BEWEGUNG GUT ZU WISSEN FÜR SENIOREN

Durchhalten bis zum Ziel.

Durchhalten bis zum Ziel.istock.com/Istimages

Erstellt am 1. April 2014

MEINE VITALITÄT Redaktion

von MEINE VITALITÄT Redaktion


Lauftraining für Senioren: So gelingt der Trainingseinstieg

Laufen ist auch im Alter eine der gesündesten Sportarten - nicht nur für diejenigen, die es sind, sondern auch für die, die es bleiben möchten. Wie der Einstieg auch noch im hohen Alter gelingt und worauf Sie achten sollten, verrät Ihnen MEINE VITALITÄT.

Nicht nur junge Leute, sondern auch immer mehr Senioren begeistern sich heutzutage für den
Laufsport. Viele von ihnen beginnen erst im hohen Alter zu trainieren. Doch zu alt, um damit
anzufangen, sollte man sich niemals fühlen. Denn die positiven Effekte, die das Ganzkörpertraining auf Körper und Geist hat, sind gerade im Alter hilfreich, um die natürlichen Rückbildungsprozesse des Körpers zu verlangsamen. Der regelmäßige Ausdauersport kommt insbesondere der Beweglichkeit sowie der Muskulatur zugute und stärkt das Herz-Kreislauf-System. Zudem werden aber auch Bandscheiben und Gelenke, die im Alter zunehmend Wasser verlieren, mittrainiert.

Die optimale Herzfrequenz

Doch mit zunehmendem Alter gibt es selbstverständlich auch physische Veränderungen, auf die
ein Läufer achten sollte. Regelmäßige Checks beim Arzt sind nicht nur wichtig um Beschwerden
vorzubeugen, sondern auch, um vorab Aufschluss darüber zu erhalten, wie gesund und fit man ist,
um letztendlich mit einem guten Gefühl ins Lauftraining starten zu können. Neben dem Gesundheitscheck ist die sogenannte Leistungsdiagnostik eine sinnvolle Ergänzung, um den sportlichen Leistungsstand des Läufers zu analysieren und so wichtige Ansatzpunkte für die
optimale Trainingsgestaltung zu erhalten. Dabei spielt unter anderem die maximale Herzfrequenz eine wichtige Rolle. Diese sinkt mit zunehmendem Alter, wodurch folglich auch die Belastungsreserve des Körpers abnimmt. Daher lohnt es sich, den Herzfrequenz-Leistungsbereich regelmäßig bestimmen zu lassen, um optimale Trainingserfolge zu erzielen.

Mehr Zeit für die Regeneration

Mit zunehmendem Alter wird die Regenerationszeit zur wichtigstens Determinante beim Lauftraining. Da der Körper weniger Wachstumshormone und Testosteron produziert, nimmt auch
die Regenerationsfähigkeit des Körpers ab. Folglich müssen mehr Pausen eingeplant werden.
Sportlern ab 50 wird in der Regel empfohlen, jeden zweiten Tag eine Regenerationspause einzuplanen, Menschen ab 70 Jahren wird zu circa vier Regenrationstagen pro Woche geraten.
Unterstützend wirken kann dabei auch eine ausgewogene gesunde Ernährung, viel Schlaf und wohltuende Wärme für die Muskulatur. Auch eine entspannende Fußpflege ist nach dem Lauftraining nur zu empfehlen.

Die richtige Ausrüstung

Da die Elastizität der Bänder und Sehnen im Alter abnimmt, sollten sich vor allem ältere Läufer
beim Kauf der Laufschuhe gut und ausführlich beraten lassen, um insbesondere an den Gelenken
Verletzungen vorzubeugen. Mit Hilfe von speziellen Fußanalysen und Laufband-Tests kann genau festgestellt werden, welcher Laufschuh sich den Bedürfnissen des Läufers und seinem Laufstil am besten anpasst. Die Laufbekleidung sollte im Allgemeinen genug Bewegungsfreiheit und einen hohen Tragekomfort bieten. Zusätzlich helfen Pulsuhren, die richtige Herzfrequenz während des Trainings im Auge zu behalten.

Der beste Start ins Training

Für ältere Laufanfänger ist es besonders empfehlenswert, nach einem individuellen Trainingsplan zu trainieren. Dieser sollte auf das persönliche Leistungsniveau und das Trainingsziel des Läufers zugeschnitten sein. Bei der Erstellung eines solchen Plans kann man sich an Personal Trainer wenden. Aber auch Krankenkassen oder Fitnessstudios bieten häufig entsprechende Beratungsangebote an. Allgemein sollten Anfänger aber auch Wiedereinsteiger darauf achten, den Laufumfang und die Trainingsintensität nur ganz allmählich zu steigern.
Achten Sie auf Ihr persönliches Wohlbefinden und legen Sie bei Bedarf regelmäßige Gehpausen ein. Auf diese Weise wird die Herzfrequenz gesenkt und der Körper kann sich aktiv erholen.

Schmerzen sind Warnsignale des Körpers

Beschwerden wie Schwindel oder Schmerzen sollten beim Training auf keinen Fall übergangen werden. Sie sind wichtige Warnsignale des Körpers. Gerade ältere Läufer sollten Beschwerden
immer von einem Arzt abklären lassen, um ernstzunehmende Krankheiten auszuschließen.
Verhindern Gelenkschmerzen wie Rheuma oder Arthrose das Lauftraining, gibt es zahlreiche
Trainingsalternativen, wie den Crosstrainer, der eine gelenkschonende Alternative zum Joggen darstellt.

Fazit:
Laufen ist ein Sport, der sich für alle Altersklassen eignet. Unabhängig davon in welchem Alter man beginnt, hält Laufen aktiv gesund und sorgt für allgemeine Zufriedenheit.

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