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Ich brauche Schokolade! Das Verlangen nach Süßigkeiten ist angeboren.

Ich brauche Schokolade! Das Verlangen nach Süßigkeiten ist angeboren.    iStockphoto.com/Ingrid Heczko

Erstellt am 23. März 2018

MEINE VITALITÄT Redaktion

von MEINE VITALITÄT Redaktion


Gesunde Ernährung: Zuckerkonsum reduzieren

Zum Frühstück ein Brötchen mit Marmelade. Mittags als Nachtisch Pudding, zum Kaffee Kuchen und vorm Fernseher Schokolade. Zucker schmeckt und liefert Energie. Aber er schädigt auch Zähne, führt zu Übergewicht und schadet der Gesundheit. Warum Sie Ihren Zuckerkonsum reduzieren sollten und wie das zu schaffen ist. MEINE VITALITÄT gibt Antworten.

Wir Deutschen sind Rekordhalter. Im Schnitt 35 Kilogramm Süßwaren schlemmt jeder von uns pro Jahr. Ganz darauf zu verzichten, ist ziemlich schwer. Schließlich begegnen sie uns im Supermarkt, am Kiosk, beim Tanken und sogar in der Apotheke – schon von klein auf an.

Woher kommt die Lust auf Süßes?

Das Verlangen ist angeboren. Süß steht für Kohlenhydrate, leicht verdaulich und nur selten giftig. Studien belegen, dass schon Babys beim Verzehr süßer Speisen ein zufriedenes Gesicht machen. Grund: Bereits im Mutterleib werden sie durch das süßliche Fruchtwasser an Zucker gewöhnt. Und auch der Geschmack der Muttermilch ist süß. Mit der Aufnahme ist das Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit verbunden. In den folgenden Jahren steht Naschen für Entspannung, Genuss, Freude. Süßigkeiten sind Belohnung und Trost. Daran erinnert sich unser Körper bis ins Erwachsenenleben.

Alles eine Frage der Gewöhnung

Wie süß wir unsere Speisen mögen, ist allerdings eine Frage der Gewöhnung: Wenn ich in meine Tasse Kaffee bisher zwei Teelöffel Zucker getan habe, schmeckt mir der Kaffee mit einem Löffel nicht mehr. Aber Gewohnheiten lassen sich ändern. Warum also nicht damit anfangen, einen halben Löffel Zucker weniger zu verwenden? Das Trainieren des Geschmacks auf weniger Süße ist der beste Weg, sich mit der Frage nach Zuckeraustauschstoffen und Süßstoffen nicht quälen zu müssen.

Zuckerkonsum reduzieren

Eine komplett zuckerfreie Ernährung ist nicht ratsam, denn dabei würde man auch auf wichtige Kohlenhydrate, Obst und Gemüse verzichten. Diese wichtigen Nährstoffe sollten dem Körper nicht vorenthalten werden. Empfehlenswert ist deswegen eine Zuckerreduzierung. Dies hilft nicht nur der Gesundheit, sondern unterstützt auch den Abnehmprozess. Ersetzen Sie den Zucker durch Zuckerersatz, wie beispielsweise Stevia, Xylit oder Saccharin oder durch natürliche Alternativen wie Honig oder Ahornsirup.

Die Alternative zu Industriezucker

Ob Glukose (Traubenzucker) oder Fruktose (Fruchtzucker) - unser Körper bekommt durch Zucker einen schnellen Energieschub. Vor allem die Glukose gelangt sofort in die Blutbahn und unterstützt den Körper in vielen Lebenssituationen, wie beispielweise bei Prüfungen. Doch so schnell wie der Zucker in unserem Körper ist, so schnell ist er auch wieder weg. Die Folge ist Müdigkeit, Motivationslosigkeit und Ausgelaugtheit.

Fazit: Für eine ausgewogenen Ernährung sollten Sie nicht komplett auf Zucker verzichten, sondern den sogenannten Industriezucker meiden und diesen durch natürliche Alternativen oder Zuckerersatz, welcher mit wesentlich weniger Kalorien auskommt, ersetzen. Keinesfalls wird eine komplette zuckerfreie Ernährung empfohlen, denn diese kann sogar schädlich für den Körper sein. Wie genau Ihr Ernährungsplan aussehen sollte, hängt ganz von Ihrem Typ ab.

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