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Herzfrequenzcomputer: Am Puls der Zeit

Herzfrequenzcomputer: Am Puls der Zeit    fotolia.com/Mary #14804815

Erstellt am 28. Januar 2011

Verena Manhart

von Verena Manhart

Redakteurin
Schwerpunkt: Bewegung, Trendsports

Pulsuhren: Wie gut sind die Herzfrequenzmesser?

Ist der Pulsmesser in Armbanduhrformat wirklich ein sinnvoller Trainingspartner? MEINE VITALITÄT erklärt Ihnen die Vor- und Nachteile.

Körperliche Aktivität erfordert vom Herz-Kreislaufsystem eine bestimmte Leistung – vom Wochenendspaziergang bis hin zur Marathonvorbereitung. Mit jedem Herzschlag werden die Organe und das Muskelsystem über das Blut mit Energie und Sauerstoff versorgt. Gerade beim gesundheitsorientierten Training spielt die Belastungsintensität, mit der wir unseren Körper fordern, eine entscheidende Rolle. Viele ambitionierte Fitness- und Ausdauersportler können allerdings die optimale Beanspruchung ihres Körpers während der Trainingseinheiten nicht korrekt einschätzen. Eine der gängigsten Methoden zur Kontrolle der Trainingsintensität ist die Pulsmessung, wonach sowohl Laien als auch Hochleistungssportler auf die Möglichkeit zurückgreifen, mittels Herzfrequenzcomputern ihr Training zu überwachen und zu steuern.

Die richtige Balance finden

Der Anfänger findet in seinem Pulsmesser einen zuverlässigen Trainingspartner, der ihm mittels Herzfrequenzanzeige und Alarmsignalen hilft, sich im optimalen Trainingsbereich zu belasten.  Für den fortgeschrittenen Sportler ergeben sich durch die Pulskontrolle optimale Voraussetzungen, das Training zu planen und die absolvierten Einheiten zu kontrollieren. Aus der einfachen Handhabung und der verlässlichen Anzeige der Pulsfrequenz ergeben sich schon bei günstigen Einsteigermodellen Vorteile für ein wirklich gesundheitsorientierten Trainingsprogramm.

Wer sich aber nur noch auf die Pulsuhr verlässt, dem geht unter Umständen das eigene Körpergefühl abhanden. Experten raten deshalb dazu, bei einzelnen regenerativen Einheiten auch einmal auf die Pulsuhr zu verzichten und nur auf die Signale des Körpers zu achten.

Vorbeugung mit Hilfe

Herzgefäßerkrankungen, Infarkte sowie Herzinsuffizienz sind die häufigsten Herz-Kreislauf-bedingten Krankheiten und Todesursachen. Diese können durch regelmäßige sportliche Aktivität präventiv positiv beeinflusst werden. Durch gesundheitsorientiertes Fitness- und Ausdauertraining  wird auch den klassischen Volkskrankheiten Schlaganfall und Diabetes Mellitus vorgebeugt. Der Einsatz einer Pulsmessuhr zur Kontrolle der Belastung und Stabilisierung der Herzfrequenz ist in diesen Fällen von Vorteil und eignet sich auch bei bereits bestehenden Krankheiten und in Phasen der Rehabilitation.

Herzfrequenzcomputer sollten daher nicht nur für Sportler zur Ausrüstung gehören, sondern auch bei älteren und gesundheitlich beeinträchtigten Menschen in der Krankheitsnachsorge eine entscheidende Rolle spielen.

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