriffe variiert aufgrund der unterschiedlichen Operationsansätze. Im Folgenden werden die wichtigsten Aspekte der Nachbehandlung – Wundversorgung, begleitende Maßnahmen, Beeinträchtigungen im Alltag und Dauer der Rekonvaleszenz – für die einzelnen Operationsarten angerissen.

Da der komplette Wiederaufbau der Brust nach einer Krebserkrankung sehr komplex ist und mit sehr unterschiedlichen Methoden erfolgen kann, beschränken sich die nachfolgenden Ausführungen auf die Brustvergrößerung, Brustverkleinerung und die Straffung der Brust. Detailliertere Informationen zum Brustkrebs und einem möglichen Wiederaufbau der Brust finden Sie zum Beispiel hier.

Nachsorge nach einer Brustvergrößerung

Eine Brustvergrößerung erfolgt in Vollnarkose und ist mit einem Tag stationärem Aufenthalt verbunden. Am Tag nach dem Eingriff werden Drainagen entfernt, der Verband gewechselt und der spezielle Stütz-BH angelegt. Gibt es keine Komplikationen, können Sie die Klinik anschließend verlassen.

Für die ersten Tage zu Hause sollten Sie folgendes beachten:

  • starke Schonung, d.h. keine Hausarbeit, keine Kinderbetreuung, viel ruhen in Rückenlage
  • Hilfe bei allen Tätigkeiten, die den Brustmuskel belasten: Haare waschen, Oberteile an- und ausziehen, Auto fahren etc.
  • in den ersten zwei Monaten nur in Rückenlage schlafen
  • dauerhaftes Tragen des Stütz-BHs zur Vermeidung des Verrutschens der Implantate
  • vorsichtige Kühlung der Brust, um die Schwellung zu lindern
  • abhängig von Ihrer Tätigkeit sind Sie für ein bis zwei Wochen arbeitsunfähig

Der gesamte Brust- und Dekolletébereich wird nach der Operation Blutergüsse und Schwellungen aufweisen. Gegen den Druckschmerz und die Wundschmerzen wird Ihnen Ihr Arzt Schmerzmittel empfehlen. Meist müssen diese nur in den ersten fünf Tagen genommen werden. Die Blutergüsse verblassen im Laufe der ersten zwei Wochen, die Schwellungen klingen nur allmählich nach ein bis zwei Monaten ab. Das endgültige Ergebnis der Brustvergrößerung ist nach sechs Monaten sichtbar, wenn die Brust ihre natürliche Form angenommen hat.

Nachsorge nach einer Brustverkleinerung

Eine Brustverkleinerung ist vom Operationsaufwand höher als eine Vergrößerung. Sie müssen mit einer Operationsdauer von ca. drei Stunden (in Vollnarkose) und einem anschließenden stationärem Aufenthalt von zwei Tagen rechnen.

Auch bei einer Brustverkleinerung gilt:

  • keine anstrengenden Tätigkeiten
  • Arme möglichst nicht über die Horizontale anheben
  • Schlafen nur in Rückenlage
  • in den ersten drei Monaten durchgängig den Stütz-BH tragen

Meist reicht eine leichte Schmerzmedikation in den ersten Tagen nach der Operation aus, um das Spannungsgefühl zu lindern. Auch Blutergüsse und Schwellungen klingen recht zügig, spätestens nach einigen Wochen, ab.

Leichte sportliche Aktivitäten können Sie nach vier Wochen wieder aufnehmen, nach sechs Wochen sollten Sie keine Einschränkungen im Alltag mehr haben. Wie bei einer Vergrößerung ist das Ergebnis der Brustverkleinerung nach einem halben Jahr sichtbar. Dann hat sich die korrigierte Brust in ihre endgültige Lage abgesenkt und ihre dauerhafte Form angenommen.

Nachsorge nach einer Bruststraffung

Eine Bruststraffung ist von der Art der Operation mit einer Brustverkleinerung vergleichbar. Auch hier wird entweder ein Schnitt am Warzenvorhof, ein I-Schnitt oder der sogenannte Ankerschnitt eingesetzt. Bei letzterem sind die größten Veränderungen möglich, es entsteht allerdings auch eine Narbe in der Unterbrustfalte.

Die bereits oben genannten Maßnahmen zur Unterstützung der Heilung treffen auch auf die Bruststraffung zu. Um die anfänglich sehr roten, wulstigen und harten Narben nach einer Bruststraffung langfristig möglichst unsichtbar zu bekommen, sind folgende Maßnahmen wirksam:

  • Legen Sie die Verbandpflaster nach Anweisung an.
  • Tragen Sie den Stütz-BH, um eine Narbenverbreiterung zu vermeiden.
  • Massieren Sie die Nähte nach der Abheilung mit leichtem Druck.
  • Nutzen Sie Silikonstreifen oder Silikoncremes zur Narbenpflege.
  • Vermeiden Sie mehrere Monate Sonnenbäder oder Solariumbesuche, um die Pigmentbildung nicht zu stören.

Unabhängig von der Art des Eingriffs beobachten Sie Ihren Körper, die Narben und Ihre Brust nach der Brustoperation genau. Bei Anzeichen von Unregelmäßigkeiten wie Fieber, starken Schmerzen, Nässen der Narben oder erhöhte Druckempfindlichkeit suchen Sie sofort Ihren Arzt auf. So können Komplikationen rechtzeitig erkannt werden.

Auch bei beschwerdefreiem Heilungsverlauf sollten Sie alle Kontrolltermine einhalten. Nur die geschulten Chirurgen können frühzeitig ungewollte Veränderungen erkennen und gegebenenfalls sofort eingreifen. Die regelmäßige Kontrolle nach der vollständigen Abheilung der Brustkorrektur sichert Ihnen einen besonders langfristigen und nachhaltigen Operationserfolg.

Weiterführende Informationen oder eine persönliche Beratung zu ästhetisch-plastischen Brustoperationen erhalten Sie zum Beispiel bei Dr. Meyer-Gattermann, einem der führenden Spezialisten auf diesem Gebiet.

Weitere Informationen:

Eine Umfrage zum Thema Schönheitsoperationen lesen Sie hier.

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