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Lieblingskleidungstücke - Richtig gepflegt begleiten Sie uns fast ein Leben lang.

Lieblingskleidungstücke - Richtig gepflegt begleiten Sie uns fast ein Leben lang.Green Vital Media GmbH

Erstellt am 1. September 2018

MEINE VITALITÄT Redaktion

von MEINE VITALITÄT Redaktion


Natürliche und edle Stoffe: Perfekte Pflege für Ihre Lieblingsteile

Was uns lieb und teuer ist, wächst uns schnell ans Herz. Unsere Lieblingsteile aus edlen Stoffen wollen wir oft tragen und am liebsten nie wieder hergeben. Damit wir uns besonders lange mit unseren Lieblingsstücken in Szene setzen können, müssen wir beim Waschen behutsam und vorsichtig sein. MEINE VITALITÄT veranschaulicht, wie natürlich gewachsene Stoffe, wie Seide oder Wolle, ihre Form und Farbe behalten.

In die Reihe natürliche und edle Stoffe gehören Materialien wie Seide, Wolle, Spitze und Samt. Alle zusammen zeichnen sich durch eine gemeinsame Eigenschaft aus, ihre Empfindlichkeit gegenüber Reinigung und Pflege.

Seide – Elegant und edel

Seide ist das edelste Material unter den Naturstoffen. Echte Seide wird aus dem Faden des Kokons der Seidenraupe gewonnen. Die Qualität der Seide hängt entscheidend davon ab, welche Fäden zu dem Gewebe verarbeitet werden. Von Natur aus weiß, sehr weich und glänzend ist die Maulbeerseide, die hochwertigste. Für die Herstellung wird ein einzelner, extrem feiner und gleichmäßiger Endlosfaden aufgehaspelt. Daher ist sie auch als Haspelseide bekannt.

Eigenschaften: Hohe Festigkeit, kälte- und wärmeisolierend, knitterarm, wasserempfindlich, weich und glänzend

Perfekte Pflege: Seide wird mit der Hand gewaschen

  • Milde Seife oder Seidenshampoo verwenden
  • 3 – 5 Minuten durch lauwarmes Wasser schwenken
  • Dunkle/bedruckte Seide kalt waschen
  • Kleidungsstück zusammen mit 1 Teelöffel Essig und kaltem Wasser ausspülen
  • Seide in Handtuch einrollen und sanft trocknen
  • Noch feucht, nicht zu heiß und von links bügeln

Sommerhighlight: Maxikleider

Auf der Liste der Lieblingskleidungsstücke stehen in diesem Sommer sogenannte Maxi-Kleider ganz weit oben. Im Empire-Stil, weich fallend aus Crêpe de Chine, sind diese bei Modeliebhaberinnen sehr beliebt. Florale Muster in kräftigen Farben machen solche Kleider zu einem eleganten sommerlichen Highlight.

Wolle –  Ist nicht gleich Wolle

Ob Schaf-, Kaschmir- oder Possumwolle, wir alle lieben den kuschligen, flauschigen Strick. Das begehrte Material liefern überwiegend Schafe und Ziegen, und auch eher ungewöhnliche Tiere wie das neuseeländische Possum. Wolle ist nicht gleich Wolle und neigt beim Waschen zum Einlaufen, Verfilzen oder Verziehen.

Eigenschaften: Atmungsaktiv, sehr leicht und zum Teil auch elastisch, temperatur- und feuchtigkeitsregulierend

Perfekte Pflege: Weniger ist mehr

  • Waschmaschine: Wollwaschgang mit Wollwaschmittel bei maximal 30 Grad
  • Handwäsche: Kurz und lauwarm mit flüssigem Wollwaschmittel
  • Generell liegend trocknen
  • Bügeln bei niedrigster Temperatur für Wolle/Seide
  • Gerüche durch Lüften aushängen
  • Angora und Kaschmir zwischendurch ins Gefrierfach legen, dann liegend trocknen und generell nur dämpfen, nicht bügeln

Possumwolle: Einzigartig und innovativ

Neuseeländische Possumwolle ist einzigartig und innovativ zugleich. Die hohlen Fasern des Possumpelzes werden zu einem überraschend leichten und weichen, aber enorm wärmenden Garn verarbeitet. Nur ein einziges Tier hat ein vergleichbares Fell, der Eisbär. Gut zu wissen ist, dass das Possum weder in seiner Art bedroht ist noch in Tierfarmen gehalten wird. Mit Merinowolle und Seide gemischt ist sie eine der edelsten und am besten verträglichsten Fasern der Welt. Feingestrickte voluminöse Schals oder lange Jacken und Pullover sind besonders anschmiegsame Lieblingsstücke.

