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Lesehilfe im Alter

Lesehilfe im Alter    Pixabay

Erstellt am 20. April 2018

MEINE VITALITÄT Redaktion

von MEINE VITALITÄT Redaktion


Alterssichtigkeit und was man dagegen tun kann

Früher oder später trifft es jeden: Die Schrift des Buches, der Zeitung oder der Bedienungsanleitung ist einfach nicht mehr zu entziffern, nicht einmal aus nächster Nähe. Mit fortschreitendem Alter verliert die Linse des menschlichen Auges an Flexibilität und verhärtet zunehmend. In der Folge kann sich das Auge immer schlechter auf kurze Entfernungen einstellen und Dinge in unmittelbarer Nähe nicht mehr richtig fokussieren. Dies ist Teil des natürlichen Alterungsprozesses, jedoch lässt es sich mit unterschiedlichen Korrekturhilfen wieder beheben.

Die Gleitsichtbrille

Menschen, die in jüngeren Jahren noch keine Sehkorrektur benötigt haben, bemerken ca. zwischen 40 und 45 Jahren die ersten Anzeichen von Alterssichtigkeit, die sich weder aufhalten noch durch spezielle Augenübungen abschwächen lässt. Bei Brillenträgern mit Weitsichtigkeit tritt sie häufig bereits sehr viel früher auf, bei Menschen mit Kurzsichtigkeit meist etwas später. Die meisten Betroffenen bevorzugen es, bei Altersweitsichtigkeit eine Lesebrille zu tragen.

Sind sie jedoch bereits Brillenträger und kurzsichtig, würde dies zunächst den ständigen Wechsel zwischen einer Sehhilfe für die Weite und einer Brille für das Lesen mit sich bringen. Einfacher ist stattdessen das Tragen einer einzigen Brille, die beide Sehhilfen in sich vereint. Hier hat man die Wahl zwischen bifokalen Linsen, die zweigeteilte Gläser besitzen, und modernen Gleitsichtbrillen mit drei Sehzonen, die "gleitend" ineinander übergehen und von den meisten als ästhetisch ansprechender empfunden werden. Online findet man, beispielsweise auf optik24plus.de, eine sehr große Auswahl an Gleitsichtbrillen, die aufgrund des meist vergleichsweise günstigen Preises auch für kleinere Geldbeutel erschwinglich sind.

Rund 30 Prozent der Träger von Gleitsichtbrillen durchlaufen eine Eingewöhnungsphase, in der Sehstörungen und Schwindel auftreten können. Diese entstehen dadurch, dass der Sehsinn unmittelbar mit dem Gleichgewichtssinn verbunden ist und sich das Auge erst daran gewöhnen muss, automatisch das jeweils benötigte Korrekturfeld für die Ferne oder die Nähe auszuwählen. Dafür entfällt jedoch nach dieser Zeit das nervige Wechseln zwischen Fern- und Lesebrille, weshalb eine Gleitsichtbrille bei Alterssichtigkeit auf jeden Fall in Erwägung zu ziehen ist.

Alternativen zur Brille

Dauerhaft beheben lässt sich die Alterssichtigkeit nur mittels operativem Eingriff. Die Behandlungen erfolgen nach dem Prinzip der Monovision. Hierbei wird durch verschiedene Operationstechniken ein Auge für das Scharfsehen in der Ferne und das andere für die Nähe eingestellt, sodass das Sehen insgesamt wieder ausgeglichen ist. Manche Menschen haben von Geburt an eine Monovision und benötigen daher bis ins hohe Alter keinerlei Sehhilfe. Da dies auch bei Johann Wolfgang von Goethe der Fall war, wird das Prinzip der Monovision auch als Goethe-Blick bezeichnet.

Wer keinen operativen Eingriff wie eine Laserbehandlung oder das Einsetzen eines Hornhautimplantats vornehmen lassen möchte, hat außerdem die Möglichkeit, spezielle Kontaktlinsen bei Alterssichtigkeit zu tragen. Diese funktionieren entweder auch nach dem Prinzip der Monovision oder aber mittels multifokaler Linsen, ganz wie bei einer Gleitsichtbrille. Welche Art von Kontaktlinsen zu einem passt, sollte daher vorher eingehend überlegt und getestet werden.

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