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Stark für die Gesundheit.

Stark für die Gesundheit.    istockphoto.com/djgunner

Erstellt am 24. Mai 2016

MEINE VITALITÄT Redaktion

von MEINE VITALITÄT Redaktion


Süße Früchtchen: Sommerzeit ist Beerenzeit

Endlich ist es wieder soweit. Die heiß geliebten süßen Früchtchen haben endlich wieder Saison. Das heißt, Erdbeeren und Süßkirschen, Stachelbeeren, Himbeeren sowie Johannisbeeren gibt es endlich wieder frisch zu kaufen, ohne zuvor um die halbe Welt geflogen worden zu sein. Das freut nicht nur alle Erdbeerkuchenfans, sondern auch die Gesundheit. MEINE VITALITÄT sagt Ihnen, was in den kleinen Beeren steckt.

Beere ist nicht gleich Beere

Egal, ob aus dem Garten, vom Feld oder aus dem Wald, es gibt kaum ein schöneres Gefühl, als an einem Sommertag eine große Portion Beeren in den Händen zu halten. Jedoch sind viele Beeren wie Brombeeren, Erdbeeren oder Himbeeren gar keine Beeren, obwohl sie es im Namen tragen, sondern gehören zu den sogenannten Sammelfrüchten. In der Botanik werden dagegen nur Schließfrüchte als Beeren bezeichnet. Diese erkennt man daran, dass sie ihre Samen im Inneren einschließen wie Heidel- und Blaubeeren oder Stachelbeeren. Trotzdem wird der Sammelbegriff ganz allgemein für alle Früchte verwendet, die einer Beere ähnlich sehen.

Warum sind Beeren so gesund?

Neben vielen gesunden Vitaminen und einem außerordentlich hohen Anteil an Vitamin C enthalten alle Beerenfrüchte gesunde Mineralstoffe, Ballaststoffe und gesundheitsfördernde Farb- und Pflanzenstoffe, die sowohl antiviral und antioxidativ als auch entzündungshemmend und blutdruckregulierend wirken.

Insbesondere die natürlichen Farbstoffe der Beeren, die zu den sogenannten Polyphenolen oder auch Gerbstoffen gehören, sind bekannt für ihren Gesundheitswert. Anthocyane sind die Farbpigmente, die vor allem in blauen und roten Beerenfrüchten vorkommen und mit ihrem antioxidativen Potenzial vor degenerativen Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, der Haut sowie der Gelenke, Augen und Nieren schützen.

Zudem sind Beeren reich an Pektin, ein Kohlehydrat, das in unserem Körper als Ballaststoff verwendet wird. Pektin wirkt wohltuend auf Magen und Darm, senkt den Cholesterinspiegel und sorgt für ein Sättigungsgefühl ganz ohne Kalorien. Das macht die kleinen Früchte zu einer idealen und gesunden Zwischenmahlzeit, insbesondere, wenn man Gewicht reduzieren möchte.

Doch nicht jede Beere ist gleich:

Erdbeeren wirken besonders blutreinigend und harntreibend, regen den Stoffwechsel an und helfen gegen Rheuma und Gicht. Dabei enthalten die Beeren einen hohen Anteil an Vitamin C, B1 und B2 sowie Betacarotin wie auch Calcium, Kalium, Eisen und Salicylsäure.

Himbeeren enthalten neben Vitamin A, C und Biotin viele wertvolle Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Phosphor und Eisen. Damit unterstützen Himbeeren die Funktion der Leber und wirken entgiftend und blutreinigend. Darüber hinaus unterstützen sie den Knochenaufbau, senken Fieber und beugen Krebs vor.

Stachelbeeren sind reich an Vitamin C, Calcium, Kalium, Magnesium sowie Pektin und sorgen für kräftige Haare und Nägel. Gleichzeitig fördern die Inhaltsstoffe die Verdauung und helfen bei Verstopfung, bauen Blutfette ab und schützen vor Krampfadern.

Johannisbeeren schützen vor allem vor Arteriosklerose und Diabetes, senken das Schlaganfallrisiko und machen das Immunsystem stark gegen Bakterien und Infekte. Dazu enthalten sie besonders viel Vitamin C und Eisen sowie Calcium, Kalium, Phosphor und Pektin.

Süßkirschen enthalten reichlich Vitamin C sowie B1, B2 und B6, Kalium, Phosphor und Eisen sowie Folsäure und Betacarotin. Das strafft die Haut und das Bindegewebe und sorgt zudem für starke Nerven.

Verarbeitung und Aufbewahrung

Tendenziell sind Beeren sehr empfindlich und sollten deswegen immer möglichst schonend und frisch verarbeitet werden. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Früchte prall und fest sind und keine sichtbaren Druckstellen oder Verletzungen haben, da sie sonst schnell schimmeln. Damit sich die Beeren beim Waschen nicht mit Wasser vollsaugen, sollten sie nur kurz in stehendes Wasser getaucht werden. Bei Aufbewahrung im Kühlschrank halten sich frische Beeren bis zu zwei Tage, gefroren selbstverständlich sehr viel länger.

Frisch verwendet

Die Verwendungsmöglichkeiten von Beeren sind so vielfältig, dass sie meist gar nicht lange aufbewahrt werden müssen. Ob als Marmeladen und Gelees, als Kompott oder als frische Desserts wie Johannisbeerentarte, Kirschkuchen, Erdbeer-Rhabarber-Grütze, Beeren-Vanille-Creme oder Beeren-Frischkäsetorte.

Fazit: Beeren zählen zu Recht zu den beliebtesten Sommerfrüchten. Mit reichlich Vitaminen sowie Mineral- und Pflanzenstoffen versorgen sie den Körper mit allem, was er braucht, und dabei haben die kleinen Früchte kaum Kalorien und reichlich Wasser. Ideal also für alle warmen Sonnentage!

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