Spitze – Filigrane Kunstwerke

Weiße Spitze symbolisiert Unschuld, Schönheit und Tugendhaftigkeit. Sie ist vor allem bei Brautkleidern und in Dessous sehr beliebt, wo jedes Element einem kleinen Kunstwerk gleichkommt. Charakteristisch für die Spitze sind filigrane durchbrochene Muster, aus denen viele sehr unterschiedliche dekorative Elemente entstehen. Um echte Spitze herzustellen, werden unterschiedliche Fäden und Garne aus Baumwolle, Seide oder Leinen miteinander verarbeitet. Die hohe Wertigkeit der Spitze entsteht durch die aufwendige Verarbeitung. Anhand der zur Herstellung der Spitze verwendeten Garne und der Qualität der Stiche kann man feststellen, von welchem Volk, in welchem Jahrhundert und zu welchem Zweck die Spitze gefertigt wurde.

Eigenschaften: Je nach Gewebeart variieren die Eigenschaften der Spitze

Perfekte Pflege: Spitze vor der Pflege zuerst nach Gewebe und Farbe sortieren

  • Waschmaschine: Im Wäschesäckchen mit flüssigem Waschmittel bis maximal 40 Grad
  • Handwäsche: Für sehr alte, feine oder synthetische Spitze
  • Trocknung: Noch leicht feucht und liegend
  • Bügeln: Von links auf zweitniedrigster Stufe oder höher

Spitzenmäßig: Die neue Romantik

Die in der Mode gebräuchlichste Spitze ist die sogenannte Stretchspitze. Sie sorgt modisch nicht nur für abwechslungsreiche Designs, sondern vor allem für eine gute Figur in Unterwäsche und Kleidern. In diesem Sommer darf Spitze romantisch und wild, aber nach wie vor dezent mit anderen Lieblingsteilen gemixt werden. Alltagstauglich wird zarte Spitze, wenn man sie zu Jeans oder Leder kombiniert.

Samt – Liebe auf den zweiten Blick

Bereits bei Königen und Kaisern erwiesen sich Stoffe aus Samt als treue modische Begleiter. Der Samt ist ein feines Gewebe, der durch Schlaufenbildung beim Weben entsteht. Durch das Aufschneiden der Schlaufen entsteht der feine und weiche Flor. Samt besteht aus Baumwolle, Viskose oder Seide, oft werden die Ausgangsmaterialien miteinander gemischt. Durch die intensiv leuchtenden Farben sowie die glänzende Oberfläche verleiht der Samt der Kleidung eine festliche Eleganz.

Perfekte Pflege: Samt bringt man am besten in die Reinigung

  • Handwäsche: In lauwarmem Wasser mit Feinwaschmittel einweichen, nicht reiben und wringen, die Feuchtigkeit vorsichtig herausdrücken
  • Hängend aufbewahren, um Bruchstellen zu vermeiden
  • Feuchte, warme Luft reduziert Falten und Knitter
  • Bügeln: Von links, ohne Dampf und mit wenig Druck
  • Bügelunterlage aus Samt wählen, so dass die Florseite nicht geplättet wird
  • Chemische Mittel vermeiden, da sich sonst die Fasern ablösen

Aus schwer mach leicht

Anders als Seide wirkt Samt sehr schnell überladen. Der Trick besteht darin, dem Samt die Schwere zu nehmen. Leichtigkeit bekommt Samt, indem man ihn am besten mit einem zarten Oberteil aus Seide oder aus anderen fließenden Stoffen, aber auch zur Jeans kombiniert.

Gut zu wissen ist, was uns lieb und teuer ist, sollten wir pflegen

Jeder Edelstoff bringt einzigartige Eigenschaften mit, die einmal falsch gewaschen für immer verloren gehen. Gut zu wissen ist, dass egal, ob natürlich gewachsen oder aufwendig hergestellt, keiner der Stoffe bei 40 Grad in die Waschmaschine gehört. Besonders viel Aufmerksamkeit erzielen edle Stoffe immer dann, wenn diese ungewöhnlich kombiniert werden.

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