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Erstellt am 1. Februar 2016

MEINE VITALITÄT Redaktion

von MEINE VITALITÄT Redaktion


Die häufigsten Irrtümer übers Entsäuern

Erschöpfung, Kopf- oder Gelenkschmerzen, höhere Stressempfindlichkeit, – das sind alles Beschwerden, hinter denen oft eine Übersäuerung steckt. Mit einer basischen Ernährung lässt sich überschüssige Säure neutralisieren und aus dem Körper schleusen. Doch welche Lebensmittel sind sauer, welche basisch? Darüber herrschen viele Missverständnisse, MEINE VITALITÄT klärt auf.

Irrtum 1: Saure Früchte überschwemmen den Körper mit Säure.

Das kennt jeder: Beißt man in eine Zitrone, zieht sich im Mund alles zusammen, weil sie so sauer ist. Auch Äpfel, Orangen, Kirschen oder Trauben enthalten Fruchtsäuren, die man deutlich schmeckt. Was wir dagegen nicht schmecken können: Obst weist auch einen hohen Anteil an entsäuernden basischen Mineralstoffen auf. Unsere Zunge hat dafür aber keine Sensoren, sie kann nur Säure schmecken. 

Irrtum 2: Sauer schmeckende Lebensmittel verstärken eine Übersäuerung.

Das genaue Gegenteil ist der Fall: Die in Obst enthaltenen basischen Mineralstoffe unterstützen den Säureabbau. Früchte haben deswegen eine basische Wirkung. Dagegen sind Brot- und Backwaren, Fleisch, Milchprodukte säurebildend, da diese einen hohen Eiweißanteil haben. 

Irrtum 3: Fisch sollte man so oft wie möglich essen.

Ernährungsexperten raten mindestens einmal pro Woche Fisch zu essen. Wer übersäuert ist, sollte jedoch auf seine Säure-Basen-Balance achten: Fisch wirkt stark säuernd auf den Körper, denn sein Eiweiß besteht aus schwefel- und phosphathaltigen Aminosäuren, die zu Säure im Stoffwechsel abgebaut werden. Wichtig ist, viel Salat oder Gemüse dazu zu essen – dann bleibt auch der Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht. 

Irrtum 4: Milchprodukte stärken die Knochen.

Milchprodukte enthalten viel Eiweiß, das im Körper zu Säure abgebaut wird. Um überschüssige Säure zu neutralisieren, benötigt der Stoffwechsel Mineralien wie Kalzium – die er aus den Knochen abzieht. Nimmt man aber zuviele Milchprodukte zu sich, ohne paralell die Menge der Basenbildner zu erhöhen, besteht die Gefahr, dass die Knochendichte langfristig sinkt.

Irrtum 5: Zucker wirkt sauer.

Jeder weiß (und denkt zu wissen), dass zuviel Zucker ungesund ist. Für das Säure-Basen-Gleichgewicht gilt das jedoch nicht: Im Stoffwechsel verhält sich der Zucker neutral, trägt also nicht zu einer Übersäuerung bei.  

Irrtum 6: Bei einer Diät entsäuere ich automatisch.

Wer die Kalorien stark reduziert, kennt diesen Effekt vermutlich: Schnell setzt eine Diätkrise ein. Der Zeiger der Waage verharrt auf der gleichen Zahl, Kopfschmerzen stellen sich ein und sie sind nicht leistungsfähig. Dahinter steckt oft eine Übersäuerung, denn beim Abbau der Fettpölsterchen werden sogenannte Ketosäuren gebildet. Dies beeinträchtigt nicht nur das Wohlbefinden, sondern bremst auch den weiteren Fettabbau. Deswegen ist es bei einer Diät besonders wichtig, begleitend für basische Mineralstoffe zu sorgen. 

Irrtum 7: Kaffee verstärkt eine Übersäuerung.

Tatsächlich wird das Trendgetränk Kaffee oft als Säurebildner bezeichnet, weil es die Produktion von Magensäure anregt. Das kann zwar Sodbrennen verursachen, eine Übersäuerung im Stoffwechsel entsteht so aber nicht. Zwischen einem „sauren Magen“ und einer Belastung des Körpers mit Säure besteht kein Zusammenhang. Kaffee sorgt dank der enthaltenen basischen Mineralstoffe sogar für einen leichten Basenüberschuss!

Quelle: beautypress

Weitere Informationen:

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