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Flexibar: Workout mit Schwung

Flexibar: Workout mit SchwungFLEXI-SPORTS GmbH

Erstellt am 28. Januar 2011

David-Emanuel Digili

von David-Emanuel Digili

Freier Journalist
Schwerpunkt: Bewegung, Sport, Basketball

Neue Trainingsgeräte: Flexi-Bar und Power Plate

Sport und Technik, das sind nicht nur Bits und Bytes, sondern auch neue Entwicklungen im Bereich der Trainingsgeräte. Zum Beispiel der Flexi-Bar oder das Power Plate.

Innovationen wie der „Flexi-Bar“ gehören zum Fortschritt im Fitnessbereich. Das Gerät, ein knapp 1,50 Meter langer, biegsamer Stab, ist variabel einsetzbar, nimmt kaum Stauraum in Anspruch und verspricht – nach Firmenangaben – schon bei minimalem Einsatz Erfolg.

Angewandte Methode

Der Flexi-Bar wird mit einer ruckartigen Bewegung zum Schwingen gebracht, dann – je nach Anwendungsgebiet – intervallweise in bestimmten Positionen gehalten. Ein genauer Trainingsplan mit anschaulich illustrierten Erklärungen gibt weitere Tipps. Kraft, Ausdauer und Figur sollen schon durch jeweils zehnminütiges Training an drei Tagen in der Woche laut Empfehlung des Herstellers positiv reagieren. Im ausgewählten Fachhandel ist er für knapp 90 Euro erhältlich.

Durch Schütteln zum Erfolg

Mit dem Schwingungs- oder Vibrationsprinzip arbeitet zudem die „Power Plate“, ein Gerät, groß wie ein Heimtrainer. Durch bestimmte Stand- oder Liegepositionen auf der Platte wird der Körper im wahrsten Sinne des Wortes „durchgeschüttelt“. So stark, dass nach den ersten Einheiten Kopfschmerzen nicht selten sind. Nicht umsonst wird daher bei Lieferung der „Power Plate“ ein persönlicher Trainer Einführungen zum Gebrauch geben und die ersten Übungen anweisen und beobachten. Zwei Mal zehn Minuten Training pro Woche werden empfohlen. Ob Bauch, Beine oder Rücken – je nach Übung werden auch hier verschiedenste Körperpartien beansprucht.

„Der Zeitaufwand ist geringer als bei herkömmlichen Kraftübungen“, sagt Fitnessexperte Oliver Schmidtlein, jahrelang auch beim FC Bayern München und der deutschen Fußball-Naitonalmannschaft tätig. „Dadurch ist es definitiv eine gute Methode, ins Training zu starten.

“Einzig Preis und Aufwand sind problematisch. Mindestens 3.000 Euro müssen für eine „Power Plate“ investiert werden, dazu sollte das Gerät auf einer möglichst gut lärmdämmenden Oberfläche aufgestellt werden – das Vibrieren und Brummen könnte zu nachbarschaftlichen Diskussionen führen.

Fazit: Ob „Flexi-Bar“ oder „Power Plate“ – Trainingsgeräte mit neuester Technik sind für jeden Geldbeutel erhältlich. In der Anwendung sind sie zuerst sicher gewöhnungsbedürftig – doch nicht umsonst gehören die Entwicklungen schon jetzt zum Alltag vieler Profisportler.

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