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Bratäpfel

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Erstellt am 23. Dezember 2016

MEINE VITALITÄT Redaktion

von MEINE VITALITÄT Redaktion


Weihnachtsmenü: Hirschbraten mit Lebkuchensauce

Lebkuchen gehören zu Weihnachten wie das Osterei zu Ostern. Also warum nicht die Leckerei hernehmen und in das jährliche Weihnachtsmenü einbauen? Meine VITALITÄT stellt Ihnen ein Hirschbratengericht mit einer leckeren Lebkuchensauce im Rahmen eines Weihnachtsmenüs vor.

Vorspeise: Wintersalat

Für 6 Personen benötigen Sie:

  • 2 Chicorée-Stauden
  • 1 kleiner Kopf Radicchio
  • 100 g Feldsalat
  • 100 g Champignons
  • 2 Möhren
  • 2 EL gehackte Walnüsse
  • 1 Knoblauchzehe
  • 5 EL Walnussöl
  • 3-4 EL Orangensaft
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Mühle

So bereiten Sie den Wintersalat zu:

Zu Beginn die Salatzutaten putzen, waschen und gut abtropfen lassen. Den Chicorée in einzelne Blätter zerlegen, Radicchio in mundgerechte Stücke zupfen, Champignons in Scheiben, die Möhren in Stifte schneiden. Im Anschluss daran die Salatzutaten anrichten und mit den gehackten Walnüssen bestreuen. Ziehen Sie danach die Knoblauchzehe ab und drücken Sie sie durch eine Presse. Für die Sauce das Walnussöl und den Orangensaft miteinander verrühren und mit Knoblauch, Salz und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer abschmecken und zu dem Salat reichen.

Hauptgang: Hirschbraten mit Lebkuchensauce

Der Hirschbraten benötigt ein bis zwei Tage Zeit zum Marinieren. Umso zarter und köstlicher wird dafür das Fleisch.

Für 6 Personen benötigen Sie:

  • für die Marinade:
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Möhren
  • 1/4 Sellerieknolle
  • 1 Petersilienwurzel
  • 3 Lorbeerblätter
  • 5 Nelken
  • 8-10 Wacholderbeeren
  • Pfeffer
  • Salz
  • 1 EL Zuckerrüben-Sirup
  • 500 ml Rotwein
  • 500 ml Wasser
  • 250 ml Rotweinessig
  • für den Braten:
  • 2 kg Hirschbraten (aus der Keule)
  • 2-3 EL Butterfett
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Zimtstange
  • 1 EL Koriander
  • 5-6 Nelken
  • 5-6 Wacholderbeeren
  • Pfeffer
  • Salz
  • 250 ml Wasser
  • 500 ml Marinade
  • 100 g Lebkuchen
  • 600 g Mehl
  • 6 Eier
  • 150 ml Wasser
  • 600 g Rosenkohl
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • Muskat
  • 100 g roh geräucherter Bauchspeck oder Schinkenspeck

So bereiten Sie den Hirschbraten mit Lebkuchensauce zu:

Putzen und waschen Sie zu Beginn das für die Marinade gedachte Gemüse. Die Zwiebeln schälen und vierteln, Möhren, Sellerie und Petersilienwurzel klein schneiden und alles zusammen mit den Gewürzen, dem Zuckerrüben-Sirup, Rotwein, Wasser und Rotweinessig aufkochen. Das Ganze danach abkühlen lassen. Bereiten Sie den Hirschbraten vor und legen Sie ihn in der Marinade ein, so dass das Fleisch komplett bedeckt ist. Stellen Sie das Fleisch kalt und lassen Sie es ein bis zwei Tage in der Marinade ziehen. Im Anschluss daran das Fleisch aus der Marinade nehmen, abtropfen lassen und mit Küchenkrepp trocken tupfen. Die Marinade aufheben und den Hirschbraten in einem großen Bräter in heißem Butterfett rundum kräftig anbraten. Anschließend die Zwiebel abziehen und fein hacken. Zwiebeln und die Gewürze zugeben und mit braten. Jetzt das Fleisch pfeffern und salzen, mit 250 ml Wasser und 500 ml Marinade aufgießen und den grob zerkleinerten Lebkuchen zum Braten geben. Schieben Sie nun den Braten für 2 Stunden in den vorgeheizten Backofen bei 200 °C und wenden Sie ihn dabei mehrmals. Eventuell müssen Sie auch etwas Wasser und Marinade nachgießen. In der Zwischenzeit aus Mehl, Eiern, Wasser und 1 TL Salz einen Spätzleteig anrühren sowie anschließend etwas ruhen lassen. Währenddessen den Rosenkohl putzen und waschen. 45 Minuten, bevor das Fleisch fertig wird, in einem großen Topf 2-3 l Salzwasser für die Spätzle erhitzen. Inzwischen den Rosenkohl in Gemüsebrühe bissfest garen, abgießen und abtropfen lassen. Schneiden Sie nun den Bauchspeck fein und braten Sie ihn in einem Topf an. Den Rosenkohl mit in den Topf geben und das Gemüse mit etwas Salz und Muskat würzen und warm stellen. Anschließend den Spätzleteig portionsweise durch eine Presse in das kochende Salzwasser drücken oder mit einem Spätzlehobel ins kochende Wasser hobeln. Nehmen Sie danach mit einem Schaumlöffel die oben schwimmenden Spätzle heraus, lassen Sie sie abtropfen und stellen Sie die Spätzle warm. Nun den Braten aus dem Bräter nehmen, in Alufolie wickeln und noch ein bisschen ruhen lassen. Zum Schluss die Sauce durch einen Sieb gießen und eventuell nachwürzen. Das Fleisch in Scheiben schneiden, mit Spätzle, Rosenkohl und der Sauce servieren.

Dessert: Bratäpfel

Für 6 Personen benötigen Sie:

  • 6 mürbe Äpfel
  • 50 g Weizenkeime (Reformhaus)
  • 50 g gemahlene Haselnüsse
  • 75 g Preiselbeerkompott
  • 3 EL Milch
  • 2 EL Honig
  • 50 Marzipanrohmasse
  • 1 TL Zimt
  • Butter zum Ausstreichen

So bereiten Sie die Bratäpfel zu:

Als ersten Schritt die Äpfel mit einem Ausstecher großzügig vom Kerngehäuse befreien, der Lochdurchmesser sollte mind. 3 cm betragen. Vermengen Sie danach die Weizenkeime mit den gemahlenen Haselnüssen, Preiselbeerkompott, Milch, Honig und Marzipanrohmasse. Die Masse im Anschluss daran mit 1 TL Zimt würzen und in die Äpfel füllen. Zum Schluss die Äpfel in eine mit etwas Butter ausgestrichene feuerfeste Form setzen und die Bratäpfel im vorgeheizten Backofen bei 200 °C circa 30 Minuten braten.

Meine VITALITÄT wünscht viel Spaß beim Ausprobieren!

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