BEWEGUNG GUT ZU WISSEN FÜR AKTIVE

Gesunde Füße stecken in guten Laufschuhen.

Gesunde Füße stecken in guten Laufschuhen.    istockphoto.com/Yarata

Erstellt am 6. November 2012

MEINE VITALITÄT Redaktion

von MEINE VITALITÄT Redaktion


Laufschuhe: Für jeden Fuß die richtigen

Gute Laufschuhe sind eine Voraussetzung, um die Füße beim Laufen nicht zu überfordern. Doch vor allem Laufeinsteigern fehlt häufig die Orientierung, welcher Laufschuh für sie der richtige ist. MEINE VITALITÄT hat für Sie die wichtigsten Fakten über Laufschuhe und Laufstile zusammengefasst.

Bei der täglichen Joggingrunde werden die Füße mit jedem Schritt stark belastet. Daher sollten Sie Wert auf Laufschuhe legen, die Ihre Füße mit allen individuellen und anatomischen Gegebenheiten perfekt unterstützen. Das macht nicht nur das Training um ein Vielfaches angenehmer, sondern reduziert eine falsche Belastung der Gelenke erheblich und beugt somit längerfristigen Schädigungen dieser vor. Weil nicht nur der persönliche Geschmack und das Laufverhalten bei der Auswahl eines passenden Paares ausschlaggebend sind, ist es empfehlenswert, sich beraten zu lassen. Sie können den Fachmann im Sportgeschäft zurate ziehen oder sich im Internet über den Laufschuhberater online informieren.

Welche Laufstile gibt es?

Es lassen sich verschiedene Laufstile unterscheiden, je nachdem, welcher Teil des Fußes beim Laufen zuerst aufgesetzt wird. Die natürlichste Art des Laufens ist der Vorfußlauf. Dabei kommt zuerst der Fußballen mit dem Boden in Kontakt. Diese Art des Laufens ist auch die weitaus schnellste und wird vor allem von Sprintern genutzt. Dem gegenüber steht der Fersenlauf, der von vielen Laufanfängern genutzt wird. Da der Fuß an der Ferse kaum natürlich gepolstert ist, benötigen Sie Laufschuhe, die im hinteren Bereich extra gedämpft und somit gelenkschonend sind. Neben diesen beiden eher extremeren Laufformen gibt es den Mittelfußlauf. Er kombiniert die positiven Merkmale beider, weil er gleichzeitig die nachteiligen Effekte reduziert. Dadurch erweist sich dieser Laufstil als sehr kraftsparend und führt Sie so sanft an das Lauftraining heran.

Was sind Pronation, Überpronation und Supination?

Um individuellen Bewegungsansprüchen gerecht zu werden, werden Laufschuhe mit extra Stützfunktionen ausgestattet. Denn neben dem Laufstil sind bei der Wahl der passenden Schuhe auch die Form der Füße und deren anatomische Gegebenheiten entscheidend. Ist die Laufbewegung des Fußes natürlich, setzt der äußere Teil der Ferse zuerst auf und rollt dann nach vorne über den Ballen ab. Dabei kommt es zu einer Kippbewegung: das Gelenk knickt geringfügig zur Mitte hin ab. Je nachdem, ob dieses Abknicken normal, stark oder schwach ausgeprägt ist, spricht man von Pronation, Überpronation oder Supination.

Von Lauf-ABC bis Natural Running

Gemäß Ihren natürlich gegebenen Anlagen sollten Sie nicht den Laufschuhen allein die stützende Funktion Ihrer Füße überlassen. Wichtig ist es auch, selbst für kräftige und gesunde Füße zu sorgen. Dafür sind besonders geeignet:

  • Lauf-ABC
  • Fußgymnastik
  • Fußbäder
  • Fußreflexzonen-Massage
  • Laufen ohne Schuhe oder mit Natural Running Schuhen

Der beste Zeitpunkt für das Lauf-ABC ist nach der Erwärmung und vor dem eigentlichen Lauftraining.Es besteht aus acht Übungen, die, wenn sie regelmäßig ausgeübt werden, den eigenen Laufstil optimieren sowie Bewegungsfehlern und Verletzungen vorbeugen können. Auf einer circa 50 Meter langen Strecke können sowohl Laufeinsteiger als auch Laufprofis ihre Laufbewegung weiterentwickeln. 

Speziell auf die Füße ausgerichtete Übungen kräftigen die Fußmuskulatur bis hinauf zur Bein- und Gesäßmuskulatur. Die Stabilisierung des Fußgewölbes verbessert dessen Stützfunktion. Mit einer kräftigen Fußmuskulatur verbessern Sie Ihre läuferischen Fähigkeiten Schritt für Schritt. Typische Fußkrankheiten von Läufern, wie beispielsweise Fersenschmerzen oder Achillessehnenentzündungen, gehören so ebenfalls der Vergangenheit an.

Wer häufiger bewusst auf das Tragen von Schuhen verzichtet und barfuß läuft, tut seinen Füßen etwas sehr gutes. Das Fußgewölbe entfaltet sich ohne Schuhe besser, sodass die Muskulatur auf natürliche Art beansprucht wird. Sogenannte Natural Running-Schuhe greifen das Prinzip Barfußlaufen auf, schützen aber auch empfindliche Füße vor äußeren, schmerzhaften Einflüssen.

Fazit: Gesunde Füße stecken in guten Laufschuhen, denn jede noch so geringfügige falsche Bewegung in eine Richtung belastet die Muskeln und Gelenke des Fußbettes. Bei der Wahl des richtigen Schuhes kann man sich online beraten lassen, für kräftige und gesunde Füße muss jeder Läufer selbst aktiv werden.

NEWSLETTER

Ab und zu einen Tipp?

MEINE VITALITÄT GANZ NAH

FÜR AKTIVE FEED

MEINE ALTERSGRUPPE