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Sonnenuntergangsstimmung in Tel Aviv

Sonnenuntergangsstimmung in Tel Avivwww.pixabay.de

Erstellt am 1. Mai 2016

Anna-Katrin Keller

von Anna-Katrin Keller

Redakteurin

5 Gründe, warum man diesen Sommer nach Tel Aviv muss

Wer lag nicht schon in Mallorca, in Magaluf oder in S’Arenal am Strand. Oder in Barceloneta. Oder vielleicht sogar in St. Andrews bei einer steifen Briese und unstetigen Wetterverhältnissen. Aber wer die Strände oder besser die Städte zu den Stränden in Europa bereits kennt, sollte seinen Blick in südöstliche Richtung auf der Landkarte richten. Dort liegt Tel Aviv. Bekannt für seine kilometerlangen Sandstrände und turbulentes Nachtleben, sind das nicht die einzigen Gründe, die Stadt am Mittelmeer einmal zu besuchen.

1) Frühstück 24/7

In Tel Aviv lässt es sich ungemein gut essen. Wer in den mittleren Osten fliegt, der kann seine Diätpläne getrost zu Hause lassen, denn kulinarisch gibt es viel zu entdecken. Falafel, Hummus und Shawarma gibt es an jeder Ecke, die wichtigste Mahlzeit am Tag ist aber das Frühstück und das lässt sich besonders gut im Hilinka (Arlozorov St 76) genießen. Wer es beim Frühstück eher klassisch haben möchte, geht ins Bendict (171 Ben Yehuda), die Idee 24/7 Frühstück, die Spezialität – wie soll es anders sein – Egg Benedict. Und wer noch später frühstücken möchte – oder früher, wie man es nimmt – ,dem ist eine kleine Bäckerei direkt am Rabin Square zu empfehlen, mit frischen Mini-Schoko-Croissants oder herzhaften Sesamringen auf die Hand auch bis in die frühen Morgenstunden (Ibn Gabirol St./Hadassa St.).

2) Die zweite Tageszeit

Es weht ein laues Lüftchen, die Sonne geht gerade unter und färbt den Himmel am Horizont blutrot. In den frühen Abendstunden füllen sich die Straßen mit jungen Israelis. Die zweite Tageszeit bricht an, denn: Tel Aviv ist für sein Nachtleben bekannt. Am besten lässt sich ein Abend mit einem Drink in einer der unzähligen Bars auf der Dizengoff Street beginnen; ein guter Start ist Dizengoff/Frishman Street. Wenig touristisch und mit vielen jungen Einheimischen geht es im Tepale (King George 87) beim Mini-Pitcher Bier und authentischer Mizrahi-Musik zu. Wer sich mitten ins Nachleben stürzen möchte, ist in der Rothschild Avenue gut aufgehoben, zum Start im im Otto Rothschild (45 Rothschild Av) oder - sehr hip - im BuXa (Sderot Rothschild 31). Danach warten in näherer Umgebung unzählige Nachtclubs.

3) Tel-Aviv-Jerusalem-Totes Meer an einem Tag

Ja, das geht! Wer nicht viel Zeit hat, schafft alles an einem Tag. Wem die Tage am Strand zu heiß und die Nächte in Tel Aviv zu lang sind, der erreicht Jerusalem, UNESCO Weltkulturerbe und wohl heiligster Ort für alle drei großen Weltreligionen, in einer knappen Autostunde. Weniger als 70 Kilometer von Tel Aviv entfernt liegen Klagemauer, Grabeskirche und Ölberg. Eine dreiviertel Stunde weiter hinter Jerusalem liegt das Tote Meer. Der Eintritt in eines der Strandbäder, inklusive Duschen, Umkleidekabinen und Gastronomie, kostet circa 20 Euro, lohnt aber, denn niemand möchte nach dem Toten Meer, wo der Salzgehalt schon auf den Lippen schmerzt, ohne Dusche wieder zurückfahren. Diesen „Tagesausflug“ sollte man an einem Samstag machen, da ist in Israel Schabbat und die Straßen und Autobahnen sind leer.

4) Hummus

Nach nur dreieinhalb Stunden Flug taucht man in eine andere Welt ein. Bereits der Landeanflug geht über die Strände hinweg, vorbei an den Hochhäusern der pulsierenden Metropole. Was unbedingt zu einem Besuch gehört, ist das Nationalgericht Hummus. Wo man in den heimischen Regalen suchen muss, gibt es in Israel ganze Regalmeter mit jeder erdenklichen Geschmacksvariation der leckeren Kichererbsenpaste. Aber wo es den besten Hummus gibt, darüber streiten sich die Geister. Irgendjemand wird immer sagen, er hat da oder dort den besten Hummus gegessen. Am Ende ist es vollkommen egal wo, weil Hummus in diesem Land einfach überall gut schmeckt, am liebsten traditionell in den schmalen, pittoresken Gassen der Altstadt Jaffa, wo sich ein kleines Stück Orient im modernen Tel Aviv finden lässt.

5) Auf zum Strand!

Das darf natürlich nicht fehlen: ein Tag am Strand. Die Mittelmeerküste erstreckt sich kilometerlang, jeder Strand mit seinen typischen Besuchern und eigenständigem Charakter. Von Hipstern und Hippies am Jerusalem Beach, über ‚gay friendly’ Hilton Beach zu Gordon Beach mit Familien, Teenies und Touristen. Das Leben in Tel Aviv findet am Tag am Strand statt. Sehen und gesehen werden, genießt man ein Bad im Meer oder beobachtet Leute aus einer der Hotel-Strandliegen direkt am Wasser.

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