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Antagonistenpaare: harmonische Paartherapie

Antagonistenpaare: harmonische Paartherapie    iStockphoto.com/Max Delson Martins Santos

Erstellt am 2. Februar 2011

Verena Manhart

von Verena Manhart

Redakteurin
Schwerpunkt: Bewegung, Trendsports

Antagonisten: Über das Zusammenspiel der Muskeln

Wenn sich der Oberarmmuskel beugt, dehnt sich gleichzeitig der Unterarmmuskel. Diese beiden bilden ein so genanntes Antagonistenpaar. Davon gibt es viele im menschlichen Körper und bei allen gilt: Strecken und Beugen funktioniert nur einwandfrei, wenn die Antagonisten harmonisch zusammenarbeiten.

Bei jeder Beugung des Arms befiehlt das motorische Nervensystem zusammen mit dem Bizeps gleichzeitig allen anderen Muskeln, die auf der Beugeseite über das Ellenbogengelenk hinweg ziehen, eine entsprechende Kontraktion. Auch andere Muskeln im Arm ziehen sich zusammen und treten mit dem Bizeps in gemeinsamen Einsatz. Die Muskeln, die bei der Ausübung einer Bewegung zusammenarbeiten, bezeichnet man als Synergisten, zum Beispiel die rückwärtigen Schultermuskeln und die Brustmuskulatur – herrscht hier keine Harmonie, kann dass zu einem Rundrücken führen.

Nutzen des Synergisten-Trainings

Die grundlegenden Arbeitsformen der Muskulatur machen sich verschiedene Trainingsmethoden zu Eigen. Es gibt daher spezielle Trainingsformen für beanspruchte Antagonistenpaare. Ein häufiges Problem, bei dem gezieltes Training der Muskelpaare sinnvoll sein kann, ist eine muskuläre Dysbalance wie zum Beispiel der Rundrücken. Durch einseitige Belastung, Vernachlässigung oder Verletzungen sind hier Muskelschwächungen und dadurch Schmerzen entstanden. Im Fitnessstudio oder beim Krankengymnast sollte man sich über spezielle Trainingsmöglichkeiten informieren lassen, um die Antagonistenpaare wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

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