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Am Abend vor dem Fernseher zu viele Süßigkeiten gegessen und nun hungert man sich anschließend durch den nächsten Tag. Dies ist die Lösung vieler vor allem weiblicher Personen. Doch dieses Hungern ist nicht der Weg zu einem vitalen Leben. Meine VITALITÄT erklärt Ihnen, was man anstelle dessen tun soll.

Warum ist Hungern schlecht?

Hungern ist kein adäquates Mittel zur Gewichtsabnahme. Nicht nur, dass Hungern keinen Spaß macht: ein abruptes Ausbleiben der Grundversorgung des Körpers führt fast schon zu einer regelrechten „Panikreaktion“ im Körper. Der Körper reagiert mit dem Abbau von Muskulatur und lässt die schwer abbaubaren Fettreserven erst einmal unangetastet.

Durch Hungern ist eine erste wahrnehmbare Gewichtsreduktion zu erreichen, die in den ersten drei Wochen fast ausschließlich auf den Wasserverlust aus dem Körper zu verbuchen ist. Diese Gewichtsabnahme führt jedoch nicht zu einer dauerhaften Abnahme von Fettgewebe. Sobald sich das Wasser (aufgrund von erneuter normaler Nahrungsaufnahme) in die Zellen wieder eingelagert hat, sind auch die verschwundenen Kilos wieder drauf.

Qualität geht vor Quantität

Die Lösung des Problems Abnehmen kann nur in einer Verbesserung der Nahrungsqualität und bessere Anpassung an die Energiebilanz des einzelnen Tages erfolgen.

Besser essen bedeutet bei fast allen Menschen in unseren heutigen zivilisierten Gesellschaften: Energiezufuhr verringern, „schlechte“ Fette durch „gute“ Fette ersetzen, mehr Ballaststoffe und Vitalstoffe (Vitamine und Mineralien) hinzufügen, mehr frisches Obst und Gemüse essen, weniger Zucker zu sich nehmen.