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Fantastischer Blick auf die Stadt

Fantastischer Blick auf die StadtChristin Engelhard

Erstellt am 27. September 2017

Christin Engelhard

von Christin Engelhard

Freie Redakteurin

Aktivurlaub? New York!

New York City. DIE Metropole überhaupt! Die Stadt, die niemals schläft; aufgedreht, imposant, unfassbar. Ein Städtetrip ist gewissermaßen immer anstrengend, aber diese Stadt kann ihn in einen ultimativen Aktivurlaub ausarten lassen - notwendige Erholungsphasen inbegriffen. Erschöpft und entspannt zugleich aus einem Urlaub zurückzukehren, ist was Winter- und Wassersportler sowie viele andere Aktivurlauber lieben. Städtereisende können es ihnen gleich machen: Ab nach New York City!

Einreise in die USA

Wer einen Urlaub in New York plant, der sollte sich zunächst mit den Einreisebestimmungen der USA beschäftigen. Alle Reisenden, die zur Einreise in die USA kein Visum benötigen, sind verpflichtet, den ESTA-Antrag auszufüllen. Das betrifft alle Reisende, die in die USA auf dem Luft- oder Seeweg einreisen, die sich maximal 90 Tage in den USA aufhalten und ein Rückflugticket besitzen. Das sogenannte Visa Waiver Program (VWP) ermöglicht Bürgern bestimmter Länder wie Deutschland eine visafreie Einreise in die Vereinigten Staaten. Der Antrag muss mindestens 72 Stunden vor Abflug eingereicht werden. Sie können die ESTA-Genehmigung entweder auf der offizielle Website des Department of Homeland Security Electronic System for Travel Authorization (ESTA) ausfüllen oder einen Dienstleister beauftragen.

Aktiv auf den Beinen

Zweifelsohne ist Manhattan der Stadtbezirk mit der größten Anziehungskraft auf die Besucher von New York City. Mit genug Power in den Beinen kann man einen guten Teil Manhattans zu Fuß erkunden. Bezüglich der Fortbewegung von Viertel zu Viertel ist man mit einem der größten U-Bahn-Netze der Welt sehr gut bedient; schnell und unkompliziert sind „Downtown“, „Midtown“ und Co. so zu erreichen. Zum Kennenlernen der Stadt, zur Besichtigung der Sehenswürdigkeiten und zum In-sich-Aufnehmen des aufregenden New Yorker Stadtlebens sind dagegen die Füße mehr als gefragt. Bequemes Schuhwerk ist dringend zu empfehlen, denn schnellen Schrittes kann und sollte man hier unterwegs sein. Das hektische Treiben reißt förmlich mit und kann ungeahnte Kräfte freisetzen: Man ist hier ungeachtet der vielleicht schon schmerzenden Füße in der Lage, stundenlang wie unter Strom durch die Straßen zu ziehen, von Müdigkeit keine Spur. So lassen sich zahlreiche Sehenswürdigkeiten ansteuern, von der Wall Street über Grand Central Station, den Times Square, den Broadway, das Empire State Building und so viel mehr. Wer noch mehr Trubel erträgt, kann in eine völlig andere Welt namens China Town eintauchen, dort durch die Straßen ziehen und den vom Sightseeing-Marathon geschundenen Körper mit frischen chinesischen Köstlichkeiten stärken. Nicht so hektisch, aber noch quirlig und bunt geht es in dem Künstlerviertel SoHo zu, wo man Körper und Geist so langsam für die nächste Trainingsphase vorbereiten kann: Shopping! In New York City lässt nicht nur das größte Warenhaus des Erdballs (Macy’s) das Shoppingherz höher schlagen, sondern auch edle Kaufhäuser wie das Bloomingdale’s, viele kleine Mode- und Kunstgeschäfte, die schillernde Fifth Avenue und vor allem die moderaten Preise für Markenprodukte sind äußerst reizvoll. Einen Abstecher in die Bronx ist neben dem riesigen, weltbekannten Bronx Zoo auch die Fordham Road wert, die allerhand Möglichkeiten bietet, günstig einzukaufen. Wem das Angebot in der größten Stadt der Staaten nicht ausreicht, der kann selbst oder mithilfe einer organisierten Bustour zum nächstgelegenen Outlet-Center gelangen, dem Tanger Outlet in Riverhead (Long Island). Wichtig sind hier: Viel Zeit und ein kühler Kopf! Hunderte Geschäfte auf einem riesigen Gelände lassen das Einkaufen schnell in körperliche Überanstrengung ausarten.
Nicht ganz so anstrengend, aber dennoch dem Bewegungsapparat dienlich kann die fast 2 km lange Brooklyn Bridge sein, wenn man nicht mit der Fähre darunter hindurch fährt, sondern sie zu Fuß oder mit dem Rad überquert.

