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Es dampft am Straßenstand und riecht würzig-herb. Vor allem im Winter sind Maronen beliebt. Bevor die Kartoffel nach Europa gebracht wurde, galt diese edle Esskastanie sogar als Grundnahrungsmittel.

Maronen oder Esskastanien sind sehr nahrhaft. Sie enthalten sehr viele Kohlenhydrate und doppelt so viel Stärke wie Kartoffeln. Außerdem enthalten sie viele Vitamine und Mineralstoffe, wie zum Beispiel Magnesium, Kalium, Karotin und Vitamin B.

Geröstet, gekocht, gebraten

Maronen können geröstet, gekocht, gebacken, gebraten oder auch glasiert serviert werden. Ein Tipp: zum Schälen die Kastanien an den Seiten mit einem Messer einritzen, im Ofen kurz garen, bis die Schale aufspringt. Danach kann die harte Schale ganz leicht mit den Fingern abgelöst werden. Je nach Maronenart sind sie bei kühler Lagerung bis zu drei Monate haltbar.

Am beliebtesten sind die Früchte auf Märkten während der Weihnachtszeit. Dort können sich auch noch skeptische Gourmets an diesem süßlich schmeckenden Buchegewächs ausprobieren.

Der beste Geschmack wird beim Rösten oder Kochen der Kastanie erzielt, denn durch das Aufspalten der Stärke in der Frucht entfaltet sich ein ganz besonderes,  nussig-süßliches Aroma. Und: Geröstete Maronen passen ausgezeichnet zu einem gemütlichen Weinabend.

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