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Das große Trainingslexikon

Das große Trainingslexikon    Pixabay

Erstellt am 29. März 2018

MEINE VITALITÄT Redaktion

von MEINE VITALITÄT Redaktion


Das große Trainingslexikon

Was bedeutet eigentlich...? Wir sind uns sicher, dass Sie schon häufiger über einen Begriff gestolpert sind, von dem Sie noch nie gehört haben. Vielleicht in Zeitungen, im Fitnessstudio oder während einer Unterhaltung mit dem einen superfitten Kollegen im Büro. MEINE VITALITÄT klärt Sie auf, damit es auch ja nie wieder zu Missverständnissen kommt.

Adipositas

Fettleibigkeit, Fettsucht: übermäßige Vermehrung oder Bildung von Fettgewebe.

Aerober Energiestoffwechsel

Energieliefernde Prozesse, die nur in Anwesenheit von ausreichend Sauerstoff ablaufen (vollständige Fett- und Kohlenhydratverbrennung zu CO² und Wasser. Sehr effizient, erlaubt Belastungszeiten von mehreren Stunden bei niedrigen bis mittleren Belastungsintensitäten).

Anaerober Energiestoffwechsel

Energieliefernde Prozesse, die ohne Nutzung von Sauerstoff ablaufen (unvollständige Verbrennung, daher sehr ineffizient, erlauben aber kurzfristig sehr hohe Leistungen, Verbrennung von Kohlenhydraten, produziert Laktat).

Aktiver / passiver Bewegungsapparat

Umfasst das Skelett, die Muskulatur und die dazugehörigen Sehnen und Bänder.

Anaerobe Schwellung

Belastungsintensität im Übergangsbereich zwischen rein aerober zu teilweiser anaerober Energiegewinnung. Kennzeichnet die maximal mögliche Intensität, wo Laktatproduktion und Laktatabbau im Gleichgewicht stehen. Diese ist jeweils individuell und unterliegt keiner starren Gesetzmäßigkeit, sollte also regelmäßig neu ermittelt werden.

Anti-Aging

Maßnahmen zur positiven Beeinflussung des Alterungsprozesses (nicht nur äußerlich, sondern auch biologisch und physiologisch, siehe auch Arteriosklerose, Diabetes, Blutdruck, Cholesterin).

Arteriosklerose

Häufigste krankhafte Veränderung der Arterien, gekennzeichnet durch Verhärtung, Verdickung und Elastizitätsverlust. Im fortgeschrittenen Stadium akut lebensbedrohlich. Gegenmaßnahmen z. B. moderates Ausdauertraining und Ernährungsumstellung.

Arthrose

Degenerative Gelenkerkrankung, die vorwiegend bei einem Missverhältnis zwischen Beanspruchung und Beschaffenheit bzw. Leistungsfähigkeit der einzelnen Gelenkteile und -gewebe entsteht. Regelmäßige individuell angepasste Bewegung kann arthrotische Beschwerden verhindern oder lindern.

Blutdruck

Der in Blutgefäßen und Herzkammern herrschende Druck, der die Blutzirkulation bewirkt und abhängig von Herzleistung und Gefäßwiderstand (z. B. Elastizität der Gefäßwand) ist.

Body-Mass-Index

Abgekürzt BMI, wird berechnet aus Körpergewicht (kg) geteilt durch das Quadrat der Körpergröße (m). Index zur Beurteilung des Körpergewichtes.

Cardiotraining

Bezeichnet das Training des Herz-Kreislaufsystems, hauptsächlich durch Ausdauersportarten, auch im Sportverein oder Fitnessstudio.

Cholesterin

Wird vom Körper selbst gebildet wie auch mit der Nahrung aufgenommen und ist ein wichtiger und notwendiger Baustein bei der Herstellung vieler Hormone. Gilt in hohen Konzentrationen als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Krankheiten, wobei auf das Verhältnis vom so genannten „guten Cholesterin“, dem HDL (high density lipoprotein) zum LDL (low density lipoprotein), der Hauptursache für Gefäßkrankheiten, geachtet werden muss.

Dehydrierung

Abnahme des Körperwassers, verursacht durch gesteigerte Wasserabgabe (z.B. starkes Schwitzen) ohne ausreichende Neuzufuhr. Dadurch werden die Fließeigenschaften des Blutes leistungsmindernd verschlechtert. Starke Dehydrierung (auch: Dehydration) kann zu Kreislaufversagen führen.

Diabetes mellitus

Zuckerkrankheit, beruht auf Insulinmangel oder gestörter Insulinsensitivität und führt somit zur Störung einiger Stoffwechselprozesse. Der am häufigsten auftretende so genannte Typ II-Diabetes kann eine Folge von Fehlernährung und Bewegungsmangel sein.

Ergometrie

Messung der körperlichen Leistung unter dosierbarer Belastung mit einem Ergometer sowie Ermittlung von verschiedenen Parametern der Herz-Kreislauf-Funktionen.

Fettstoffwechseltraining

Bezeichnet ein sehr niedrig intensives Training zur Optimierung der Fettstoffwechselfähigkeiten der Muskulatur. Dies ist notwendige Grundlage, um darauf aufbauend im höher intensiven Bereich noch Fette verbrennen zu können. Nur so können bei lang andauernden Ausdauerbelastungen (Marathon) auch bei Wettkampfgeschwindigkeit noch Fette zur Energiegewinnung herangezogen werden.

