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Am liebsten tankt man Sonne in der Natur - doch im Winter hilft die Lichttherapie

Am liebsten tankt man Sonne in der Natur - doch im Winter hilft die Lichttherapie    istockphoto.com

Erstellt am 16. März 2015

MEINE VITALITÄT Redaktion

von MEINE VITALITÄT Redaktion


Lichttherapie: Erhöht das Lebensgefühl in den grauen Monaten

Ein Leben ohne Licht wäre für uns Menschen kaum vorstellbar, Licht steht für das Leben. Wir erleben es, wenn im Herbst die Tage immer kürzer werden und schon am späten Nachmittag die Dunkelheit einfällt. Der Mangel an Licht bewirkt beim Menschen eine Zusatzproduktion von Melatonin, ein Hormon, welches für den Bedarf an Schlaf zuständig ist. Bei Dunkelheit werden wir dadurch müde und schläfrig und in vielen Fällen kommt es in der Folge auch zu Depressionen, der sogenannten Winterdepression. Der Fachmann spricht dann auch von der saisonal abhängigen Depression oder auch kurz SAD.

Mit Speziallampen wird das Sonnenlicht imitiert

Das Licht sorgt dafür, dass der Hormonhaushalt im Körper wieder ins Lot gebracht wird, und gleicht Krankheiten, wie Depressionen, aber auch Schuppenflechte, Essstörungen, Antriebslosigkeit und Stimmungstiefs wieder aus. Der Mensch fühlt sich wieder wesentlich aktiver, denn durch das Licht wird die Produktion von Serotonin verstärkt, dieses Hormon ist ein Gehirnbotenstoff, der für besseren Schlaf und für ein angenehmeres und leichteres Lebensgefühl sorgt. Da dieser Effekt nicht immer nur durch das Sonnenlicht erreicht werden kann, gibt es die Möglichkeit der Lichttherapie. Dabei werden die Strahlen der Sonne durch das Licht einer Lampe nachempfunden, dabei sind mindestens 2.000 Lux notwendig, um eine physiologische Wirkung zu erzielen. Zum Vergleich produziert die Sonne an einem Sommertag ein Licht mit 10.000 Lux, am Äquator sind auch Werte von 80.000 Lux möglich. Die normale Innenbeleuchtung in einer Wohnung hat ungefähr 300 bis maximal 800 Lux, damit ist keine Therapie möglich, aus diesem Grund gibt es Speziallampen.

Solarium ist nicht für die Lichttherapie geeignet

Viele Menschen nutzen in den Wintermonaten das Solarium, um Licht zu bekommen, das ist aber in diesem Fall auch nicht die richtige Methode, die Strahlung im Solarium hat nämlich eine zu hohe UV-Belastung, welche zwar für die Bräunung der Haut notwendig ist, aber nicht das Wohlbefinden hebt. Benützt man jedoch eine Therapielampe, werden dort Glasscheiben als UV-Filter verwendet, damit wird die Bestrahlung ungefährlich. Lichttherapien können entweder im Krankenhaus, in Arztpraxen, aber auch zu Hause angewendet werden. Der Preis einer speziellen Lampe für die Lichttherapie liegt zwischen 20 und 300 Euro.

Therapie am frühen Morgen

Die beste Zeit für die Lichttherapie ist der frühe Morgen, gleich nach dem Aufstehen. Denn durch die Therapie wird der Körper sofort geistig aktiviert und das Tagespensum ist viel leichter zu bewältigen. Je nach Stärke der Behandlung dauert eine Therapiesitzung zwischen einer Viertelstunde oder zwei Stunden, die Dauer richtet sich auch nach der Beleuchtungsstärke der Lampen. Da die Wirkung von infraroter Strahlung abgeblockt wird, fallen auch Nebenwirkungen wie Sonnenbrand oder auch ein erhöhtes Krebsrisiko weg. Nebenwirkungen, die auftreten könnten, wären ein erhöhter Tränenfluss oder Reizungen der Augen.

Weitere Informationen:

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