ENTSPANNUNG ZUHAUSE SCHLAFEN

Hitze und Helligkeit erschweren den erholsamen Schlaf im Sommer.

Hitze und Helligkeit erschweren den erholsamen Schlaf im Sommer.    istockphoto.com/coloroftime

Erstellt am 23. Juni 2015

MEINE VITALITÄT Redaktion

von MEINE VITALITÄT Redaktion


Schlaflosigkeit im Sommer: Trotz Hitze gut schlafen

Warme Sommernächte laden dazu ein, den Abend gemütlich auf dem Balkon oder im Garten ausklingen zu lassen. Ohne zu frieren oder zu schwitzen genießen wir diese Stunden besonders gerne. Leider gibt es auch einen Nachteil. Für viele von uns ist das Einschlafen oft eine Qual. Stickige Laken, schwere Bettwäsche, kaum Luftzirkulation ... Meine Vitalität gibt Ihnen Tipps, wie Sie heiße Sommernächte besser überstehen und erholsam schlafen.

No-Gos in heißen Sommernächten

Dass eine kalte Dusche gegen Hitze hilft, ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Sie verursacht sogar das Gegenteil. Besser sind warme Duschen oder Wechselduschen, wenn man nicht verschwitzt ins Bett gehen möchte. Der Körper benötigt bei Hitze zudem besonders viel Flüssigkeit. Deshalb sollte man täglich zwischen zwei bis drei Liter trinken. Doch vor dem Schlafengehen sollte man nur noch einen kleinen Schluck trinken, um nächtliche Toilettengänge zu vermeiden. Alkohol hingegen kann einen zwar schläfrig machen, doch er verursacht nur einen leichten Schlaf, da der Alkoholabbau den Körper zusätzlich belastet. Nackt zu schlafen ist im Sommer wiederum verlockend, aufgrund des hohen Schweißverlustes jedoch unhygienisch. Zudem setzt man sich so dem Risiko aus, im Schlaf auszukühlen.

Welche Bettwäsche und Schlafbekleidung ist empfehlenswert?

Seine Schlafkleidung in den Kühlschrank zu legen, bringt zwar eine kurzfristige Erfrischung, danach wird sich der Stoff jedoch eher feucht und unangenehm auf der Haut anfühlen. Stattdessen eignet sich eine Wärmeflasche als Kühlkissen besser. Einfach die Wärmeflasche tagsüber im Kühlschrank (aber nicht im Gefrierfach) aufbewahren und abends mit ins Bett nehmen. Ein weiterer Tipp: kurz vor dem Schlafen Kühlakkus aus dem Gefrierfach für einige Zeit auf die Matratze oder das Kopfkissen legen. Das Bett wird davon nicht durchnässt, doch ein gewisser Kühleffekt ist spürbar.

Am besten geeignet für den Sommer sind leichte Baumwollstoffe, die nicht zu eng am Köper anliegen, oder Funktionswäsche, die Körperwärme gut leiten kann. Anstatt des kuscheligen Federbetts kommen nun dünne Laken oder spezielle Sommerbettdecken zum Einsatz. Extra Kühle verschaffen hingegen Bettdecken aus Satin, wie sie im Fachhandel zum Beispiel unter https://de.erwinmueller.com/shop/gruppe-DE-de-EM/Schlafen/Bettwaren/Bettdecken zu finden sind. Viele Matratzen haben eine Sommer- (aus Baumwolle oder Polyester) und eine Winterseite (mit wärmender Schurwolle), die jeweils mit Aufklebern gekennzeichnet ist. Wenn Ihnen Ihr Bett unerträglich warm erscheint, prüfen Sie, ob die Winterseite oben liegt.

Wie aus dem Schlafzimmer tagsüber keine Sauna wird

Schließen Sie tagsüber die Fenster und lassen Sie den Rollladen herunter bzw. ziehen Sie die Vorhänge zu, damit sich der Raum nicht aufheizen kann. Kurz vor dem Einschlafen öffnen Sie die Fenster. Um Zugluft zu vermeiden, sollten beim Schlafen die Fenster jedoch nur gekippt und die Schlafzimmertür geschlossen sein. Es gibt schließlich Angenehmeres als eine Sommererkältung. Damit nicht noch zusätzlich Moskitos den Schlaf rauben, sollte man während des Lüftens Fliegengitter oder Mückenfallen an den Fensterrahmen anbringen.

Essen und Sport - was ist zu beachten

Um den Körper nicht zusätzlich mit der Verdauung fettiger oder kohlenhydratreicher Speisen zu belasten, greifen Sie am besten vor 19 Uhr bzw. drei Stunden vor dem Schlafengehen ausschließlich zur leichten Kost. Dem gesunden Schlaf förderlich ist vor allem Ausdauersport. Findet der abendliche Lauf jedoch erst kurz vor dem Schlafen statt, hält dieser einen stattdessen wach.

Falls es Ihnen dennoch weiterhin schwer fällt einzuschlafen, kann Sie vielleicht die Tatsache aufmuntern, dass der Körper im Sommer weniger Stunden Schlaf benötigt. Grund dafür ist eine geringere Bildung des Schlafhormons Melatonin.

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