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Die grüne Vitaminbombe sorgt für einen klaren Durchblick

Die grüne Vitaminbombe sorgt für einen klaren Durchblick    iStockphoto.com/Sally Scott

Erstellt am 1. Februar 2011

Peggy Kiesow

von Peggy Kiesow

Online-Redakteurin
Schwerpunkt: Bewegung, Reisen

Spinat: Lebensmittel mit vielen Vitaminen

Lange Zeit wurde dem Spinat ein äußerst hoher Eisengehalt nachgesagt. Das wurde zwar inzwischen widerlegt, sehr gesund ist Blattspinat trotzdem.

Salzkartoffeln, Spiegeleier und pürierter Spinat sind zu Recht beliebte deutsche Hausmannskost. Dazu ist Spinat noch sehr gesund: es ist eines der Gemüse, die sehr viel Eisen enthalten.

Außerdem enthält Spinat einen hohen Anteil an Vitamin A, C, und E. Diese Vitamine sind gut für die Augen, sie helfen bei der Aufnahme von Calcium und helfen bei der Zellerneuerung. Beim Kochen gehen diese Vitamine jedoch schnell verloren, egal ob er nur gekocht oder zusätzlich noch püriert wurde. Am gesündesten ist Spinat, wenn er roh gegessen wird.

Beliebt im Winter

Der Blattspinat gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse. Spinat gibt es langjährig zu kaufen, doch die Saison für unseren deutschen Spinat ist von September bis Juni. Es ist also ein Wintergemüse. Er zeichnet sich besonders durch seine grüne Farbe aus. Nach dem Kochen das Gemüse kurz mit kaltem Wasser abschrecken, dann behält er seine frische Farbe. Frische Ware ist nicht sehr lange haltbar und verliert schnell seinen Nährstoffgehalt. Es gibt Spinat allerdings auch tiefgefroren. Das grüne Gemüse hat keinen großen Eigengeschmack. Es ist mild und leicht aromatisch. Verdorbenen Spinat schmeckt jedoch erdig und bitter.

Behutsam lagern

Vorsicht ist bei der Lagerung und Aufwärmung geboten, da Spinat viel Nitrat enthält. Dieses ist zwar nicht schädlich, jedoch bildet sich daraus bei längerer und warmer Lagerung Nitrit, welches die Sauerstoffversorgung beeinträchtigen kann und besonders bei Kindern gefährlich werden kann. Ein aufgewärmtes Spinatgericht kann gesundheitsschädlich sein. Wird Spinat im Kühlschrank gelagert verzögert sich die Bildung von Nitrit. War er nicht längere Zeit Wärme ausgesetzt, ist der Verzehr unbedenklich. Und: Spinat wird häufig auch als natürlicher Farbstoff in Lebensmitteln verwendet, wie zum Beispiel bei Nudeln. Die grüne Farbe kommt also tatsächlich vom Spinat.

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