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Einfach selbstgemacht: Es braucht nicht mehr als ein paar Zutaten und etwas Zeit

Einfach selbstgemacht: Es braucht nicht mehr als ein paar Zutaten und etwas Zeit    iStockphoto.com/Uwe Mayer

Erstellt am 9. Februar 2015

Sabrina Bardas

von Sabrina Bardas

Diplom-Oecotrophologin
Schwerpunkt: Ernährung

Gemüsebrühe: Aber bitte selbstgemacht

Eine tolle Alternative zur Fertigbrühe ist die selbstgemachte Gemüsebrühe nach einem Rezept des Bio-Kochs Christopher Hinze. Und er empfiehlt Ihnen gleich noch eine zweite Variante: das Rezept für eine selbstgemachte Suppenpaste von der Ernährungswissenschaftlerin Marianne Reiß.

Für die Gemüsebrühe von Christopher Hinze benötigen Sie:

  • 3 Zwiebeln
  • 3 große Karotten
  • 1 Petersilienwurzel
  • 3 Lauchstangen
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 250 Gramm Steinchampignons
  • 1/2 Knollensellerie
  • 5 reife Tomaten
  • Gewürze  wie zum Beispiel 3 Lorbeerblätter, 1 Teelöffel Piment (ganz), 1 Teelöffel bunter Pfeffer und Meersalz

So bereiten Sie die Gemüsebrühe zu:

Zwiebeln halbieren und ohne Öl in einer Pfanne dunkel anbraten. Restliches Gemüse bis auf den Lauch und die Pilze dazugeben. Alles kurz anbraten und drei Liter kaltes Wasser aufgießen und aufkochen lassen. Jetzt Lauch, Pilze und Gewürze (drei Lorbeerblätter, ein Teelöffel Piment ganz, ein Teelöffel bunter Pfeffer, Meersalz) zugeben. Alles 20 Minuten köcheln lassen, dann durch ein Sieb passieren  – fertig!

Tipp vom Biokoch:

Noch einfacher und ebenfalls eine gute Alternative zur Fertiggemüsebrühe ist das Rezept meiner Kollegin, der Ernährungswissenschaftlerin und Diabetesberaterin Marianne Reiß, für eine selbstgemachte Suppenpaste. Wenn Sie diese immer mal wieder in großer Portion vorbereiten, haben Sie immer eine tolle Alternative zu Brühwürfeln und anderen Fertiggemüsebrühen im Haus – ganz ohne Geschmacksverstärker und Hefeextrakt.

Nehmen Sie dazu 700 Gramm verschiedenes frisches Suppengemüse wie Karotten, Porree, Sellerie oder Petersilienwurzel, wer mag auch noch Zwiebeln und Knoblauch) und frische Kräuter (je nach Geschmack Petersilie, Schnittlauch) und zerkleinern Sie alles in der Küchenmaschine zu Mus. Geben Sie 100 Gramm Meersalz dazu. Fertig ist die Suppenpaste, die sich durch das konservierende Salz bis zu einem Jahr im Kühlschrank hält - sofern sie bis dahin nicht schon längst als Suppenbasis oder Würzmittel für alles aufgebraucht ist. Zum Verschenken bietet sich die Paste übrigens auch prima an.

Weitere Informationen:

Christopher Hinze im Gespräch mit MEINE VITALITÄT:

Tipps vom Biokoch: vom Kochen ohne Zusatzstoffe

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