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Gesunde Ernährung für Babys

Gesunde Ernährung für Babys     Thinkstock

Was Ihr Kind braucht: Tipps für eine gesunde Ernährung von Babys und Kleinkindern

Eine gesunde und vor allem nährstoffreiche Ernährung ist bei Babys bzw. Kleinkindern wichtig. Besonders in den ersten Lebensjahren können und sollten Sie ihrem Kind die Grundlage für eine gesunde Ernährung mit guten Essgewohnheiten geben. MEINE VITALITÄT gibt Ihnen Tipps, welche Nahrung Ihr Kind in den ersten Monaten benötigt.

Nährstoffbedarf

Kinder haben in den ersten Lebensjahren einen größeren Nährstoffbedarf als Erwachsene, da der ganze Körper, insbesondere die Knochen und das Gehirn, stark wachsen.

Folgende Nährstoffe finden Sie in den aufgezählten Lebensmitteln:

  • Ballaststoffe & Vitamine: Obst, Gemüse, Vollkorn
  • Jod: Seefisch, Jodsalz
  • Eisen: Dunkles Muskelfleisch, Hirse
  • Zink: Fleisch
  • Kalzium: Milch & Milchprodukte
  • Folsäure: Rohes Obst und Gemüse
  • Flüssigkeit: Wasser

Nahrung in den ersten Monaten

In den ersten Monaten wird das Baby ausschließlich mit der Muttermilch bzw. mit Babymilch wie z.B. Aptamil versorgt. Am Ende des vierten Monats können Sie die ersten Löffelversuche mit Brei beginnen. Ab dem fünften werden in der Regel weitere Still- bzw. Fläschchenmahlzeiten durch einen Milch-Getreide-Brei zu ersetzen. Mit dem Ende des sechsten Monats lernt Ihr Baby immer mehr Lebensmittel kennen. Vom 10. bis zum 14. Lebensmonat ist Ihr Kind in der Lage, am gemeinsamen Essen mit den Eltern teilzunehmen. Empfehlenswert ist ein sanfter Übergang vom gewohnten Brei zum Familienessen, der Schritt für Schritt zu gestalten ist.

Ihr Kind verträgt mit einem Jahr so gut wie alles, was auch Erwachsenen schmeckt – mild gewürzt, gut gegart, klein geschnitten und nicht zu trocken. Nach den Schneidezähnen brechen die Backenzähne durch, seine Verdauungsorgane sind fit fürs Leben, es verlangt zunehmend das, was die Großen essen und trinken.

Die Realität – Fehler und Ernährungsirrtümer

  • Kinder nehmen mehr Kalorien zu sich, als sie verbrauchen.
  • Mit Wurst, Käse, Fast Food, Süßem oder Knabberzeug nehmen Kinder zu viel Fett auf – vor allem „verstecktes“, tierisches Fett.
  • Kinder essen mehr Eiweiß, als sie brauchen, vor allem das Einweiß, was mit Fett verbunden ist ( z.B.Käse).
  • Kinder essen zu wenig Vollkorngetreide, Kartoffeln, Gemüse und Obst: 42 % essen so gut wie kein Obst, ein Drittel nur sehr selten Gemüse.
  • Im Vergleich dazu essen Kinder zu viel Zucker. Diese sind häufig versteckt in Getränken und Weißmehlprodukten enthalten.
  • Kinder trinken zu wenig und zu häufig gesüßte Limonaden, die unbemerkt die Energiezufuhr erhöhen, ohne wertvolle Nährstoffe zu liefern.
  • Durch Lebensmittel, die mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichert sind, bekommen Kinder undosiert oft eine zu große Menge an Vitaminen und Mineralstoffen.
  • Nachmittags und abends wird zu viel genascht: Süßigkeiten, Backwaren, Desserts. Die liefern zu viel Zucker und nicht genug wertvolle Nährstoffe.
  • Die drei Hauptmahlzeiten sind meist in Ordnung, Schwachpunkt im Speiseplan ist das Snacken zwischendurch.

Ausgewogenes Nährstoffverhältnis

Ein ausgewogenes Nährstoffverhältnis besteht aus:

  • 50-55% Kohlenhydraten
  • 30-35% Fett
  • 15% Eiweiß

Um dies zu erreichen, sollte die Lebensmittelauswahl so aussehen:

Reichlich: Lebensmittel (pflanzlich) wie Gemüse (auch als Rohkost bzw. Salat), Obst, Kartoffeln, Getreideprodukte (möglichst als Vollkorn) und energiearme Getränke wie Wasser, Tee oder Fruchtsaftschorlen

Mäßig: Lebensmittel (tierisch) wie Milch, Fisch, Fleisch und Ei, möglichst als fettarme Varianten; Seefisch mindestens einmal pro Woche (Jodquelle)

Sparsam: Salz, fett- und zuckerreiche Lebensmittel wie Fast Food, Frittiertes, Speisefett, Süßigkeiten, Gebäck und Knabbergebäck

Häufigkeit und Menge der Mahlzeiten

Für Kinder sind 5 Mahlzeiten zu empfehlen (drei Hauptmahlzeiten und zwei Zwischenmahlzeiten). „Dauersnacken“ sollte vermieden werden. Isst Ihr Kind gerne häufiger am Tag, braucht es pro Mahlzeit weniger. Isst es dagegen seltener, dürfen die Portionen ruhig größer ausfallen.

Da der Hunger Ihres Kindes täglich variieren kann, ist es wichtig, flexibel zu bleiben und Spielräume zu lassen. Ihr Kind sollte allerdings nur so viel essen, bis sein wahrer Hunger gestillt wird.

Ausreichend trinken

Reichen Sie zu jeder warmen Mahlzeit ein Glas Wasser, das löscht den Durst am besten. Meist fällt den Kindern zudem das Essen leichter, wenn Sie auch trinken dürfen. Außerdem lernen Sie auf diese Weise manierlich, also nicht mit vollem Mund, zu trinken.

Fazit:
Schon mit der Geburt legen Sie die Grundsteine für eine gesunde Ernährung Ihres Kindes. Beschäftigen Sie sich frühzeitig mit dem Nährstoffbedarf und Essverhalten von Kindern, damit sich der Körper und Geist Ihres Kindes optimal entwickeln kann. Ein ausgewogenes Verhältnis an Kohlenhydraten, Eiweißen, Fetten, Vitaminen und Mineralstoffen sowie die Einhaltung von Ernährungsregeln sichert die optimale Versorgung und damit Entwicklung Kindes.

Tipp der Redaktion:

Wir haben für Sie die wichtigsten Fakten zur richtigen Ernährung Ihres Kindes informativ und ansprechend in einem E-Paper zusammengefasst. Hier können Sie es sich kostenfrei herunter laden.

Weitere Informationen:

Ist Ihr Kind ein Obstmuffel? Lesen Sie in unserem Artikel über Tipps wie Sie Ihre Kinder für eine gesunde Ernährung begeistern

Zu einer gesunden Ernährung gehört auch die optimale Bewegung Ihrer Kinder.

In dem Kurzvideo auf der Webseite Aptaforum erfahren Sie weitere Informationen, wie Sie sicherstellen können, dass Ihr Kleinkind alle Nährstoffe bekommt, die es für eine gesunde zukünftige Entwicklung benötigt. Diese interessanten Fakten präsentiert Ihnen anschaulich Dr. med. Ulrich Kraft, Kinderarzt und Spezialist für Ernährungsmedizin in Fulda.

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