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So bekommen Mütter Job und Kind unter einen Hut

So bekommen Mütter Job und Kind unter einen Hut    www.betreut.de

Erstellt am 30. November 2016

MEINE VITALITÄT Redaktion

von MEINE VITALITÄT Redaktion


Vollzeitjob Mutter: Tipps und Tricks für das Leben mit Beruf und Familie

Die Familie und den Beruf zu erfolgreich zu bewältigen kommt einer Meisterleistung gleich. Viele Mütter in Deutschland haben Probleme damit ihre beiden Leben unter einen Hut zu bekommen. Das sagt auch die neuste Studie von Betreut.de, die 464 Frauen zu den Erfolgen, Problemen, Alltagserfahrungen und Geheimtipps für ein harmonisches Leben befragt hat. MEINE VITALITÄT wertet für Sie die verblüffenden Ergebnisse aus.

Die richtige Unterstützung

Für ganze 50% aller befragten Frauen ist das Leben mit Familie und Beruf eine Herausforderung. Gerade, wenn im Alltag noch andere Verpflichtungen auf einen zukommen, als nur die Arbeit und das Leben zu Hause. Wer würde da nicht in Stress geraten? Die Jahre zwischen 25 und 45 heißen Rushhour des Lebens. Das macht durchaus Sinn, wenn man darüber nachdenkt, wie viel man mittlerweile in einer Woche zu erledigen hat. Da kommt nicht nur die Arbeit auf einen zu, sondern auch ein harmonisches Familienzusammenleben, ein soziales Umfeld und der Wille seinen Körper so gesund wie möglich zu halten. Es ist keine Überraschung, dass immer mehr Menschen in Deutschland an psychischen Erkrankungen und Verschleißkrankheiten leiden. Gerade junge Mütter müssen besonders viel leisten. Immer mehr Mütter in Deutschland sind neben ihren Kindern auch voll-berufstätig.

Gefordert wird nun eine größere Unterstützung von Staat und Arbeitgeber, um es den Müttern einfacher zu machen, den Drahtseilakt Ihres Lebens zu meistern. Dazu gehören: Kitakosten und Öffnungszeiten, aber auch Hilfe vom Arbeitgeber. Der Aufschrei nach Haushaltshilfen und Homeoffice wird immer größer. Schließlich würde eine ausreichende Unterstützung den arbeitenden Müttern und den Arbeitgebern nützen, indem das Herunterschrauben von Ansprüchen und senken der Arbeitswochenstunden eingeschrenkt werden kann.

Viele Mütter müssen sich leider immer noch vollkommen auf die Hilfe ihrer Elter/Großeltern, Babysitter und Au-Pairs verlassen.

Erfolgserprobte Tipps von andere Müttern

Lassen Sie sich von anderen Müttern mit deren Alltagstipps helfen. Diese sechs Reaktionen zeigen, dass besonders eine detaillierte Familienplanung und Organisation der Schlüssel zu Erfolg ist: Die ganze Familie muss an einem Strang ziehen:

1. Wochenplanung und Outsourcing: „Ich versuche jeden Sonntag eine Aufgaben-Liste für die kommende Woche zu erstellen und diese zu priorisieren. Außerdem versuche ich, um Zeit zu sparen, Aufgaben, die ich nicht selbst erledigen muss, outzusourcen – Hausputz, Buchhaltung, Einkaufen etc.“. (Sandra Runge, Rechtsanwältin und Betreiberin des Blogs Smart Mama)  

2. Unterstützung annehmen: „Das Leben läuft selten nach Plan und mit einer lösungsorientierten Herangehensweise kommt man schneller weiter, als auf Plänen zu beharren. Dann abgeben und um Unterstützung bitten. Und Unterstützung auch einfach annehmen.“ (Inken Arntzen, Coach, Beraterin und Gründerin des Superhelden-Trainings)  

3. Digitale Organisationshelfer„Es gibt inzwischen viele kleine Tools, die uns unterstützen können. Wir nutzen zum Beispiel eine dieser Listen-Apps, auf die wir beide zugreifen können, um Einkäufe und Geschenke für Kindergeburtstage etc. zu organisieren. Auch hilft uns ein digitaler Kalender, die vielfältigen Termine von vier Personen in zwei Büros und zwei Kindergärten miteinander abzustimmen.“ (Jette Kilian, Betreiberin des Familienblogs Halbe Sachen und vollzeitnah angestellt)  

4. Zeit für sich selbst„Es ist besonders wichtig, sich selbst als Person wahrzunehmen und Dinge zu machen, die einem guttun. Freundinnen treffen, sich mit anderen Müttern austauschen und sich Zeit für die Beziehung nehmen: All das hilft, sich selbst nicht nur auf die Rolle als Mutter zu reduzieren, sondern eine facettenreiche Persönlichkeit zu bleiben.“ (Lena Schröder-Dönges, Systemischer Coach, Beraterin und Mediatorin)  

5. Der Abschied von der Perfektion„Für mich habe ich festgestellt, dass ich es nicht ohne Hilfe von außen schaffe. Sei es mit der Unterstützung von Babysittern oder mit Hilfe der Eltern von Freunden meines Sohnes, die ihn gelegentlich oder auch regelmäßig von der KiTa bzw. Schule abholen und auch so mal da sind, wenn ich oder mein Freund wichtige Termine haben. Ansonsten kann ich nur raten, verabschiedet euch vom Anspruch der Perfektion!“ (Silvia Steude, Mitgründern des juggleHUB Coworking Space )  

6. Aufgabenteilung und Grenzen ziehen„Eine klare Aufteilung der Aufgaben, klare Absprachen mit dem Partner, in unserem Fall von Woche zu Woche, helfen. Und klare Grenzen ziehen: Familienzeit ist Familienzeit, da bleibt der Laptop aus. Umgekehrt konzentriere ich mich während der Arbeitszeit nur auf meine beruflichen Aufgaben. Sich fokussieren, bei der Sache sein – sowohl privat als auch beruflich – ist sehr viel effektiver und erfüllender, als immer nur mit einem Auge und Ohr da zu sein.“ (Katja Thiede, Mitgründerin des juggleHUB Coworking Space)

  Die komplette Interview-Serie finden Sie hier

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