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Hase: Traditioneller Ostergast

Hase: Traditioneller Ostergast    iStockphoto.com/kzenon

Erstellt am 14. März 2016

MEINE VITALITÄT Redaktion

von MEINE VITALITÄT Redaktion


Ostern: Das Ei und seine regionalen Bräuche

Dieser Brauch hat Tradition: Bereits über Generationen hinweg werden Jahr für Jahr zum Osterfest Eier gesucht. Doch nicht in jeder Region werden die bunten Eier vom Osterhasen versteckt. MEINE VITALITÄT zeigt Ihnen die schönsten regionalen Osterbräuche.

Wenn sich am Ostermorgen die Kinder im Garten auf die Suche nach den bunten Ostereiern begeben, hat sie keineswegs immer der Osterhase gebracht. In Hannover zum Beispiel ist der Fuchs für die bunte Lieferung verantwortlich. In Thüringen und auch in Schleswig-Holstein werden Ostereier vom Hahn gebracht. Und es gibt noch viele andere kuriose Bräuche rund ums Osterei.

„Kribben“ an der Mosel

Seit fast zweihundert Jahren wird in dem beschaulichen Winningen an der Mosel „gekribbt“. Was das bedeutet? Kribben heißt, dass das Osterei eines Teilnehmers mit seiner spitzen Seite auf das Osterei eines weiteren Teilnehmers geschlagen wird. Derjenige Teilnehmer, dessen Ei härter war und die Aktion unbeschadet überstanden hat, tritt nun gegen den nächsten Osterei-Besitzer an. Sieger ist derjenige, dessen Osterei bis zuletzt unbeschadet bleibt. Auch die Schweizer „kribben“, allerdings unter einem anderen Namen: hier heißt die Suche nach dem härtesten Ei „titschen“. Die Oberpfälzer haben auch ihren Spaß daran und nennen es „Oierhiartn“.

„Eiertrudeln“ auf dem Berg

Eierlaufen ist überregional bekannt und wird auf so manchem Kindergeburtstag gespielt. Dabei bekommt jeder Teilnehmer einen Esslöffel und ein Ei und stellt sich zusammen mit einigen Konkurrenten hinter einer Linie auf. Das Ei wird auf dem Löffel platziert und mit ausgestrecktem Arm laufen alle Kandidaten gleichzeitig los. Wer als Erster mit dem Ei auf dem Löffel das Ziel erreicht, gewinnt dieses Spiel. Daneben hat sich zu Ostern auch das „Eiertrudeln“ in einigen Regionen durchgesetzt, vor allem in bergigen Landschaften. Denn das braucht man: einen Berg. Von diesem werden die schön bemalten hartgekochten Eier gleichzeitig heruntergerollt beziehungsweise „getrudelt“. Die Eier, die unterwegs zerbrechen, müssen von den kleinen und großen Kindern gegessen werden.

FAZIT: Egal, ob Ihnen und Ihrer Familie der Hase, der Fuchs oder das Huhn die Eier bringt und welcher Brauch für Sie an Ostern wichtig ist: MEINE VITALITÄT wünscht Ihnen schöne und entspannte Ostertage!

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