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Heiligendamm ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert

Heiligendamm ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert    The Leading Hotels of the World

Erstellt am 6. März 2015

Kaya Michaela Müssig

von Kaya Michaela Müssig

Freie Journalistin

Grandhotel Heiligendamm: Reise zur weißen Stadt am Meer

Weiß strahlende Prachtbauten, umgeben von sattgrünen Wiesen. Die blaue Ostsee ist zum Greifen nah, die Luft ist vom sanften Meeresduft geschwängert. Zur Linken erstreckt sich ein Buchenwald, zur Rechten kann man die Seebrücke und die schöne Promenade erblicken. Bildlich kann man sich vorstellen, wie hier – rund 2,5 Autostunden von Berlin entfernt - vor über 200 Jahren elegante Menschen flanierten und Erholung suchten. Seit nunmehr 12 Jahren residiert in den majestätischen Gebäuden von Heiligendamm ein Grandhotel. Es gehört zu den besten Deutschlands.

Heiligendamm – die weiße Stadt an der Ostsee

Das letzte Stück Weg nach Heiligendamm führt über eine schöne Allee, die Sonne lässt die grünen Blätter leuchten. Links fährt dampfend die Eisenbahn „Molli“ vorbei, ansonsten Natur pur und Stille. Dann erblickt man die weißen Gebäude von Heiligendamm, abgeschirmt von niedrigen Metallzäunen. Die Schranke zum Hotel öffnet sich – und man befindet sich einer Welt, die so anders ist als die Umgebung, dass sie fast schon außerirdisch wirkt.

Das älteste Seebad Deutschlands

Heiligendamm – auch genannt die Weiße Stadt am Meer - ist das erste deutsche Seebad überhaupt und wurde bereits 1793 durch den mecklenburgischen Herzog Friedrich Franz I. gegründet. Sein Arzt Prof. Dr. Vogel hatte ihm zuvor Gesundheitsbäder am „Heiligen Damme“ empfohlen. Nach und nach wurden die noch heute bestehenden Gebäude wie das Kurhaus, das Haus Mecklenburg und die Burg Hohenzollern errichtet. Der Adel und später auch das Bürgertum kamen im Sommer zum Baden nach Heiligendamm. Lange war es dann still um Heiligendamm – bis es ab den 1990er Jahren saniert und 2003 als Luxushotel eröffnet wurde, was allerdings, das muss man auch sagen, nicht jedem Anwohner gefiel.

Luxuriöse Zimmer und Suiten – am schönsten mit Meerblick

Das Grandhotel Heiligendamm verfügt heute über rund 180 Gästezimmer, allesamt überdurchschnittlich stilsicher und hochwertig eingerichtet. Das Mobiliar und die farbliche Gestaltung der Zimmer variiert leicht je nach Haus: Beige und dezentes Grün in Haus Mecklenburg, zarte Sandtöne im Grand Hotel. Zu den beeindruckendsten Zimmern des Fünf-Sterne-Hauses gehören die 60 Quadratmeter großen Strand-Suiten mit frontalem Meerblick sowie die Hochzeitssuite mit weißem Himmelbett. Wer besonders gerne den schönen Spa des Hotels nutzen möchte und zudem Wert auf kurze Wege legt, sollte ein Zimmer im Haus Severin buchen, denn hier befindet sich der Wellness-Bereich des Hotels.

Der Spa misst 3000 Quadratmeter

Zentrum des Heiligendamm-Spas ist der mit grünlich schimmernden Mosaiken ausgekleidete Pool mit Blick ins Grüne. Im Sommer kann auf der Wiese vor dem Pool ausgiebig sonnengebadet werden. Im Untergeschoss befinden sich Finnische Sauna, Bio-Sauna, Dampfbad, Hammam sowie die Umkleide-Kabinen. Zahlreiche Massagen, Facials und Peelings werden durchgeführt. Spezialität des Hauses sind Anwendungen mit dem an der Ostsee beheimateten Sanddorn. Besonders empfehlenswert: Eine Yoga-Stunde am Strand beim eigenen Yogi des Hotels.

Sterneküche, Sushi und Cocktails

Kulinarisch bietet das Grandhotel Heiligendamm das Kurhaus-Restaurant, in dem auch das Frühstück serviert wird, das mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Restaurant Friedrich Franz, die Baltic Sushi Bar und die Nelson Bar. Das  Gourmetrestaurant zählt zu den besten und beständigsten der gesamten Ostseeküste. Hier lässt der sympathische Küchenchef Ronny Siewert besonders gern Fisch und Meeresfrüchte servieren. Der langjährige Gastgeber Norman Rex zählt mit seiner herzlichen Art zu den besten in ganz Deutschland. Nach dem Dinner empfiehlt sich ein Besuch der im englischen Stil mit dunklem Holz und Leder eingerichteten Nelson Bar. Regelmäßig wird hier entspannte Live-Musik gespielt, dazu werden Cocktails und Snacks gereicht.

Fazit: Im Sommer kann man auf der Terrasse der Bar das Meer und die untergehende Sonne beobachten. Doch auch wenn im Winter der Kamin prasselt und durch die Scheiben das Meer und die Lichter der Seebrücke sichtbar sind, kommt Entspannung auf. Man gerät ins Träumen – und freut sich schon auf den nächsten Tag in der Weißen Stadt am Meer.

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