BEWEGUNG BEWEGUNGSWELTEN FITNESS

16.500 Teilnehmer starteten 2014 beim 29. Haspa Marathon in Hamburg

16.500 Teilnehmer starteten 2014 beim 29. Haspa Marathon in Hamburgwww.haspa-marathon-hamburg.de/Marathon Hamburg Veranstaltungs GmbH

Erstellt am 17. Juli 2014

MEINE VITALITÄT Redaktion

von MEINE VITALITÄT Redaktion


„Bei Kilometer 21 kam das berüchtigte Tief“

Im April verloste MEINE VITALITÄT mehrere Laufplätze beim diesjährigen 29. HASPA Marathon in Hamburg. Sieger der Männer wurde der 24-jährige Äthiopier Shumi Dechasa (02:06:43). Bei den Frauen gewann die Kenianerin Georgina Ronni (02:26:47). Über 800.000 Zuschauer und 16.500 Teilnehmer sorgten für ein unvergessliches Erlebnis in der Hansestadt. Einer unserer glücklichen Gewinner war Uwe-Heinz Bendig (45 Jahre). Er beantwortete nach dem Lauf offen unsere Fragen, gab einen Einblick in seine Erlebnisse und erklärte, warum er bei der Hälfte der Strecke in das berüchtigte Tief kam.

MEINE VITALITÄT: War der Haspa Marathon in Hamburg Ihr erster Marathon?

Uwe-Heinz Bendig: Nein, in Hamburg habe ich zum 11. Mal die Marathon-Strecke absolviert.

MEINE VITALITÄT: Wie haben Sie sich auf den Marathon vorbereitet?

Uwe-Heinz Bendig: Ich bin eigentlich einfach nur gelaufen. Trainingspläne sind nicht so sehr mein Ding, da ich mir durch mein Hobby keinen Termin-Stress machen will. Als täglicher Läufer schnüre ich ohnehin jeden Tag die Laufschuhe, variiere da aber nach dem jeweiligen Zeitfenster und meinem Gefühl die Strecken. Nach meinem letzten Ultra-Lauf (Lahntallauf Marburg) im März habe ich zunächst die Umfänge etwas gedrosselt, um mich dann mit längeren Distanzen wieder auf den Marathon einzustimmen.

MEINE VITALITÄT: Sind Sie ein leidenschaftlicher Läufer?

Uwe-Heinz Bendig: Laufen gehört zu meinem Tagesablauf. Zumindest eine kleine Runde nach Feierabend muss sein, um den Kopf frei zu kriegen.

MEINE VITALITÄT: Welche Zeit sind Sie gelaufen?

Uwe-Heinz Bendig: 4 Stunden und 32 Minuten

MEINE VITALITÄT: Waren Sie mit der gelaufenen Zeit zufrieden?

Uwe-Heinz Bendig: Bedingt. Zeiten sind mir nicht mehr so wichtig, ich laufe eher wegen des Erlebnisses. Allerdings hatte ich beim Hamburg Marathon noch eine Zielzeit von circa 4 Std. Leider stellten sich da Hüftprobleme eine, so dass ich die Geschwindigkeit etwas reduzieren musste. Dafür war das Ergebnis noch mehr als okay.

MEINE VITALITÄT: Wie war Ihr Gefühl vor, während und nach dem Lauf?

Uwe-Heinz Bendig: Vorher ist die Vorfreude immer groß, zumal ich bei solchen Veranstaltungen oft Lauffreunde treffe. Danach fühlt man sich einfach gut. Währenddessen gibt es immer verschiedene Stadien. Manchmal ist da auch ein Tief, z. B. bei mir dieses Jahr bei Kilometer 21, aber wenn man das überwindet, gibt das einen positiven Schub.

MEINE VITALITÄT: Hatten Sie sich ein besonderes Equipment für den Lauf zugelegt (Thermosportsachen, Schuhe)?

Uwe-Heinz Bendig: Nein, Ausrüstung ist ausreichend vorhanden.

MEINE VITALITÄT: Wie war die Versorgung an der Strecke?

Uwe-Heinz Bendig: Sehr gut. Für mich war alles da, was man braucht. Die Streckenposten haben einen tollen Job gemacht. An dieser Stelle nochmals DANKE an alle Helfer, ohne die ein solches Event nicht möglich wäre.

MEINE VITALITÄT: Wieviel haben Sie während des Laufs getrunken?

Uwe-Heinz Bendig: Reichlich, auch wenn es gar nicht so warm war. An jedem Verpflegungspunkt mindestens einen Becher, wobei nicht immer alles auch wirklich im Mund landet (lachen).

MEINE VITALITÄT: Gab es einen Moment, an dem Sie aufgeben wollten?

Uwe-Heinz Bendig: Nein, trotz der Probleme ab Kilometer 21 war das kein Thema. Mit der Temporeduzierung habe ich gemerkt, dass es weiter geht und keine ernste Verletzung dahinter steckt. Und dann ist es auch Teil eines Marathons, sich zu überwinden.

MEINE VITALITÄT: Wie haben Sie sich während des Laufs motiviert durchzuhalten?

Uwe-Heinz Bendig: Ich teile mir die Strecke immer in Intervalle, z. B. „bis zum nächsten Verpflegungspunkt sind es nur noch 2 km“.
Außerdem ist das Publikum in Hamburg so klasse, dass man auch dadurch unheimlich motiviert wird.

MEINE VITALITÄT: Was war Ihr erster Gedanke nach dem Lauf?

Uwe-Heinz Bendig: Geschafft! Schön wars und nun ein Krombacher (Bier).

MEINE VITALITÄT: Wie erging es Ihnen an den Tagen nach dem Marathon? Muskelkater?

Uwe-Heinz Bendig: Der Muskelkater hielt sich in Grenzen. Die Beine waren etwas schwer, aber die kleine Auslaufrunde am Abend des Folgetages ging schon wieder ganz gut

MEINE VITALITÄT: Würden Sie wieder an einem Marathon teilnehmen?

Uwe-Heinz Bendig: Unbedingt, es stehen auch noch welche in diesem Jahr auf dem Kalender. Und ich hoffe auch 2015 wieder in Hamburg zu starten.

MEINE VITALITÄT bedankt sich herzlich bei Uwe-Heinz Bendig für die informative Auskunft. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg bei zukünftigen Teilnahmen an Marathons und selbstverständlich einen Startplatz beim 30. Haspa Marathon am 26.04.2015 in Hamburg.

Weitere Informationen:

Marathontipps von MEINE VITALITÄT:

  • Am Tag des Marathons nehmen Sie morgens ein leichtes Frühstück zu sich, welches nicht zu schwer im Magen liegt.
  • Trinken Sie zwei Stunden vorm Start mindestens 0,5 Liter Wasser oder ein Sportgetränk. Einen weiteren halben Liter eine Stunde vor Beginn.
  • Falls Probleme während des Laufs auftreten, nicht sofort stehen bleiben. Gehen Sie in einem gemäßigten Tempo weiter.
  • Am Tag nach dem Marathon laufen Sie 30 Minuten aus. So beschleunigen Sie den Reperaturmechanismus.

Möchten Sie sich schon jetzt über den nächsten Marathon in Hamburg informieren?
Dann besuchen Sie die offizielle Seite des Haspa Marathons.

NEWSLETTER

Ab und zu einen Tipp?

MEINE VITALITÄT GANZ NAH

FITNESS FEED

MEINE ALTERSGRUPPE