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Madarinen: Die Sonnenfrüchte

Madarinen: Die Sonnenfrüchte    Green Vital Media GmbH

Erstellt am 8. Dezember 2013

MEINE VITALITÄT Redaktion

von MEINE VITALITÄT Redaktion


Mandarinen: Die Sonnenfrüchte für den Winter

Mit ihren leuchtend orangefarbenen Schalen sind Mandarinen nicht nur ein willkommener Farbklecks in den trüben Wintermonaten – Dank ihrem Vitamin-C-Gehalt und vielen Mineralstoffen stellen sie auch eine fruchtig gesunde Zwischenmahlzeit dar.

Mandarinen wachsen an kleinen, immergrünen Bäumchen und wurden schon im 12. Jahrhundert vor Christus in Südostasien kultiviert. Von dort gelangten sie in den Mittelmeerraum, von wo heute auch der Großteil unserer Ernte in Deutschland stammt. Die Haupterntezeit beschränkt sich auf die kalten Monate von Oktober bis Januar, denn Mandarinen mögen kühlere Temperaturen und benötigen sie zum Ausreifen der Früchte. Weil die Schale viel einfacher zu entfernen ist als bei anderen Zitrusfrüchten, werden sie auch als „Easy Peeler“ bezeichnet.

Achtung, Verwechslungsgefahr!

Mandarinen werden oft mit den sehr ähnlich aussehenden Clementinen verwechselt, welche jedoch eine Kreuzung aus Mandarinen und Orangen darstellen. Übrigens sind die Orangen selbst aus einer Kreuzung von Mandarinen und Pampelmusen hervorgegangen.

Die Inhaltsstoffe der Mandarine

Die kleinen, orangefarbenen Zitrusfrüchte können zwar beim Vitamin-C-Gehalt nicht mit schwarzen Johannisbeeren oder roter und gelber Paprika mithalten, dennoch sind Mandarinen gerade in der Erkältungszeit im Winter mit immerhin 30 mg je 100 Gramm ein wertvoller Vitamin-C-Lieferant. Zudem enthalten sie die Vitamine A, B und E sowie einen Mineralstoffmix aus Kalium, Calcium und Magnesium und sind mit etwa 50 Kilokalorien ein nährstoffreicher und gesunder Snack. Übrigens steckt in der weißen Haut unter der dicken Schale viel Pektin, ein für die Verdauung wichtiger Ballaststoff. Schälen Sie die weißen Fasern vor dem Essen also nicht komplett ab!

Ätherisches Mandarinenöl

Mandarinenöl ist nicht nur ein fruchtiger Raumduft, es wird auch bei einer breiten Palette gesundheitlicher Beschwerden als inneres sowie äußerlich angewendetes Heilmittel eingesetzt. So ist es eine bewährte Hilfe gegen Verdauungsbeschwerden, es wirkt gegen Angstzustände und Nervosität und wird außerdem bei fettiger Haut und bei Massagen zur Vorbeugung gegen Schwangerschaftsstreifen verwendet.

Das ätherische Öl wird durch Kaltpressung der Schalen gewonnen: Für die Herstellung von einem Milliliter sind ganze zwei bis drei Kilogramm Mandarinen nötig. Achten Sie jedoch unbedingt auf naturbelassene Qualität, denn Schadstoffe, die sich auf der Schale befinden, gelangen durch die Pressung mit ins Öl.

Zubereitungstipps für Mandarinen

Die Schale sollte beim Kauf glänzend, fest und unversehrt sein, dennoch verlieren Mandarinen selbst bei kühler Lagerung schnell an Saftigkeit. Frisch und einfach von der Hand in den Mund schmecken sie vielen eben am besten. Aber auch in Vor- und Hauptgerichten wie Fruchtspießen, Salaten wie Chinakohlsalat oder Eisbergsalat sowie Joghurt- und Quarkspeisen werden Mandarinenfilets gerne verwendet. Frisch gepresster Mandarinensaft ist besonders süß: Probieren Sie doch mal einen Cocktail oder Milchshake mit Mandarinen. Aber Vorsicht bei den Früchten aus der Dose, denn von den Vitaminen ist dort nicht mehr viel übrig, dafür wurde reichlich Zucker zur Aromaverstärkung zugesetzt. Bleiben Sie daher besser bei frischen Mandarinen!

Fazit:
Mandarinen schmecken nicht nur besonders süß, sie enthalten auch einen wertvollen Mix aus Vitaminen und Mineralstoffen. Ideal für die kalten Wintermonate! Ob direkt frisch aus der Schale oder in Salaten und Quarkspeisen – Die Zitrusfrüchte sind immer ein leckerer Snack!

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