ERNÄHRUNG BASISINFORMATIONEN NÄHRSTOFFE

Nährstoffe als Alltagshelfer

Nährstoffe als Alltagshelfer    Pixabay

Erstellt am 30. Mai 2018

MEINE VITALITÄT Redaktion

von MEINE VITALITÄT Redaktion


Der tägliche Nährstoffbedarf

Wer sich gesund ernähren möchte, sollte wissen, was in den Lebensmitteln und Getränken enthalten ist. Der Grund ist, dass es wichtig ist, den Körper täglich mit allen notwenigen Nährstoffen zu versorgen. Dazu gehören zum Beispiel Vitamine und Mineralstoffe, die im Organismus eine Vielzahl an Aufgaben haben. Der tägliche Bedarf kann je nach Alter, Lebensstil, der Einnahme von Medikamenten, Erkrankungen und Geschlecht variieren.

Unsere Lebensmittel - weit mehr als nur Wasser

Die tierischen und pflanzlichen Lebensmittel bestehen in unterschiedlicher Menge aus den Hauptnährstoffen Fette, Eiweiße und Kohlenhydrate. Aus diesen wertvollen Vitalstoffen gewinnt der Körper seine Energie, um die Körperfunktionen aufrecht zu erhalten. Bei den unverdaulichen Kohlenhydraten handelt es sich um die Ballaststoffe, die für die Verdauung eine wichtige Rolle spielen. Daneben enthält die Nahrung weitere sehr wichtige Nährstoffe, die für den Körper unentbehrlich sind, beispielsweise Vitamine, Mineralstoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe.

Wie hoch ist der tägliche Bedarf an Nährstoffen?

Der Tagesbedarf beträgt in der Regel im Durchschnitt etwa 2000 kcal und ergibt sich folgendermaßen:

  • 60 Gramm Fett (30 Prozent)
  • 45 Gramm Eiweiß (15 Prozent)
  • 320 Gramm Kohlenhydrate (55 Prozent)

Dabei ist es wichtig, die drei Grundbausteine dem Körper in einem ausgewogenen Verhältnis sowie in einer hochwertigen Qualität zuzuführen. Bei vitamindoctor.com wird erläutert, wie der Bedarf an Nährstoffen durch Krankheiten und gewisse Lebensumstände erhöht wird. Die Zufuhr der Nährstoffe muss daher den Bedarf angepasst sein. Die vom Körper verbrauchten Stoffe müssen ihm über die Nahrung wieder zugeführt werden.

In welchen Lebensmitteln sind die Nährstoffe enthalten?

  • Kohlenhydrate: überwiegend in pflanzlichen Nahrungsmitteln wie Kartoffeln und Getreideprodukten
  • Fette: als pflanzliche oder tierische Fette und Öle
  • Eiweiße: vorwiegend in Fleischwaren, Fisch, Eiern, Milchprodukten und Hülsenfrüchten

Vitamine und Mineralstoffe sind ebenso wichtig für den Körper

Die Bilanz für die Versorgung des Körpers mit Vitaminen und Mineralstoffen sollte im Rahmen einer Woche optimal ausgeglichen sein. Vitamine sind essentielle, also lebensnotwendige, Nahrungsbestandteile, die der Körper nicht oder nur unzureichend bilden kann. Ohne Vitamine sind viele Stoffwechselvorgänge nicht möglich. Es gibt folgende Vitamine:

  • Zu den fettlöslichen Vitaminen gehören: A, D, E sowie K
  • Wasserlöslich sind B1, B2, B6 und B12 sowie Biotin, Folsäure, Panthotensäure und Niacin.

Frisches Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukte sind die wertvollsten Vitaminquellen. Vitamin C stärkt das Immunsystem und ist reichlich in Kiwis und Johannisbeeren enthalten. Vitamin B1, welches das Gehirn unterstützt, befindet sich in Kartoffeln und Vollkornprodukten. Vitamin B2 sorgt für eine Entgiftung des Körpers und steckt in Milch und Milchprodukten. Das Vitamin E schützt die Körperzellen und wird dem Körper durch Sonnenblumenöl und Nüsse zugeführt. Folsäure kann vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen bewahren und ist in grünem Blattgemüse, Kohl und Tomaten enthalten. Kalzium stärkt das Herz, die Knochen und Zähne und wird dem Organismus durch Milchprodukte zugeführt. Eisen beugt einer Erschöpfung vor und befindet sich reichlich in Blattsalaten und Spinat. Kalium reguliert den Blutdruck und steckt in Bananen. Magnesium ist wichtig für das Nervensystem und befindet sich in Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten.

Fazit

Die besten Nährstoffquellen sind vielfältiges frisches Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte. Tierische Lebensmittel sollten in Maßen gegessen werden. Zu beachten ist, dass der Tagesbedarf nicht jedem Menschen gleich ist und eventuell angepasst werden sollte. Bestimmte Gruppen wie Leistungssportler, Schwangere, Stillende, Senioren und chronisch Kranke wie Diabetiker haben beispielsweise meist einen erhöhten Nährstoffbedarf. Ein Mangel sollte vermieden werden, denn er begünstigt eine Beeinträchtigung des Stoffwechsels, Leistungseinschränkungen und Erkrankungen.

Tipp der Redaktion: Weitere Informationen rund um die Welt der Mikronährstoffe finden Sie hier.

NEWSLETTER

Ab und zu einen Tipp?

MEINE VITALITÄT GANZ NAH

NÄHRSTOFFE FEED

MEINE ALTERSGRUPPE