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Die Ansichten über die Definition und Funktion von Faszien haben sich im Laufe der Zeit erheblich gewandelt.

Die Ansichten über die Definition und Funktion von Faszien haben sich im Laufe der Zeit erheblich gewandelt.     123rf.com/Wavebreak Media

Erstellt am 8. Juni 2015

MEINE VITALITÄT Redaktion

von MEINE VITALITÄT Redaktion


Mit Faszientraining zum Traumkörper?

Der Begriff Faszientraining ist nicht nur in Hollywood, der Hochburg der Beauty- und Fitnesstrends, zurzeit in aller Munde. Neben Sportlern wie Bastian Schweinsteiger und Dirk Nowitzki kann inzwischen auch in Deutschland jedermann dem Trend im hiesigen Fitnessstudio nachgehen. Doch was bringt das wirklich?

Faszien – Was ist das?

Die Faszien sind für den Zusammehalt des Körpers verantwortlich: Sie verbinden Knochen, Muskeln, Sehnen und Organe und bestehen aus Elastin, Kollagen, Bindegewebszellen sowie Nervenenden. Letztere sind mitunter für starke Schmerzen im Bereich des Rückens oder der Gelenke verantwortlich. Außerdem kommen bisweilen Verspannungen vor, die durch verklebte oder verdrehte Faszien bei Fehlbelastungen entstehen. Und genau an diesem Punkt setzt das Faszientraining an. Mit speziellen Übungen und Massagen werden die Faszien wieder geglättet, die Muskeln geschmeidiger, Stress abgebaut. Und sogar beim Kampf gegen die lästige Cellulite kann Faszientraining durchaus hilfreich sein.

Fünf Fakten zum Thema Faszientraining

  • Durch Druck werden Verklebungen in den Faszien gelöst

    Mit der Blackroll, einer Art überdimensionierter Massagerolle, können tatsächlich durch Fehlhaltungen oder Bewegungsmangel verursachte Spannungen gelöst werden. Die Rolle lässt sich in Eigenregie problemlos anwenden. Die erste Anleitung sollte trotzdem von einem Fachmann, beispielsweise einem Physiotherapeuten, gegeben werden.
  • Faszienmassage als Wundermittel gegen Cellulite

    Eine Wunderwaffe gegen Cellulite ist Faszienfitness sicherlich nicht. Zudem sind sich Experten uneinig: Einige sehen im Faszientraining großes Potenzial im Kampf gegen die ungeliebte Orangenhaut, andere hingegen gehen davon aus, dass es schlichtweg wirkungslos ist.
  • Faszientraining formt einen schönen Körper

    Abnehmen durch Faszienfitness? Fehlanzeige. Dafür werden hier viel zu wenige Kalorien verbraucht. Wer regelmäßig trainiert, profitiert jedoch von einer geschmeidigeren, harmonischeren Bewegung – die viel zu einer positiven Ausstrahlung beiträgt.
  • 20 Jahre jünger durch Faszientraining

    Geschmeidige Faszien tragen tatsächlich zu einer geschmeidigeren Gesamtbewegung bei. Für diesen Jungbrunneneffekt ist jedoch ein jahrelanges Faszientraining nötig.
  • Faszienfitness ist schmerzhaft

    Die ersten Male wird das ungewohnte Training Schmerzen bereiten, falls die Schmerzen anhalten, sollte ein Orthopäde aufgesucht werden, da sich dahinter tiefergehende Verletzungen verbergen könnten.

  Weitere Informationen:

Neue Erkenntnisse zu dem Thema Faszien lesen Sie hier.

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