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Der Arginin-Spitzenreiter: 100 Gramm Kürbiskerne enthalten 5.250 mg Arginin

Der Arginin-Spitzenreiter: 100 Gramm Kürbiskerne enthalten 5.250 mg Arginin    123rf.com/Leszek Czerwonka

Erstellt am 14. Mai 2013

MEINE VITALITÄT Redaktion

von MEINE VITALITÄT Redaktion


Arginin: Nährstoffwunder unter den Aminosäuren

Arginin ist ein unverzichtbarer Botenstoff und besitzt für den Körper eine zentrale Bedeutung. Der menschliche Quellstrom Blut durchfließt unseren Organismus auf einer unvorstellbaren Länge. Blut sorgt dafür, dass alle Organe funktionieren und der Körper agil, leistungsfähig und gesund bleibt. Damit dies reibungslos und zufrieden stellend gelingt, muss dem Körper ausreichend Arginin zur Verfügung stehen.

Essentielle und semi-essentielle Aminosäuren

Aminosäuren werden in zwei Arten unterteilt, die essentiellen und die nicht- bzw. semi-essentiellen Aminösäuren. Der Körper unterscheidet 8 essentielle Aminosäuren. Diese heißen Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin. Sie werden nicht vom menschlichen Körper selbst gebildet und sind lebenswichtig. Somit spielt die Ernährung eine wichtige Rolle bei der Aufnahme dieser lebenswichtigen Bestandteile.

Arginin gilt zusammen mit dem Stoff Histin als semi-essentiell. Diese sind nicht lebensnotwendig, werden jedoch ebenso vom Körper für viele Funktionen benötigt.

Bedarf des Körpers an Arginin

Bei einem gesunden, erwachsenen Mensch liegt der durchschnittliche Bedarf Arginin bei 5mg pro Tag. Dieser Bedarf wird durch die körpereigene Produktion dieser basischen Aminosäure gedeckt. Die Voraussetzung hierfür ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung.

Bei Kleinkindern sowie Heranwachsenden und erkrankten Menschen ist sie jedoch unverzichtbar und wirkt positiv auf den Körper durch Ihre mannigfaltigen Funktionen.

Gerade in bestimmten Lebenssitutationen wie der Wachstumsphase, bei anhaltendem Stress, sowie bei Krankheit oder nach Unfällen übersteigt der Bedarf des Körpers nach Arginin die vom Organismus produzierte Menge.

Arginin – der Alleskönner im menschlichen Organismus

Die Funktionen von Arginin erstreckt sich von der Steigerung der Potenz sowie der Kommunikation der Gehirnzellen über eine verbesserte Wundheilung bis hin zur Stärkung des Immunsystems. Bei Letzterem wird sowohl die Anzahl, als auch die Aktivität der Abwehrzellen gesteigert. Die Folge: Krankheitserreger und Tumorzellen werden schneller im Organismus entdeckt und bekämpft.

Arginin spielt im Zusammenhang mit Stickstoffmonoxid eine wichtige Rolle. Die Aminosäure ist die Vorstufe des in Fachkreisen als NO bezeichneten Oxids. Es stellt einen wichtigen Botenstoff für die Zellen dar und nimmt eine zentrale Rolle im Herz-Kreislaufsystem ein. Eine feste Gleichung des menschlichen Stoffwechsels besagt: Je mehr Arginin im Körper, desto mehr Stickstoffmonoxid kann gebildet werden. Erweiterte Blutgefäße und eine bessere Durchblutung sind das Resultat einer solchen Erhöhung, was wiederum zur Vorbeugung gegen Gefäßerkrankungen beiträgt und zu einer Senkung des Blutdrucks führt.

Doch damit soll noch lange nicht Schluss sein. Auch im Freizeit- und Profisport ist Arginin ein unverzichtbarer Baustein. Neben einer gesteigerten Proteinsynthese fördert die Aminosäure die Ausschüttung des Wachstumhormons aus der Hypophyse. Dies beeinflusst wiederum den Muskelaufbau positiv und unterstützt die Muskelhärte.

Arginin in Lebensmitteln

100 Gramm enthalten:

  • Kürbiskerne - 5.250 mg Arginin
  • Erdnüsse - 3.460 mg Arginin
  • Weizenkeime - 2.250 mg Arginin
  • Sojabohnen - 2.200 mg Arginin
  • Haselnüsse - 2.030 mg Arginin 
  • Garnelen - 1.740 mg Arginin
  • Hammelfleisch enthalten 1.400 mg Arginin
  • Hühnerfleisch - 1.350 mg Arginin
  • Thunfisch - 1.250 mg Arginin
  • Lachs enthalten 1.220 mg Arginin
  • Walnüsse - 1.140 mg Arginin
  • Haferflocken - 870 mg Arginin

Mittlerweile findet sich Arginin auch in medizinischen und nahrungsergänzenden Präparaten, welche rezeptfrei in Apotheken und Reformhäusern gekauft werden können.

Weitere Informationen zu Aminosäuren finden Sie auf der Webseite http://aminosäure.org.

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