Fettverbrennungstraining

Intensiveres Training mit prozentual reduziertem Anteil der Fette an der Energiebereitstellung. Absolut gesehen werden aber mehr Kalorien verbrannt.

Flüssigkeitshaushalt

Bezeichnung für die Vorgänge der Wasseraufnahme, Wasserverteilung und Wasserabgabe des menschlichen Körpers.

Glykogen

Eine Form des Zuckers (Vielfachzucker), welches die Speicherform der Kohlenhydrate darstellt. Es findet sich vor allem in der Leber und der Muskulatur. Bei intensiven Ausdauerbelastungen mit nahezu 100%iger Kohlenhydratnutzung reichen die gespeicherten Vorräte eines durchschnittlich trainierten Sportlers für eine Belastungszeit von max. 60 -90 Minuten.

Herzfrequenz

Abkürzung HF; Angabe der Zahl der Herzschläge pro Minute, abhängig von Lebensalter, Geschlecht, sportlichem Trainingszustand, Körpertemperatur, Stress und verschiedenen Umweltfaktoren.

Herzfrequenzvariabilität

Messung des zeitlichen Abstandes zwischen zwei aufeinander folgenden Herzschlägen in Millisekunden. Über den Grad der zeitlichen Veränderungen können Aussagen über den individuellen Trainingszustand abgeleitet werden. In vielen Polar-Uhren als so genannte „Own Zone“ integriert.

Hungerast

Plötzlicher Leistungsabfall bei sportlicher Belastung, der auf das Aufbrauchen der Kohlenhydratreserven des Körpers zurückzuführen ist.

Hypertonie

Erhöhter Blutdruck.

Hypertrophie

Vergrößerung von Geweben oder Organen (z. B. Muskelzuwachs)

Koronare Herzkrankheit

Folge von Durchblutungsstörungen im Bereich der Herzkranzgefäße. Hauptursache für Herzinfarkt. Beeinflussbar durch Bewegung und moderates Ausdauertraining.

Laktat

Salz der Milchsäure; Laktat ist das Endprodukt der Glykolyse und entsteht bei der unvollständigen Verbrennung von Glukose. Dies ist der Fall, wenn der Muskulatur bei körperlicher Leistung nicht genügend Sauerstoff zur Verfügung steht. Die Laktatkonzentration steigt zum Beispiel bei intensiver Muskelarbeit stark an (siehe anaerober Energiestoffwechsel).

Maximales Laktat Steady-State

Siehe anaerobe Schwelle.

Maximale Sauerstoffaufnahme

Menge an Sauerstoff, die maximal während einer Belastung vom Körper aufgenommen und umgesetzt werden kann. Kriterium für die Ausdauerleistungsfähigkeit.

Metabolismus

Gesamtheit der Vorgänge des Stoffwechsels, Aufbau, Abbau und Umwandlung von Nährstoffen.

Mitochondrien

Die „Kraftwerke“ der Zelle. Dort findet die aerobe Energiegewinnung des Körpers statt.

Muskelkater

Durch Überlastung entstehende mikroskopische Risse im Muskelgewebe, die Schmerzen und Entzündungen hervorrufen. Unabhängig vom Laktat, ist Muskelkater eine Vorstufe von Zerrungen oder Muskelfaserrissen und somit als Sportverletzung zu betrachten. Bei anschließender Regeneration durch Schonung der betroffenen Muskulatur, durchblutungsfördernde Maßnahmen, Reha-Training und viel Trinken ist vollständige „Heilung“ zu erwarten.

Präventiv

Durch Überlastung entstehende mikroskopische Risse im Muskelgewebe, die Schmerzen und Entzündungen hervorrufen. Unabhängig vom Laktat, ist Muskelkater eine Vorstufe von Zerrungen oder Muskelfaserrissen und somit als Sportverletzung zu betrachten. Bei anschließender Regeneration durch Schonung der betroffenen Muskulatur, durchblutungsfördernde Maßnahmen, Reha-Training und viel Trinken ist vollständige „Heilung“ zu erwarten.

Respiratorischer Quotient

Beschreibt das Verhältnis von ausgeatmetem CO² zu eingeatmetem O². Erlaubt Rückschlüsse auf die Menge und das Verhältnis an verbrannten Fetten und Kohlenhydraten.

Spiroergometrie

Messung körperlicher Leistung unter dosierbarer Belastung mit einem Ergometer sowie Ermittlung verschiedener Parameter der Herz-Kreislauf-Funktion und der Atmung.

Seitenstechen

Aufgrund unzureichender Durchblutung schütten innere Organe schmerz verursachende Stoffe aus. Mögliche Ursachen sind u. a. verringerte Durchblutung des Zwerchfells, Training mit vollem Magen, zu starke Belastung, unregelmäßige Atmung. Auch durch verstärkten Blutstrom im Körper können in Milz und Leber Schmerzen entstehen.

Wellness

Meist werblicher verwendeter Begriff auch für beliebige Alltagsprodukte. Grundsätzlich versteht man darunter Verfahren, die das körperliche, geistige und seelische Wohlbefinden steigern, so auch bewusste Bewegung und sportliches, angepasstes Training.

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