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Müritz-Nationalpark: Nahezu unberührte Natur

Müritz-Nationalpark: Nahezu unberührte NaturKatharina Schwarzkopf

Erstellt am 12. November 2015

Katharina Schwarzkopf

von Katharina Schwarzkopf

MEINE VITALITÄT Redaktion

Müritz-Nationalpark: Wandern im Naturparadies

Wandern durch die nahezu unberührten Wald-, See- und Moorlandschaften - Der Müritz-Nationalpark ist eine der wenigen gut erhaltenen Großlandschaften Deutschlands. MEINE VITALITÄT stellt Ihnen das Naturparadies vor.

Über mehr als 320 Hektar erstreckt sich das Wald- und Seengebiet, das seit 1990 als Nationalpark unter dem höchstmöglichen Naturschutz steht. Auf halber Strecke zwischen Rostock und Berlin ist der Müritz-Nationalpark in Mecklenburg-Vorpommern östlich der Müritz gelegen und erstreckt sich auf die zwei Teilgebiete Müritz und Serrahn.

Eiszeit-Landschaft

Die Besonderheiten des Müritz-Nationalparks sind die großen zusammenhängenden Waldgebiete und der Seenreichtum dieser Region, deren Landschaft durch eine Vielzahl eiszeitlicher Vorgänge ihre Formen erhielt. Die letzte Eiszeit vor mehr als 15.000 Jahren prägte das Gebiet mit Endmoränen, Sandern und bis zu fünf Meter hohen und heute vielfach bewaldeten Binnendünen, die von den Wanderwegen aus zu bestaunen sind.

Märchenwald-Charme

Ursprünglich war das heutige Nationalpark-Gebiet von Buchenwäldern dominiert. Doch durch starke Holznutzung, zum Beispiel für Glasherstellung, Teergewinnung sowie zur Verwendung als Baumaterial, wurde ein Großteil dieser Wälder verbraucht. Heute besteht das Waldgebiet vor allem aus angepflanzten Kiefern. Besonders wertvoll sind die Erlen-Bruchwälder, die in den Moorlandschaften zu finden sind, welche rund acht Prozent der Nationalpark-Fläche ausmachen. Das seit 1990 umfangreich ausgebaute Wanderwegenetz verbindet die Orte im und um den Nationalpark und ermöglicht neben dem Naturerlebnis auch ein Kennenlernen mecklenburgischer Dörfer.

Wasserwander-Erlebnis

Mehr als 117 Seen finden sich auf dem Gelände des Müritz-Nationalparks. Einige der vielen Wasserwege können mit Booten erkundet werden. So werden zum Beispiel Paddeltouren entlang der Havel angeboten, beginnend vom Granziner See bei Kratzeburg aus bis in die Strelitzer Kleinseen-Platte hinein. Motorboote sind im Nationalpark verboten. Camping ist an ausgewiesenen Plätzen gestattet.

Nationalpark-Schutz

Der Müritz-Nationalpark ist in verschiedene Schutzzonen eingeteilt, die sich am Pflegebedarf der unterschiedlichen Bereiche orientieren. Die Landschaft soll in ihrer Vielfältigkeit geschützt und nach und nach sich selbst überlassen werden. Ungestörte Naturabläufe werden so gesichert. Durch Bildungsangebote für Jugendliche sowie mit Führungen durch ausgebildete Ranger wird der Naturschutz dieser besonderen Landschaft nach außen vermittelt. Zwischen einer halben und einer Million Menschen lassen sich jährlich von der einmaligen Landschaft verzaubern. Wagen Sie doch auch einmal eine Reise in diesen Märchenwald.

Weitere Informationen:

Das Nationalparkamt Müritz ist für den Schutz der Landschaft zuständig und informiert ausführlich über den Müritz-Nationalpark:

www.nationalpark-mueritz.de

Wenn Sie inmitten der unberührten Natur nächtigen möchten, empfehlen wir Ihnen das Nationalparkhotel Kranichrast:

www.nationalparkhotel-kranichrast.de

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