Abschalten und auftanken

Bei der Aufregung, die New York City entfacht, sind zwischenzeitliche Verschnaufpausen eine sinnvolle Abwechslung. Und es gibt sie, die Oasen der Ruhe und Entspannung, auch in der Stadt, die niemals schläft! Wie wäre es mit einem ausgedehnten Spaziergang an einer der zahlreichen Uferpromenaden? Jene in Brooklyn bietet eine atemberaubende Aussicht auf die Skyline von Manhattan; in Manhattan selbst kann der Battery Park an seiner Promenade mit herrlichen Sonnenuntergängen beim Blick auf Lady Liberty aufwarten. Lange Pausen im Grünen bei nur noch gedämpftem Stadtlärm ermöglicht der riesige Central Park, in dem man sich auf Wiesen oder Bänken niederlassen und richtig ausruhen oder eine Kutschfahrt genießen kann. Auch der lebhafte Washington Square Park lädt zum Verweilen, Zuhören (Musiker) und Zuschauen (Tänzer) ein. Ein ruhiger, ausgedehnter Spaziergang ist auf der High Line, einer begrünten ehemaligen Hochbahntrasse in Chelsea möglich, die wie ein richtiger Park auch gemütliche Sitz- und Liegegelegenheiten bietet.
Den Entspannungsfaktor deutlich erhöhen kann eine kleine Flucht nach Little Italy, wenn man sich dort in einem der charmanten Cafés niederlässt und die italienische Lebensart bei einer köstlichen Kaffeespezialität auf sich wirken lässt.
Manhattan von weitem und die Freiheitsstatue von nahem lassen sich am besten auf der kostenlosen Staten Island Ferry betrachten. Der bevölkerungsärmste Stadtbezirk Staten Island selbst bietet mit seinem Vorstadtcharakter, vielen Parks und Stränden Entschleunigung pur.
Die Hektik der Großstadt restlos hinter sich zu lassen und einen Ausflug nach Long Island in die Hamptons zu machen, ist schlussendlich das Tüpfelchen auf dem Entspannungs-i. An der Gold Coast, dem schönsten Strand in den Hamptons, kitzeln feiner Sand und kaltes Salzwasser die Füße und eine frische Meeresbrise umweht die Nase. Kleine, hübsche Städte der Umgebung wie Southhampton oder Sag Harbour sind weit entfernt von jedweder Hast einer Metropole.

Übernachten in New York

Zunächst empfiehlt es sich, ein Hotel abseits des größten Trubels zu buchen, so dass ein „Runterkommen“ nach einem Tag in dieser ruhelosen Stadt möglich ist. Wer direkt in Manhattan wohnen möchte, dem sei das Financial District rund um die Wall Street nahegelegt. Hier geht es tagsüber hektisch vor sich, doch abends und vor allem am Wochenende gönnt sich das arbeitsame Viertel eine kleine Verschnaufpause. Hotels in den Bezirken außerhalb Manhattans, wie zum Beispiel Queens, bieten sich ebenfalls an, um selbst einmal durchzuatmen.

Fazit: New York City sorgt mit seinem Überangebot an Sehenswürdigkeiten, Aktivitäten und auch Entspannungsmöglichkeiten dafür, dass man den Kopf richtig frei bekommt. In einer andersartigen Welt versinken und den Alltag gänzlich hinter sich lassen – „Big Apple“ macht’s möglich!

Weitere Informationen:
Lesen Sie auch unsere Reiseartikel über Washington D.C. und Rio de Janeiro.

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