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Ob grün oder weiß: Spargel schmeckt am besten frisch

Ob grün oder weiß: Spargel schmeckt am besten frisch    iStockphoto.com/hlphoto

Erstellt am 1. Mai 2018

MEINE VITALITÄT Redaktion

von MEINE VITALITÄT Redaktion


Spargel: Einkauf, Zubereitung und Lagerung

MEINE VITALITÄT sagt Ihnen, was Sie beim Einkauf dieses leckeren Saisongemüses beachten müssen, worauf Sie bei der Aufbewahrung achten sollten und wie es richtig zubereitet wird.

Kriterien beim Einkauf

Das wichtigste Kriterium beim Einkauf ist natürlich die Frische. Diese erkennen Sie beim Spargel daran, dass die Spitzen geschlossen sind und die Spargelenden weder ausgetrocknet noch bräunlich sind. Aber Vorsicht: Manchmal kappen die Händler schon vorab die Enden, so dass dieses Auswahlkriterium nicht immer entscheidend sein muss. Achten Sie lieber darauf, dass der Spargel möglichst fest ist und sich nicht wie Gummi biegen lässt. Ein besonderer Trick: Zwei Stangen aneinander reiben: Ist der Spargel frisch, dann quietscht er!

Tipp: Bestellen Sie den Spargel das nächste Mal online. Dies spart Zeit und Energie, die Sie ausgiebig für das Kochen verwenden können. Vorausgesetzt, Sie bestellen bei einem qualitativ hochwertigen Lieferservice wie z.B. dem Edeka Lieferservice, so können Sie sich sicher sein, dass Sie sehr gute Qualität erhalten werden. Das Obst und Gemüse wird frisch geliefert, speziell verpackt und bei Bedarf sogar gekühlt.

Am besten ganz frisch genießen

Spargel sollte möglichst direkt nach dem Einkauf verarbeitet werden, denn er ist leicht verderblich und verliert schnell seine Vitamine. Gut lagern lässt sich Spargel nur gesäubert und in ein feuchtes Tuch gewickelt bei 2 Grad. So hält er sich bis zu maximal vier Tage. Einfrieren können Sie Spargel natürlich auch, hierbei sollten Sie ihn ebenfalls vorab säubern und dann sofort ins Gefrierfach legen. Bis zu acht Monate hält sich der Spargel so und kann schließlich ohne Auftauen ins kochende Wasser gegeben werden. Am allerbesten schmeckt Spargel allerdings ganz frisch!

Schälen und ab ins Wasser

Das Stangengemüse wird gut geschält in reichlich Wasser gekocht, je nach Dicke zwischen 15 und 20 Minuten. Geben Sie zum Wasser je eine Prise Salz und Zucker sowie ein Stückchen Butter dazu. Perfekt ist der Spargel, wenn Sie mit einer Gabel ins Ende stechen und es weich, aber eben nicht zu weich ist. Der grüne Spargel wird etwas schneller gar, nach etwa 10 bis 15 Minuten können Sie ihn aus dem Wasser nehmen. Außerdem muss man den grünen Spargel nur ein wenig an den Enden schälen. Der grüne Spargel ist noch nicht ganz so beliebt wie sein weißer Kollege, dabei ist er sogar noch etwas reicher an Inhaltsstoffen wie den Vitaminen C, B1 und B2. Er wächst im Vergleich zum weißen Spargel übrigens oberirdisch und bildet durch die Sonneneinstrahlung Chlorophyll, wodurch die grüne Farbe entsteht. Es gibt in Deutschland allerdings noch weniger Anbaugebiete für grünen als für weißen Spargel, daher wird er nicht überall angeboten.

Besonders schonende Zubereitung

Besonders viele Vitamine und Mineralstoffe bleiben erhalten, wenn Sie den Spargel beispielsweise in einem Siebeinsatz schonend dämpfen. Das Kochwasser sollten Sie übrigens als Basis für Ihre Soße oder eine Spargelsuppe nutzen.
Dass der Spargel manchmal bitter wird, liegt an den Saponinen, die im Wurzelstock sitzen. Wenn der Spargel zu eng am Wurzelstock gestochen wird, können sich die Bitterstoffe in den Spargelenden festsetzen. Schneiden Sie im Zweifelsfall einfach die Spargelenden ein bisschen mehr ab.

Geschmack und Geruch

Beim Kochen entwickelt das Stangengemüse sein typisches Aroma, das durch schwefelartige Verbindungen entsteht. Es wird in größeren Mengen Asparagusinsäure abgebaut, und dieses Abbauprodukt entfaltet zusammen mit anderen Verbindungen das beliebte Spargelaroma. Sorte und Anbau sind außerdem entscheidend.
Die Abbauprodukte der Asparagusinsäure sind zudem wahrscheinlich verantwortlich für den typischen Geruch des Urins, der nach dem Spargelverzehr oft entsteht. Manchen Menschen fehlt das notwendige Enzym zum Abbau, so dass gar nicht jeder von dem eigentümlichen Geruch betroffen ist. Für frischgebackene Mütter ist es wichtig zu wissen, dass die geruchsintensiven Substanzen in die Muttermilch übergehen. Eventuell ist also Spargelverzehr der Grund dafür, wenn Ihr Säugling die Muttermilch zur Spargelsaison ablehnt. Wer unter Nierenproblemen leidet, sollte Spargel in kleinen Portionen essen, da Spargel sehr viel Harnsäure enthält.

Egal, in welcher Form, Menge und mit welchen Beilagen Sie das gesunde Stangengemüse genießen: MEINE VITALITÄT wünscht Ihnen eine leckere Spargelzeit!

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